King Of The Desert 4 – „TheViper“ zum dritten Mal König der Wüste

Das Turnier zur vierten Ausgabe des „King Of The Desert“-Wettbewerbs steht an. Wir zeigen euch, was euch beim Event erwartet.
Foto: Screenshot/Twitter.com/MembTV
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Donnerstag, den 18. November, startete das große „Age of Empires“-Event „King Of The Desert 4, präsentiert vom spanischen Streamer Daniel „MembTV“ Molina. Bis zum 12. Dezember kämpfen 32 Spieler um das Preisgeld in Höhe von 75.000 Dollar. Die Qualifikation zum Turnier fand bereits am 30. und 31. Oktober statt.

King Of The Desert 4: Das Finale

Nach sechs Wochen Wüstenstaub und digitale Kämpfe der Höchstklasse waren zwei Finalisten schließlich gefunden. Es standen sich der zweimalige König der Wüste „TheViper“ aus Norwegen und die russische Überraschung „Vinchester“ gegenüber. Während der Norweger einer der erwarteten Finalisten war, hatte der Russe deutlich mehr zu kämpfen. Das Erreichen des Endspiels kann für „Vinchester“ aber sicher als absolutes Karrierehighlight bezeichnet werden.

Sein bisher höchstes Preisgeld gewann er beim „Hidden Cup 4“, als er im Achtelfinale ausschied und über 3000 Dollar Preisgeld mit nach Hause nahm. Nun darf er sich über mindestens 10.000 Dollar freuen. Summen, die beim Norweger schon längst gang und gäbe sind. Er gewann zuletzt das „Red Bull Wololo 5“ und ist bereits zweimaliger Sieger des „King Of The Desert“. Nun kann er das Triple gegen seinen russischen Kontrahenten holen.

 

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TheViper“ gewinnt das Finale gegen „Vinchester“

Das Finale wurde im Best-of-nine absolviert. Der Gewinner musste also fünf Karten gewinnen, um sich den ganz großen Turniererfolg zu sichern. Und den besseren Start in das Duell erwischte der Favorit aus Norwegen. „TheViper“ spielte vom Start weg sauber und ohne Fehler. Zwar machte auch „Vinchester“ kaum Fehler, doch die Schlange war auf den Punkt da und schien voll auf Sieg gepolt. So entwickelte der zweimalige Sieger bereits auf der ersten Map in der Feudalzeit eine brutale Dominanz und holte sich das 1:0.

Vinchester“ ließ sich davon aber nicht beeindrucken. Der „Meister des frühen Drucks“ verfolgte seinen Plan und setzte, wie in den vorangegangenen Runden zuvor auch, auf frühen Druck und schnürte den Norweger in dessen eigener Basis ein. Der Russe holte sich einen Technologie-Vorteil nach dem anderen und war deutlich früher in der Imperialzeit als sein Gegenüber. Doch „TheViper“ steht nicht umsonst seit Jahren in der Weltspitze und konnte sich zurückkämpfen. Was auch daran lag, dass ihm sein Herausforderer die Zeit gab. Denn „Vinchester“ traf im Anschluss nicht die glücklichsten Entscheidungen und warf das Spiel beinahe sogar noch weg. Am Ende reichte es aber und der Herausforderer glich zum 1:1 aus.

In der Folge entwickelte sich das Duell der beiden Kontrahenten immer mehr zu einem wahren Finale und wurde seinem Anspruch absolut gerecht. „Quick walls“ von „Vinchester“ hätten beinahe auf der dritten Map den Scout des Norwegers früh aus dem Spiel genommen und der Russe versuchte es zudem mit Mind Games bei seinem Gegner. „TheViper“ konterte mit einer schnelleren Ritterzeit, die er aber teuer erkaufte. Doch das Investment des Favoriten zahlte sich aus und er spielte den Russen klassisch aus. Er holte sich die entscheidenden Vorteile in den relevanten Bereichen und „Vinchester“ konnte nur noch hinterherlaufen, nachdem der Underdog zu übermotiviert seinen Vorteil abgab. Damit führte der Favorit wieder mit 2:1.

