Gelauscht, geschüttelt und gerührt

Top 30 James Bond Songs: Von Hörsturz bis Ohrwurm

Gelauscht, geschüttelt und gerührt: Top 30 James Bond Songs: Von Hörsturz bis Ohrwurm Gelauscht, geschüttelt und gerührt: Top 30 James Bond Songs: Von Hörsturz bis Ohrwurm Foto: 20th Century Fox / Montage

Dum di-di dum dum: Neben dem populären James Bond Theme rund um die grandiosen Surf Rock Gitarrenriffs haben es in der langen Geschichte der Bond-Filme so einige Interpreten zur Vertonung des Titelsongs gebracht. Doch auch abseits der Titelsongs gab es jede Menge Lieder, die unweigerlich an die Abenteuer des Doppel-Null-Agenten erinnern. Wir haben uns für euch umgehört und listen 30 der bekanntesten Songs von "Gurke" bis "Highlight" auf.

"Ooooh James. Ooooh ja, James!" Ganz egal ob Sean Connery, Roger Moore oder Daniel Craig, 007 durfte bereits viele Damen befriedigen. Doch abseits des Sex-Mythos von Bond gibt es noch eine weitere, nicht ganz unwichtige Sache, die uns seit der Veröffentlichung des ersten Bonds im Jahr 1962 beschäftigt: die Musik!

Im besten Fall konnten die Titelsongs der Bond-Filme ganze Generationen begeistern und schallen durch den Klang der Geschichte bis heute nach, um uns allen einen wohligen Retro-Schauer über den Rücken zu jagen. Zu den ganz großen Interpreten gehören sicherlich Nancy Sinatra, Louis Armstrong, Tina Turner, Paul McCartney, aber auch und allen voran Shirley Bassey, die in unserer Liste gleich mehrfach in den höheren Rängen auftaucht.

Erstaunlich gut schneiden auch die modernen Songs ab: Adele hat mit Skyfall bereits einen Kracher allererster Kajüte abgeliefert und selbst Sam Smith muss sich mit dem Titelsong zu Spectre sicher nicht vor der Konkurrenz verstecken. 

Folgt uns auf einer musikalischen Reise durch über 50 Jahre Musikgeschichte! 

Platz 30: Moby "James Bond Theme" (Der Morgen stirbt nie)

Was der glatzköpfige Techno-Gott "Moby" in den 90ern mit dem James Bond Song veranstaltet hat, grenzt an Landesverrat. Noch schlimmer ist eigentlich nur das dazugehörige Video, inklusive Aushilfs-Marusha und einem für Moby sicher sehr schweißtreibenden Dreh. Da springt jeder Agent freiwillig ins Haifischbecken. 

Platz 29: Madonna "Die Another Day" (Stirb an einem anderen Tag)

Nichts gegen Madonna, aber auch ihr Titelsong zu "Stirb an einem anderen Tag" lässt 2002 den schrillen Techno-Geist der 90er einfach nicht zur Ruhe kommen und will so gar nicht in die Geschichte der Bond-Songs passen. Rumgestöhne und abartig zusammengefrickelte Beats lassen die Melodie unter dem elektronischen Beathaufen um den Gnadenschuss betteln. Immerhin darf Madonna im Video ordentlich auf die Kacke hauen und ihr inneres SM-Tier rauslassen. Auch wir zerreißen die Lederfesseln und fliehen schreiend aus dem Techno-Bunker.

Platz 28: Rita Coolidge "All Time High" (Octopussy)

 

Während der Start von Rita Coolidge's "All Time High" dezent an eine Folge "Alf" erinnert, gibt sich der Rest des Songs als schmalziges Liebesgesülze beispielloser Machart. Agenten in Altersteilzeit masturbieren dazu munter vor sich her, alle anderen trinken sich den Song mit mehreren Litern Martini vom Fass lustig. 

Platz 27: John Barry & Orechestra "On Her Majesty's Secret Service" (Im Geheimdienst ihrer Majestät)

Man mag zu George Lazenby und seinem ersten und einzigen Bond-Auftritt in Peter R. Hunt's "Im Geheimdienst ihrer Majestät" stehen, wie man mag (ein Fest für alle Freunde des Wintersports!), aber der Titelsong ist gar nicht so schlecht. Nur ein Problem hat das gute Stück: Es gibt keine Lyrics dazu! Und so bleibt der Songs dann leider etwas unspektakulär in unserer Erinnerung irgendwo zwischen der Premiere von Monty Pytho's "Flying Circus" und der Landung auf dem Mond hängen. Hach, 1969.

Platz 26: Sheryl Crow "Tomorrow Never Dies" (Der Morgen stirbt nie)

Sheryl Crow ist eine begabte Sängerin, das wird wohl niemand abstreiten. Hin und wieder habe ich mir morgens schon mit ihrer Stimme die Bartstoppeln rasiert. Leider wird die Rock-Röhre vom gewählten Song jedoch nicht wirklich gefordert: "Tomorrow Never Dies" ist in Sachen Dramatik eine Nullnummer und lässt uns gähnend über den Boden rollen. Schade um das Talent!

Platz 25: Dusty Springfield "The Look of Love" (Casino Royale)

Ok, ok, ob David Niven jetzt wirklich die Berechtigung zum "Original-Bond" hat, oder nicht, soll hier nicht die Fragestellung sein. Das Original von "Casino Royale" erschien jedenfalls 1967 und da "The Look of Love" als Song gar nicht so verkehrt ist, wagen wir es einfach mal hier aufzuführen. Wer sich jetzt fragt: "Wer war nochmal Dusty Springfield?", dem sei gesagt "The Only One Who Could Ever Reach Me!" (Son Of A Preacher Man). Yippieh, wir nähern uns Liedern, die man tatsächlich gut hören kann!