Kinocharts vom 4. August

Marvel kam, sah und siegte

Kinocharts vom 4. August: Marvel kam, sah und siegte Kinocharts vom 4. August: Marvel kam, sah und siegte Foto: AP

Comicverfilmungen laufen immer, vor allem in den USA: "Guardians of the Galaxy" hat sich in Nordamerika an die Spitze der Kinocharts gesetzt. Dabei ist Platz zwei eigentlich auch ein Superheldenfilm.

In Deutschland war wie zu erwarten Die Komödie "22 Jump Street" nichtz zu besiegen, in Nordamerika setzte sich auch ein Topfavorit durch: "Guardians of ther Galaxy" verbuchte einen Traumstart.

Deutschland

Ein Dicker und ein Athlet ermitteln als Cops am College: Der Klamaukfilm "22 Jump Street" hat zum Kinostart den Spitzenplatz der deutschen Kinocharts erobert. Die Actionkomödie mit Jonah Hill und Channing Tatum als Duo Schmidt und Jenko war nicht zu schlagen.

Der Animationsfilm "Drachenzähmen leicht gemacht 2" musste den ersten Platz räumen und ist jetzt Zweiter. Auf Platz drei folgt "Transformers 4: Ära des Untergangs". Auf Rang vier startete der Horrorthriller "The Purge - Anarchy". "Monsieur Claude und seine Töchter" konnte sich derweil gerade noch in den Top Five halten – die Komödie verlor ein wenig an Besuchern.

Nordamerika

Bei so vielen Superhelden und Superstars hat die Konkurrenz keine Chance: "Guardians of the Galaxy" hat sich in den USA und Kanada mit weitem Abstand an die Spitze der Kinocharts gesetzt. Das Fantasyspektakel spielte an seinem ersten Wochenende nach Angaben des Branchendienstes "Boxoffice Mojo" 94 Millionen Dollar (70 Millionen Euro) ein. Zur Einordnung: Das ist mehr als das Ergebnis der nachfolgenden 30 Filme zusammen.

Comicverfilmungen haben die Amerikaner schon immer gemocht, seit ein paar Jahren haben diese aber Hochkonjunktur. In "Guardians of the Galaxy" geht es um Peter Quill, der als Kind von der Erde entführt wurde. 26 Jahre später sorgt er mit einem Diebstahl für interstellare Verwicklungen, die das ganze Universum bedrohen. In dem Film spielen so unterschiedliche Stars wie Vin Diesel, Bradley Cooper, Glenn Close und Benicio del Toro mit. Gekostet hat er satte 170 Millionen Dollar.

"Lucy" war dagegen mit 40 Millionen Dollar ein Schnäppchen. 18,3 Millionen spielte der Film an seinem zweiten Wochenende ein, die Produzenten dürften zufrieden sein. Scarlett Johansson stellt "Lucy" dar, die von Drogenhändlern missbraucht wird und dank des Rauschgifts übersinnliche Kräfte entfaltet - die sie an ihren Peinigern auslässt.
Der Film hatte an seinem Startwochenende "Herkules" besiegt, der jetzt mit nur 10,7 Millionen Dollar auf Platz vier liegt und mindestens eine Enttäuschung, wenn nicht ein Fiasko ist.

Dazwischen liegt auf Platz drei der zweite Neueinsteiger, "Get On Up". Es ist die Lebensgeschichte vom "Godfather of Soul" James Brown. Gespielt wird er von Chadwick Boseman, der von Kritikern gelobt wird, aber noch kein Star ist. 30 Millionen soll der Film gekostet haben, knapp die Hälfte spielte er an seinem ersten Wochenende ein - ein gutes Ergebnis.

Genauso viel wie "Guardians of the Galaxy" soll "Planet der Affen - Revolution" gekostet haben: 170 Millionen Dollar. Der hat nach vier Wochen aber erst 189 Millionen Dollar eingespielt und ist deshalb kein rauschender Erfolg. An diesem Wochenende reichte es mit 8,7 Millionen Dollar noch für Platz fünf. Mit 6,4 Millionen einen dahinter: "Planes 2 - Immer im Einsatz". Offizieller Trailer zum Kinostart von "22 Jump Street" Actionreiche Komödie Offizieller Trailer zum Kinostart von "22 Jump Street"

Quelle: dpa