Unwetter wüten in Frankreich

Erstes Todesopfer in der Normandie

Unwetter wüten in Frankreich: Erstes Todesopfer in der Normandie Unwetter wüten in Frankreich: Erstes Todesopfer in der Normandie Foto: Screenshot YouTube
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Schwere Unwetter machen Europa zu schaffen. Das bekommen zurzeit vor allem unsere Nachbarn aus Frankreich zu spüren. Besonders hart hat es die Normandie erwischt, wo es das erste Todesopfer gibt. In der Gemeinde Morlaix (Bretagne) kam das öffentliche Leben zum Erliegen.

Ein Mann ertrank nach ersten Erkenntnissen der Polizei am Dienstag in seinem Auto. Den Ermittlern zufolge verlor er auf einer Landstraße in der Normandie die Kontrolle über seinen Wagen, das Fahrzeug überschlug sich und landete in einer überschwemmten Senke. Rettungskräfte konnten ihn nur noch leblos bergen.

In gut einem Viertel der 101 französischen Départements haben die Behörden wegen der anhaltenden Regenfälle und Gewitter die zweithöchste Alarmstufe ausgerufen. Die Feuerwehr rückte zu mehr als 300 Noteinsätzen aus. Im Elsass war die Autobahn A36 wegen einer Schlammlawine zeitweise nur noch einspurig befahrbar.

Laut dem Wetterdienst Météo France sind die Unwetter für die Saison ungewöhnlich. Die Meteorologen zählten im Mai mehr als 180.000 Blitzeinschläge - fast doppelt so viele wie im Mai 2009, als bisher die meisten Blitze seit Beginn der Aufzeichnungen gezählt wurden.

In der Gemeinde Morlaix soll es in weniger als drei Stunden so viel geregnet haben wie sonst in zwei Monaten, wie lokale Medien berichten. 

Bilder auf Twitter zeigen, wie das öffentliche Leben zum Erliegen kommt. Die Aufräumarbeiten dauern zur Stunde an.

 

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Quelle: AFP