Die vierte Karte brauchte anschließend etwas Anlauf, ehe sich der Konflikt entwickelte. Denn erneut erlaubten sich beide Spieler wenig Fehler, „Vinchester“ aber ging schließlich mehr Risiko und setzte voll auf militärischen Druck, indem er in der Ritterzeit zwei Burgen unmittelbar an die Basis seines Gegners baute. „TheViper“ konnte seine Position aber erneut behaupten und wehrte den Angriff nicht nur ab, sondern eliminierte auch die beiden Burgen im anschließenden „Trapwar“. Doch auch „Vinchester“ verarbeitete den Rückschlag und stabilisierte sich im Anschluss wieder. Daraus entwickelte sich ein verbissener Kampf um die Kontrolle der Map, den der Norweger nach einem wilden hin und her für sich entschied, was ihm letztlich den Sieg brachte. Statt des möglichen Ausgleichs führte der Norweger nun mit zwei Karten und es stand 3:1.

Der Druck lag auf der fünften Karte nun beim Russen. Doch die Schlange schien im Finalmodus zu sein und es entwickelte sich früh ein Schlagabtausch mit offenem Visier. Der Norweger hatte danach eine Scheinüberlegenheit, denn er eliminierte sieben Dorfbewohner seines Gegners bereits in der Frühphase, doch der Underdog konterte mit einer schnellen Ritterzeit und ging seinerseits in die Offensive und holte sich anschließend einen großen Vorsprung. Den deutlichen Tech-Vorteil nutzte „Vinchester“ schließlich zum Anschluss und verkürzte auf 2:3.

Doch den Auftrieb konnte der Russe nicht mit auf die sechste Karte nehmen. „TheViper“ erwischte den besseren Start und hinzukam, dass „Vinchester“ mehr Fehler produzierte und zu unkonzentriert agierte. Das gab dem Favoriten immer wieder den Spielraum, welchen er brauchte, um sich mehr und mehr zu entfalten und sein Spiel durchzudrücken. Damit baute er großen Druck auf „Vinchester“ auf, der zunehmend in den Panikmodus fiel. So holte sich der Norweger die ersten Matchbälle und führte mit 4:2.

TheViper“ war nun nur noch einen Sieg in dieser Series davon entfernt, sich das Triple beim „King Of The Desert“ zu sichern. Mit dem Selbstvertrauen im Rücken spielte der Norweger auf der siebten Karte seine ganze Klasse aus und machte so gut wie keine Fehler. Im Gegensatz zum Herausforderer, der einfach nicht mehr das saubere und fehlerfreie Spiel vom Tag zuvor abrufen konnte. „Vinchester“ verschenkte erneut zu viele Einheiten und Ressourcen, womit er dem Favoriten nicht gefährlich werden konnte. „TheViper“ hingegen traf zielsicher seine Timings und die besseren Entscheidungen. Somit gewann der Norweger die Series mit 5:2 und holte sich zum dritten Mal den Titel des Königs der Wüste. Nebenbei sicherte er sich ein Preisgeld von 20.000 Dollar, der unterlegene „Vinchester“ durfte sich immerhin noch über 10.000 Dollar freuen.

Finale (Bo9)

  • Ørjan „TheViper“ Larsen (NOR)                5:2          Dmitriy „Vinchester“ Smirnov (RUS)

King Of The Desert 4: Spiel um Platz 3

Liereyy“ sichert sich Platz 3

Im Spiel um Platz 3 am Sonntag, den 12. Dezember, trafen sich naturgemäß die Verlierer der beiden Halbfinalpaarungen. Der Österreicher „Liereyy“ unterlag der großen Turnierüberraschung „Vinchester“ überraschend deutlich mit 1:4 und der Münchner „JorDan“ musste sich seinem Kumpel „TheViper“ aus Norwegen geschlagen geben.

Anders als in den Begegnungen zuvor wurde das Spiel um Platz 3 in einem Best-of-five entschieden. Und hier begannen beide Spieler wacklig. „JorDan“ gelang es zunächst, mehr Erfolg aus den Fehlern seines Gegners zu schlagen und schien schon auf der Gewinnerstraße. „Liereyy“ aber hatte die bessere Armeekomposition und schlug unmittelbar zurück. Er fiel in die Basis seines Gegners ein, der nichts entgegenzusetzen hatte und der Österreicher holte sich das früh erste Spiel.

