WG-Casting

Mit diesen WG-Mitbewohner-Typen müsst ihr rechnen

WG-Casting: Mit diesen WG-Mitbewohner-Typen müsst ihr rechnen WG-Casting: Mit diesen WG-Mitbewohner-Typen müsst ihr rechnen Foto: TONIGHT.de/Marlena Schönfeld

Zuhause ist es doch am schönsten. Da hat man seine Ruhe und kann einfach mal machen, was man will – wenn da nicht die lieben Mitbewohner wären... Vor allem bei Studenten und Azubis ist das Leben in einer WG sehr beliebt. Ob das gemeinsame Heim dann zum gemütlichen Ort für Kochabende und Freundschaften oder zur anonymen Putzplan-Hölle wird, hängt vor allem von den Mitbewohnern ab. Also Augen auf bei der Wohnungs-Partner-Wahl. Auf diese Typen sollte man sich dabei einstellen – irgendeiner ist fast immer dabei:

1. Der Messie

Der Messie hat bisher alleine gewohnt und sich noch nicht so richtig drauf eingestellt, dass es jetzt auch andere Menschen gibt, die die Küche benutzen und es unter Umständen nicht so richtig geil finden, vor dem Kochen angebrannten Bolognese-Reste von der Herdplatte zu kratzen. Statt zu spülen benutzt er nur noch Plastik-Geschirr, in seinem Kühlschrankfach züchtet er pelzige kleine Kreaturen auf Milchprodukten und sein sauber-gelecktes Besteck legt er einfach wieder in die Schublade. Sein Zimmer sieht aus wie ein Grabbeltisch bei Primark, aber da traut sich sowieso schon lange keiner mehr rein.

2. Meister Proper

Als Gegenstück zum Messie nimmt Meister Proper es mit der Einhaltung der eigens gestalteten Putzpläne sehr genau und kontrolliert regelmäßig deren korrekte Umsetzung. Verstöße gegen die allgemein gültigen Hygiene-Vorschriften innerhalb der WG werden mit passiv-aggressiven Post-Its auf fremden Lebensmitteln oder schriftlichen Aufforderungen zur Reinigung an fremden Zimmertüren geahndet. Wenn Meister Proper dann mal für längere Zeit weg ist, entlädt sich die aufgestaute Messie-Energie der anderen Bewohner in ausgiebigen Dreck-Orgien.

WG Küche - image/jpeg Meister Proper meint es doch nur gut

3. Das Phantom

Das Phantom lebt schon länger in der WG als jeder andere Mitbewohner und fristet seitdem ein Dasein abseits der sozialen Interaktion. Man hört, sieht und riecht ihn nicht und sein Kühlschrankfach ist leer bis auf ein Paket Butter und drei Zwiebeln. Ob und was er überhaupt is(s)t, weiß deswegen niemand so genau. Nur in Vollmond-Nächten kann man ihn, wenn man ganz ganz leise ist, ab und zu auf’s Klo gehen hören.

4. Die Veggie-Wurst

Die Veggie-Wurst hat sich mal einen Abend lang alle Netflix-Dokus über Massentierhaltung angeschaut, die es gibt, und sich danach entschieden, das carnivorische Leben aufzugeben und künftig dem veganen Lifestyle zu frönen. Seitdem ist der Blick in den Kühlschrank für dich wie der Blick in eine andere Welt und du staunst Tag für Tag aufs Neue, was sich aus Soja alles Verrücktes herstellen lässt. Und wie sehr deine Salami eigentlich stinkt, ist dir vorher irgendwie auch nie so richtig aufgefallen. Gut, dass jetzt überall vegane Duftkerzen rumstehen, die das alles überdecken.

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5. Die Monopoly-Mutti

Die Monopoly-Mutti sehnt sich rund um die Uhr nach Gesellschaft, Harmonie und Gemeinsamkeit und ist somit quasi das Gegenteil des Phantoms. Sie organisiert mindestens zweimal die Woche gemeinsame Koch- oder Spieleabende und bricht in schnodderiges Schluchzen aus, wenn mal jemand nicht kann („Können die deine Oma nicht ein anderes Mal beerdigen? Wegen dir zerbricht die WG!!!“). Wenn du krank bist, stehen die Chancen allerdings nicht schlecht, dass sie für dich einkaufen geht und dir fettige Hühnersuppe ans Bett bringt.

6. Das Party-Animal

Für das Partytier beginnt das Wochenende am Mittwochabend und endet Sonntagmittag. An diesen Tagen ist es eigentlich permanent voll, sodass es Montag und Dienstag dann mit Kater, Videos und chinesischem Essen im Bett verbringt und darauf wartet, dass es am Mittwoch endlich weitertrinken kann. Es studiert irgendwas mit Medien im 11. Semester und rechtfertigt seine Party-Exzesse damit, dass es in der Medienbranche eben wichtig sei, zu "netzwerken". Das Party-Animal nervt zwar, wenn es morgens um 6 nach Hause kommt und an der Tür kratzt, weil es den Schlüssel nicht findet, kennt aber dafür auch die besten Clubs der Stadt und hat immer ein Glas Gin-Tonic für dich übrig.

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7. Der Frischling

Der Frischling, meistens ein Ersti, ist 19 Jahre alt und gerade erst bei Mami ausgezogen. Er lässt manchmal sein Rührei anbrennen, weil er das mit dem Herd noch nicht so ganz raushat und ist mit der Auswahl an Putzmitteln ganz offensichtlich überfordert. Ansonsten ist er aber ein harmloser Zeitgenosse, der wenig Probleme macht und von Donnerstag bis Montag sowieso wieder in die Heimat fährt, um sich von seiner Mutter bekochen zu lassen und mit seinen Schulfreunden in der Dorfkneipe Cola-Korn zu trinken.

8. Das Pärchen

Offiziell wohnt nur einer von beiden in der WG, aber wer das ist, weiß man inzwischen nicht mehr so genau. Das Pärchen teilt sich Bett, Kühlschrank, Dusche und Zahnbürste und ist somit eigentlich nur eine einzelne Person, die besonders viel isst und besonders viel Dreck macht. Nur die Geräusche, die des Nachts aus seinem Zimmer dringen, erinnern einen daran, dass es sich sehr wohl um zwei Menschen handelt. Oder vielleicht bald um drei.

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