Lieblingsinsel der Deutschen

Das ändert sich 2019 auf Mallorca

Lieblingsinsel der Deutschen: Das ändert sich 2019 auf Mallorca Lieblingsinsel der Deutschen: Das ändert sich 2019 auf Mallorca Foto: Arthur Le Blanc
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Auch 2019 werden wieder Millionen Deutsche ihr Lieblingsurlaubsziel ansteuern: Mallorca. Wie in jedem Jahr gibt es wieder einige Änderungen, die es vor und während der Reise zu beachten gilt. Wir bringen Licht ins Dunkel:

Weniger Urlauber

Kaum zu glauben, aber wahr: Deutsche und britische Reiseveranstalter erwarten 2019 einen Rückgang der Touristenzahlen auf Mallorca um rund drei Prozent. Der Grund dafür ist laut "Inselradio Mallorca" ein Wiederanstieg der Buchungszahlen anderer Urlaubsziele wie etwa der Türkei. In den vergangenen Jahren hatten dort aufgrund der politischen Umstände immer weniger Menschen ihren Urlaub verbracht, nun erlebe die Türkei aber einen Aufschwung.

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Bus und Bahn für Kinder kostenlos

Und noch eine gute Nachricht aus Touristensicht. Nicht nur, dass der Hotelpool vielleicht nicht ganz so überfüllt ist – wer mit Kindern reist, kann in Zukunft etwas sparen und das Geld anderweitig investieren. Die "MallorcaZeitung" berichtet, dass Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren ab sofort die Metro in Palma und die gelb-roten Überlandbusse sowie die Züge auf der Insel umsonst nutzen. Der öffentliche Nahverkehr innerhalb der Stadt ist sogar bis einschließlich 16 Jahren kostenfrei nutzbar.

Mehr Radfahrer

Obwohl diese Maßnahme die öffentlichen Verkehrsmittel attraktiver macht, werden 2019 mehr Radfahrer auf Mallorca erwartet. Dabei handelt es sich allerdings nicht um gewöhnliche Urlauber, sondern Rennradfahrer, die die guten Bedingungen auf der Insel für ihr Training nutzen. Das "Mallorca Magazin" spricht von 250.000 Sportlern, was einem Anstieg um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspräche.

Sperrung von Cap Formentor für Autos verlängert

Und wer mit dem Rad zu Mallorcas nördlichstem Punkt gelangen will, für den haben wir ebenfalls gute Nachrichten. Statt nur im Juli und August ist das Fahrverbot zum Leuchtturm am Cap Formentor für 2019 ausgeweitet worden. Das "Inselradio Mallorca" schreibt, dass das Verbot vom 15. Juni bis zum 15 September gilt. In dieser Zeit dürfen zwischen 10 und 19 Uhr keine Autos die Straße befahren, die damit entlastet werden soll.

Senkung des Tempolimits

Ebenfalls vom Inselradio kommt die Information, dass die spanische Zentralregierung ein innerstädtisches Tempolimit von 30 km/h plant, was dann auch Mallorca treffen würde. An diese Geschwindigkeit gilt es sich dann auf Straßen in der Innenstadt mit nur einer Fahrspur pro Richtung zu halten. Auf Landstraßen soll die Höchstgeschwindigkeit zudem von 100 km/h auf 90 km/h verringert werden, um die Anzahl schwerer Verkehrsunfälle zu reduzieren.

Briefmarken werden teurer

In Zeiten von Facebook und WhatsApp versenden immer weniger Menschen Postkarten. Wer Familie und Freunden dennoch auf ganz altmodische Art und Weise eine Freude bereiten will, der muss sich auf Mallorca auf Mehrkosten einstellen. Die spanische Post hat das Porto für Standardbriefe und Postkarten bis zu 20 Gramm ins EU-Ausland um 5 Cent auf 1,40 Euro erhöht.

Benimmregeln sollen nochmals verschärft werden

Bereits Ende 2018 vermeldete die "MallorcaZeitung", dass verschärfte Benimmregeln in Kraft treten sollen. So soll es künftig verboten sein, zwischen 0 und 8 Uhr Alkohol für den Konsum im Freien, also in den Straßen und am Strand, zu verkaufen. Auch das sogenannte "Balconing", also das Klettern von Balkon zu Balkon oder das Springen vom Balkon in den Pool, soll bestraft werden können. Organisiertes Trinken, etwa das "Pub Crawling" oder Events auf Partybooten sollen auch verboten werden. Lustmolche aufgepasst: Auch Sex im Freien sowie Schäferstündchen, die durch offene Türen oder Fenster von Minderjährigen gesehen werden können, werden geahndet.

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Weniger Plastik

Rund 500.000 Tonnen Müll sammeln sich schätzungsweise jährlich auf Mallorca. Das Verbot von Einwegplastiktüten in Geschäften und Einwegflaschen in Hotels und Gaststätten soll 2019 eine Verringerung in die Wege leiten. Ziel: Die Produktion von Müll auf den Baleareninseln soll bis 2020 im Vergleich zu 2010 um zehn Prozent gesenkt werden. Das dafür erlassene Gesetzt sieht stattdessen unter anderem kostenloses Trinkwasser vor.

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