Auf der zweiten Map versuchte der Deutsche, seinem Gegner zu Beginn wichtige Nahrung zu klauen, im Anschluss setzten aber beide auf Stabilisation. Eine Taktik, die meist für den Österreicher aufgeht, doch auch „JorDan“ hat die Qualität, aus solchen Ruhephasen seinen Gegner zu überrennen. Beide schritten fortan Seite an Seite in die Ritterzeit. Dort aber stellte sich schnell heraus, dass „Liereyy“ die bessere Zusammenstellung militärischer Kräfte bündeln konnte und „JorDan“ musste auch die zweite Karte abgeben.

Es schien nicht der Tag des Deutschen zu sein, denn auch auf der dritten Karte hatte „JorDan“ früh Probleme. Es machte den Eindruck, als sei der Österreicher heute in allen Belangen einen Tick schneller als sein Gegner, der selten die richtige Antwort an diesem Nachmittag fand. Doch nach einem sehr unruhigen Start stabilisierte sich „JorDan“ zumindest etwas und konnte das dritte Match etwas ausgeglichener gestalten. Doch es sollte einfach nicht sein. „Liereyy“ nahm seinem Gegner 50 Dorfbewohner aus dem Spiel, während er selbst nur eine Handvoll verlor. Am Ende waren die Verluste für den Deutschen zu groß und er unterlag glatt mit 0:3. Damit sicherte sich der Österreicher den dritten Platz und ein Preisgeld in Höhe von 6000 Dollar. Für „JorDan“ bleiben immerhin noch 5000 Dollar Preisgeld.

Spiel um Platz 3 (Bo5)

  • Kai „Liereyy“ Kallinger (AUT)               3:0          Marco „JorDan“ Bloch (GER)

King Of The Desert 4: Das Halbfinale

Vier Spieler sind noch übrig und kämpfen um die Krone des Königs der Wüste. Der österreichische Titelverteidiger „Liereyy“ steht ebenso im Halbfinale, wie der Gewinner der ersten beiden Ausgaben „TheViper“ aus Norwegen. Während die beiden Favoriten ihre Viertelfinalgegner relativ ungefährdet überwinden konnten, hatten die beiden Herausforderer der heutigen Aufeinandertreffen reichlich mehr zu schwitzen.

JorDan„, der heute am 11. Dezember seinen 30. Geburtstag feiert, konnte in der Runde zuvor knapp seinen spanischen Gegner „TaToH“ mit 4:3 besiegen. „Vinchester“ aus Russland hatte in der Gruppenphase ein paar Probleme und rettete sich über das Decider Match ins Viertelfinale. Dort aber konnte er den chinesischen Favoriten „Mr_Yo“ überraschend klar ausschalten.

Hier seht ihr alle Halbfinalduelle vom 11. Dezember auf einen Blick:

Screenshot: twitch.tv/MembTV

Vinchester“ schaltet auch „Liereyy“ aus

Das erste Halbfinale bestritten der österreichische Titelverteidiger „Liereyy“ und die russische Überraschung des Turniers „Vinchester„. „Liereyy“ hatte im Viertelfinale wenig Probleme mit dem französischen Qualifikanten „Sitaux„, den er mit 4:0 aus dem Turnier schmiss. „Vinchester“ aber ließ mit seinem Sieg gegen „Mr_Yo“ aufhorchen, denn der Chinese war eigentlich der klare Favorit, wurde aber ebenso klar mit 4:1 vom Russen dominiert.

Entsprechend selbstbewusst ging „Vinchester“ in das Duell mit dem Österreicher. Keine Nervosität und ein klarer Matchplan führten zu einem Match auf Augenhöhe, wo der Außenseiter mit zunehmender Dauer immer mehr den Vorteil auf seine Seite zog. „Liereyy“ aber konnte den Rückstand wettmachen und ging seinerseits in die Offensive. So ging es eine Weile hin und her und beide versuchten nach dem Schere-Stein-Papier-Prinzip den Gegner auszukontern. Am Ende aber hatte „Vinchester“ den längeren Atem und konnte das erste Spiel für sich entscheiden.

Auch die zweite Karte war vor allem taktisch geprägt. „Liereyy“ versuchte seinen Gegner früh zu Fehlern zu zwingen, der Russe aber tat ihm den Gefallen nicht. Der Österreicher blieb dran und umzingelte die Basis seines Gegners, der seinerseits versuchte, mit einem ökonomischen Boom dagegenzuhalten. Es entwickelte sich ein Abnutzungskampf für den Titelverteidiger, in dem er sich mehr und mehr aufrieb. Je länger das Spiel ging, umso mehr ging „Liereyy“ die Luft aus. „Vinchester“ erkannte seine Chance und ging in die Offensive und expandierte. Damit überrannte er den Österreicher und der Außenseiter führte 2:0.

