Auf nach Argentinien

Veras Auslandssemester in Buenos Aires

Auf nach Argentinien: Veras Auslandssemester in Buenos Aires Auf nach Argentinien: Veras Auslandssemester in Buenos Aires Foto: privat

"Hola y che Buenos Aires!" Vera Betz hat im Juli ihr Auslandssemester an der Universidad de Belgrano in Buenos Aires begonnen. Schon lange ist die 23-jährige Düsseldorferin von Argentinien begeistert und lernt nun das Land, die Menschen und natürlich auch das Studentenleben kennen ;-). Auf TONIGHT.de berichtet Vera in den kommenden Monaten von ihren Erlebnissen - und stellt sich erst mal kurz vor.

„Che (in Argentinien das Wort für „Hey“), ich bin Vera und studiere Kommunikations- und Multimediamanagement an der Hochschule Düsseldorf. Schon zu Beginn meines Studiums war es mein Traum ein Auslandssemester in Argentinien zu machen, da mich Südamerika einfach fasziniert. Dieses habe ich dann mit den Organisationen IEC und Mente Argentina geplant, was wirklich gut geklappt hat. Am 15. Juli ging es dann endlich los. Sieben Monate bin ich jetzt unterwegs – und ich freue mich riesig über mein Auslandsabenteuer!“

Früh morgens komme ich am 16. Juli in Buenos Aires an. Meine neue Bleibe ist eine WG in Recoleta. Dieser Stadtteil gilt als eine ziemlich sichere Wohngegend im Norden der Stadt und liegt zentral zwischen dem Ausgehviertel Palermo und dem historischem Zentrum Microcentro.

La Boca - image/jpeg Die bunte Einkaufsgasse Caminito im Viertel La Boca ist ein echter Hingucker!

Ankommen, auspacken – und ausgehen: Ich bin voller Tatendrang und möchte die Stadt erkunden, die als europäisch angehauchte Metropole in Südamerika gilt. Doch wohin geht’s zuerst?

Meine Top 3 der Orte, die man in Buenos Aires zuerst besuchen sollte

1. Microcentro - Plaza de Mayo (Platz des Mais, wird nicht wie die Abkürzung von Mayonnaise ausgesprochen, sondern „Mascho“): Hier wurde die Stadt Buenos Aires gegründet und der Platz ist immer noch DER Repräsentationsort. Als meine amerikanische Mitbewohnerin und ich dort ankommen, scheint zwar die Sonne, aber es war ziemlich kalt. Mit 5 Grad im argentinischen Winter haben wir einen der kältesten Tage erwischt. Aber das macht mir nichts aus, denn es gibt Palmen – und der Geruch von gebrannten Mandeln! Diese findet man in kleinen Plastiktüten verpackt überall in der Stadt – sehr lecker. Das Casa Rosada (rosafarbenes Haus) ist der Regierungssitz des Präsidenten und liegt direkt am Plaza de Mayo. Tolle Farbe!

Plaza de Mayo y Casa Rosada - image/jpeg

2. La Boca – ein Viertel mit unheimlich viel Charme: Boca liegt südlich von Microcentro und bietet mit der bunten Einkaufsgasse Caminito einen echten Hingucker. Es sind wirklich einige Touristen hier unterwegs, am späten Nachmittag wird es deutlich entspannter. Was ich mir auch nicht entgehen lasse: Eine Besichtigung des Bombonera, dem Fußballstadion der Boca Juniors. Besonders beeindruckend ist der Stehblock der Fans, der im unteren Teil sehr breit ist und tiefer liegt als der Rasen. Dies wurde extra so konstruiert, damit erst alle weiter oben stehen können, um bei einem Tor dann genug für Platz für die jubelnde Masse zu haben, die dort runterrennt. Ich freu mich schon jetzt auf die Spiele im fußballverrückten Argentinien.

3. Recoleta: Ungefähr fünf Blocks von meiner Wohnung entfernt liegt der Cementerio de la Recoleta, der bekannteste Friedhof Argentiniens. Zuerst finde ich es ein bisschen komisch, über einen Friedhof als Touristenattraktion zu gehen. Aber die Mausoleen und Grabsteine aus unterschiedlichsten Epochen unmittelbar nebeneinander sind echt beeindruckend. Direkt nebenan ist eine schöne Parkanlage, in der kleine Stände und Straßenmusiker zu einer entspannten Atmosphäre beitragen.

  Recoleta - image/jpeg

So viel zu meinen ersten Eindrücken – schon bald hört ihr mehr von mir!