"Destiny: Dunkelheit lauert" im Test

Rundum glücklich mit Crota?

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Bungie liefert nach: Mit dem ersten großen Inhalts-Add-on zu "Destiny" integrieren die Entwickler neue Missionen, neue Strikes, neue Schmelztiegel-Karten und einen epischen Raid namens "Crota's Ende" ins Spiel. Ob sich der Aufwand gelohnt hat, erfahrt Ihr in unserem Test.

Die einen lieben es, die anderen hassen es. Kein Spiel polarisiert die Spielergemeinschaft derzeit so sehr wie der Online-Shooter "Destiny". Das Opfer eines zu großen Hypes? Mit dem teils katastrophalen Feedback der Fans hat Entwickler Bungie so sicher nicht gerechnet: Zu wenig Inhalt, abwechslungsloses Gameplay und ein kaputtes Loot-System sind nur die gröbsten Kritikpunkte.

Fakt ist dennoch, dass laut Bungie aktuell drei Millionen Spieler in "Destiny" versinken, durchschnittlich drei Stunden pro Tag. Und Fakt ist auch, dass der Entwickler stets behauptet hat, ein Produkt abzuliefern, das unentwegt verbessert werden soll.

Inzwischen sind drei Monate seit der Veröffentlichung vergangen und mehrere Patches haben das Spielerlebnis tatsächlich erweitert: Der erste Raid "Die Gläserne Kammer" auf dem Planeten Venus ist erschienen, die Bounty-Slots wurden von fünf auf zehn erhöht, die öffentlichen Events während der Patrouillen-Missionen finden häufiger statt, ein neues Upgrade-Material für exotische Waffen wurde eingeführt und Materialien wie Drehmetall, Geistblüten, Relikteisen und Heliumfilamente müssen nicht mehr unbedingt gefarmt, sondern können im Turm gekauft werden.

Nun hat Bungie mit "Dunkelheit lauert" auch die erste richtige Erweiterung veröffentlicht – ein Gesamtpaket aus neuen Missionen, Strikes, Multiplayer-Maps, Waffen und Ausrüstungsgegenständen, sowie dem Raid "Crotas Ende“ im Höllenschlund auf dem Mond. 

Missionen

Seit der Veröffentlichung des Add-ons wartet im Turm die Händlerin Eris Morn auf euch. Bevor Ihr der Dame mit der Augenbinde eine Visite abstattet, erhaltet Ihr an der Poststelle ein Geschenk aus zwei Aszendenten-Bruchstücken, zwei Aszendenten-Energien, fünf schwarzen Wachgötzen und je einem Brust- und Beinschutz. Anschließend könnt Ihr Euch bei Frau Morn die erste Story-Mission "Die Faust von Crota" abholen.

In dem bereits aus dem "Sepiks Primus-Strike" bekannten Bereich im Kosmodrom auf der Erde stehen euch massenhaft Gegner wie Geächtete, Vandalen, Leibeigene, Akrolythen und die Hexe Omnigul, genannt "der Wille von Crota", entgegen. In dem Raum, wo im "Sepiks Primus-Strike" die ersten großen Gegner-Wellen erscheinen, bewegt ihr euch Richtung Untergrund in den zuvor gesperrten Bereich in Form eines grün leuchtenden Tunnels.

Der Schlauch mündet in einer düsteren Grotte, dem Schauplatz für den Bosskampf gegen Sardon, der Faust von Crota. Der Ritter kann nicht nur ordentlich einstecken, er schwingt auch Crotas Schwert und stellt im schwierigen Modus gemeinsam mit seinen Vasallen eine harte Nuss dar.