Mit dem Rückstand war der Favorit jetzt gefordert. Und „Liereyy“ versuchte noch mehr Tempo zu machen. „Vinchester“ aber blieb unbeeindruckt und stabilisierte sich trotz des Dauerdrucks. Doch der Russe wurde nun fehleranfälliger. Der Österreicher aber fand keinen richtigen Türöffner, um seinem Widersacher wirklich einen Treffer zu versetzen. Erst mit einem großen Push durch die Mitte löste „Liereyy“ die Pattsituation, bei der aber beide Spieler viele Ressourcen und Einheiten verbrannten. Von jenem Moment an aber war „Liereyy“ auf der Karte der Herr im Hause und verkürzte schließlich nach einem großen Kampf auf 1:2. Vor der vierten Map nahmen sich beide Kontrahenten zunächst eine kleine Auszeit, ehe es weiterging. Danach ging es aber direkt wieder zur Sache. Beide versuchten in der Startphase, den Anderen von wichtigen Ressourcen abzuschneiden. Beide mussten ihr bestes Micro Management zeigen und beide lieferten. Mit dem Selbstvertrauen im Rücken ging „Vinchester“ aber mehr ins Risiko und wurde belohnt. Am Ende holte er sich Karte Nummer vier und ging mit 3:1 in Führung.

Man merkte förmlich, wie der Russe jetzt auf den Sieg brannte. So ging er auch auf der fünften Map an diesem Nachmittag vor. Er hatte einfach die bessere Übersicht, die bessere Taktik und war seinem Gegner immer ein kleines bisschen überlegen. „Vinchester“ war in allen Belangen den Tick schneller und „Liereyy“ konnte nichts dagegen ausrichten. Der Österreicher mühte sich ab, aber der Herausforderer war zu stark an diesem Tag. So zog „Vinchester“ überraschend, aber verdient ins Finale ein.

TheViper“ zu stark für „JorDan

Im zweiten Halbfinale trafen der Norweger „TheViper“ und „JorDan“ aus Deutschland aufeinander. Beide sind auch privat miteinander befreundet und kennen sich daher sehr gut. „TheViper“ erreichte relativ ungefährdet die Runde der letzten vier. Er schaltete im Viertelfinale den Finnen „Villese“ deutlich mit 4:1 aus, nachdem er die erste Karte noch verlor. „JorDan„, der heute seinen 30. Geburtstag feierte, hatte gegen „TaToH“ aus Spanien deutlich mehr Probleme und lag bereits mit 2:3 zurück, ehe er mit einer Energieleistung das Match mit 4:3 zu seinen Gunsten drehen konnte.

Auf der ersten Karte war es das Geburtstagskind aus München, dass die Initiative ergriff und den Norweger von Beginn an stresste. „TheViper“ hielt aber dagegen und stabilisierte im Hintergrund seine Wirtschaft und boomte. „JorDan“ setzte voll auf Produktion, kam aber nicht hinterher und musste einsehen, dass die Taktik nicht aufging. So war die erste Map schnell entschieden und die Viper führte mit 1:0.

Im zweiten Spiel setzten beide zunächst auf einen guten Start und jeder wollte sich den entscheidenden Tempovorteil holen. Diesen hatte am Ende der Deutsche, der deutlich schneller das Ritterzeitalter als sein skandinavischer Gegner erreichte. „TheViper“ aber hielt stand und stellte seinem Gegner eine große Armee entgegen. In der Folge begann ein großer Kampf um das Zentrum der Karte und lange konnte sich keiner von beiden die Kontrolle sichern. Und je weiter der Kampf voranschritt, umso wilder wurde es. Auf beiden Seiten wurde die Ökonomie geraidet und es ging bis tief ins Lategame inklusive „Trapwar“ und maximaler Population. Am Ende war die militärische Stärke vom Norweger aber die effizientere, weshalb „TheViper“ nach halbfinalwürdigen Kampf mit 2:0 in Führung ging.

