Merkwürdige Umstände

Baby über neun Stunden im Wald begraben

Merkwürdige Umstände: Baby über neun Stunden im Wald begraben Merkwürdige Umstände: Baby über neun Stunden im Wald begraben Foto: dpa
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Im Westen des US-Staats Montana ist ein Baby im Wald begraben worden. Zum Glück wurde der Junge nach über neun Stunden wohlbehalten aufgefunden.

Das Baby habe zwar ein paar Schürfwunden und Prellungen, sei aber bei guter Gesundheit, sagte eine Sprecherin des Sheriffsbüros im Bezirk Misssoula am Montag. Hilfssheriffs waren am Samstagabend wegen eines Mannes alarmiert worden, der nahe der Termalquellen im Waldgebiet Lolo National Forest Besucher bedroht hatte. Zudem habe er angedeutet, dass irgendwo im Wald ein Baby begraben sei. Eilig wurden Suchtrupps zusammengestellt, die die Gegend durchkämmten.

Begraben unter Ästen und Schutt

Nach sechs Stunden hörte ein Beamter am Sonntag Babygeschrei und fand schließlich den fünf Monate alten Jungen mit dem Gesicht nach unten unter einem Haufen von Ästen und Schutt. Er trug nur ein nasses und verschmutztes Kleidchen bei einer Außentemperatur von acht Grad. Das Baby wurde ins Krankenhaus gebracht und kam zunächst in staatliche Obhut.

Der Mann, der im Wald gedroht und Andeutungen über das Schicksal des Babys gemacht haben soll, wurde wegen Gefährdung des Kindeswohls festgenommen. Die Kaution wurde auf 50 000 Dollar festgesetzt. Weiter Anklagen würden folgen, teilte das Sheriffsbüro mit. In welcher Beziehung er zu dem Kind stand, war zunächst unklar.

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Quelle: dpa