Australische Händler nehmen GTA V aus dem Sortiment

GTA ermutige zu Gewalt gegen Frauen

Australische Händler nehmen GTA V aus dem Sortiment: GTA ermutige zu Gewalt gegen Frauen Australische Händler nehmen GTA V aus dem Sortiment: GTA ermutige zu Gewalt gegen Frauen
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Aufgrund einer eingereichten Petition fühlte sich die australische Handelskette Target dazu verpflichtet, GTA V aus dem Sortiment zu verbannen. Dem Spiel wird vorgeworfen, gegen Frauen gerichtete Gewalt als Unterhaltungsform anzubieten. 

In der Petition ist weiter davon die Rede, dass im Speziellen Gewalt gegen Prostituierte ermöglicht werde und diese nach Vollzug von sexuellen Handlungen umgebracht werden könnten. Die drei Erstellerinnen der Petition seien selbst Opfer sexueller Gewalt geworden.

Die aktuell 47.000 Unterschriften dürften dann auch Anlass gewesen, dass mit Kmart ein weiterer großer Händler GTA V sowie GTA IV und GTA: Epsiodes from Liberty City aus den Regalen verschwinden ließ. Sonstige Titel, die als "freigegeben ab 18 Jahren" gelten, sind weiterhin zum Kauf verfügbar.

Eine Gegenpetition versucht im Augenblick auf die künstlerische Freiheit zu pochen und verdrehte Fakten klarzustellen: Natürlich ermutigt das Spiel nicht dazu, Frauen anzugreifen und zu töten, genausowenig ist es Teil der Spielhandlung.

Strauss Zelnick, CEO von Take-Two Interactive, ist von diesen Entwicklungen enttäuscht und positioniert sich klar hinter den Entwicklern und den Konsumenten, die den Videospielen genausoviel künstlerische Freiheit einräumen würden, wie sie Bücher, Filme und Musik schon seit langer Zeit genießen würden.