Das hatte Spuren hinterlassen und der Münchner zeigte sich mental zu Beginn der dritten Map deutlich angeschlagen. „TheViper“ setzte direkt nach und schnitt „JorDan“ früh von wichtigen Ressourcen ab. Das Geburtstagskind schüttelte die Lethargie aber schnell ab und biss sich ins Match. Zudem machte der Norweger den Fehler, dass er zu schnell zu viel wollte. So lief „TheViper“ seinem Gegner ins offene Messer und „JorDan“ schlug zurück. Der Deutsche hatte entscheidende Technologievorteile deutlich früher als sein Gegenüber, womit er den Anschluss zum 2:1 schaffte.

Auf Karte Nummer vier versuchte „JorDan“ dann den Vorteil seines Picks auszuspielen und igelte sich zu Beginn ein, um wirtschaftlich früh Vorteile zu erlangen. „TheViper“ erkannte die Taktik seines Gegners und ging seinerseits früh mit Militäreinheiten in die Offensive. Mit diesem Druck schaffte es der Norweger, seinen Gegner mit zunehmender Dauer auch wirtschaftlich zu überflügeln, denn „JorDan“ bekam seine Wirtschaft nicht ins Rollen. „TheViper“ spielte den Rest des Spiels sauber herunter und holte sich das 3:1. Der Deutsche war nun gefordert und musste selbst in die Offensive. So hatte er auch den besseren Start auf der fünften Karte. Doch ihm ging zu früh die Luft aus, so dass der zweimalige Titelträger sich wieder stabilisieren konnte.  So entwickelte sich erneut ein Kopf-an-Kopf-Rennen durch die Zeitalter, wo niemand einen wirklichen Vorteil erringen konnte. Je länger das Match dauerte, umso besser lief es aber für die Viper. So blieb „JorDan“ nichts weiter übrig, als seinem Gegner zum Finaleinzug zu gratulieren. Der deutsche Spieler trifft damit im Spiel um Platz 3 auf den Österreicher „Liereyy„, während „TheViper“ im Finale gegen „Vinchester“ um die Krone des Königs der Wüste kämpft.

Halbfinale 

  • Kai „Liereyy“ Kallinger (AUT)                1:4          Dmitriy „Vinchester“ Smirnov (RUS)
  • Ørjan „TheViper“ Larsen (NOR)            4:1          Marco „JorDan“ Bloch (GER)

King Of The Desert 4: Das Viertelfinale

Nach den Entscheidungsmatches steht die Runde der letzten Acht an, besser gesagt, das Viertelfinale. Nachdem mit Marco „JorDan“ Bloch, Ørjan „TheViper“ Larsen, Kai „Liereyy“ Kallinger und Gan „Mr_Yo“ Yangfan bereits vier Akteure für das Viertelfinale feststanden, qualifizierten sich am Freitag, den 3. Dezember, die verbliebenen vier Spieler. Diese sind Ville „Villese“ Jämsä aus Finnland, der Spanier Roberto „TaToH“ Jimenez, Arthur „Sitaux“ Alauzen aus Frankreich und Dmitriy „Vinchester“ Smirnov aus Russland.

Im Gegensatz zu den vorherigen Runden werden die Viertelfinalspiele aber nicht im Best-of-five sondern im Best-of-seven ausgetragen. Wer zuerst vier Karten für sich entscheidet, gewinnt das Duell.

So sehen die Paarungen am 4. Dezember aus:

Foto: Screenshot/twitch.tv/MembTV

Siegeszug von „Vinchester“ geht weiter

Das erste Viertelfinale bestritten der bislang ungeschlagene Chinese „Mr_Yo“ und der Russe „Vinchester„. „Mr_Yo“ musste bislang nicht mal eine Map abgeben, „Vinchester“ wiederum kegelte in den Decider Matches den kanadischen Favoriten „Hera“ aus dem Turnier. Entsprechend gespannt durfte man auf dieses Duell sein. Und der Russe machte dort weiter, wo er tags zuvor aufgehört hatte. „Vinchester“ stresste den Chinesen und ließ ihm keine ruhige Sekunde. Daraus ergab sich mit zunehmender Dauer ein Übergewicht auf der ersten Map für „Vinchester„, welches ihm das 1:0 einbrachte.

Auf der zweiten Karte war es aber der Favorit aus China, der den besseren Start erwischte. „Mr_Yo“ hatte mehr Erfolg mit seinem frühen Druck und versuchte sich damit einen schnellen Vorteil zu erspielen. „Vinchester“ aber fand die richtigen Antworten und gestaltete das Duell im Anschluss ausgeglichen. Mit zunehmender Dauer erarbeitete sich der Russe sogar wieder ein Übergewicht, was den Chinesen zu einer Art Panikhandlung veranlasste. Er wollte unbedingt den Bau einer Burg verhindern, was aber misslang, und nur Sekunden später gab er auf und „Vinchester“ führte 2:0.

Auf der dritten Karte versuchte es der Chinese mit der Arena-Taktik. Er mauerte sich ein und boomte wirtschaftlich. Und so simpel es war, so erfolgreich ging dies für „Mr_Yo“ auf. Denn „Vinchester“ fiel mehr und mehr zurück und musste seinerseits die erste Niederlage in der Series hinnehmen. Damit war auch der Chinese im Match angekommen und die Aufholjagd konnte losgehen. Da aber hatte der Außenseiter etwas gegen und der Russe wand den gleichen Trick wie gegen „Hera“ tags zuvor an, indem er „Mr_Yo“ früh wichtige Nahrung verwehrte. Der Chinese aber schüttelte den Rückschlag gut ab und stabilisierte sich im Anschluss. So entwickelte sich ein sehr unterschiedliches Spiel. Denn während der Favorit auf militärische Power setzte, boomte der Russe mit seiner Wirtschaft. So war der Außenseiter deutlich schneller in der Imperialzeit, was ihm entscheidende Vorteile brachte. So war es nur eine Frage der Zeit und „Vinchester“ holte sich die ersten Matchbälle.

Mit der Niederlage vor Augen versuchte der Chinese im Anschluss, etwas von der Norm abzuweichen. Früh versuchte er mit Türmen seinen Gegner von wichtigen Ressourcen abzuschneiden. „Vinchester“ aber ließ sich nicht aus dem Takt bringen. Stattdessen spielte der Russe seinen Stiefel mehr und mehr runter und drückte so sein Spiel auch seinem Kontrahenten auf. „Mr_Yo“ versuchte alles, um das Ende abzuwenden, aber nach über 70 Minuten in-Game Spielzeit musste er sich letztlich beugen. Für „Vinchester“ war es der größte Erfolg seiner bisherigen Karriere und er ist mit 4:1 der erste Spieler, der im Halbfinale steht.

Liereyy“ mit wenig Mühe im Halbfinale

Das zweite Viertelfinale bestritten Topfavorit „Liereyy“ aus Österreich und Qualifikant „Sitaux“ aus Frankreich. Während der Österreicher bisher traumwandlerisch durch das Turnier schritt, schaffte der Franzose eine Überraschung nach der anderen und schaltete erst „ACCM“ und anschließend „MbL“ aus.

Doch die Favoritenrolle war klar verteilt. Und daran ließ der Österreicher auch keinen Zweifel. Relativ unaufgeregt spulte „Liereyy“ sein Programm runter und überflügelte damit seinen Gegner bereits auf der ersten Karte, ohne sich groß strecken zu müssen. Am Ende war er in allen Belangen im Vorteil und „Sitaux“ beendete die Map recht früh mit einer Niederlage. Auch auf der zweiten Karte hatte der Favorit schnell alle Vorteile für sich in der Hand. Er ließ seinem Gegner einfach nicht den Hauch einer Chance und war immer mindestens einen Tick schneller als der Underdog. „Sitaux“ versuchte es zum Ende hin mit einer frühen Imperialzeit, allerdings fehlten ihm dahinter sämtliche Ressourcen, um diesen Tech-Vorteil irgendwie zu nutzen. So führte der Österreicher früh im Match bereits 2:0.

An diesem Gesamtbild änderte sich auch auf der dritten Karte nichts. „Sitaux“ war ununterbrochen in der Defensive und musste sich immer wieder Angriffen seines Gegenübers erwehren. Zwar konnte der Franzose seine Wirtschaft im Hintergrund einigermaßen stabilisieren, doch militärisch ließ ihn „Liereyy“ einfach nicht herankommen, so dass der Österreicher wenig Mühe hatte, auch die dritte Map für sich zu entscheiden.

Karte Nummer vier schien dann zu Beginn etwas ausgeglichener, doch mit zunehmender Dauer war es wieder „Liereyy„, der einfach die besseren Timings und Entscheidungen traf. Er schnürte „Sitaux“ unentwegt in dessen eigener Basis ein und ließ ihn nicht zur Entfaltung kommen. So nahm der Turnierlauf des Franzosen ein jähes Ende, weil er auch die vierte Map klar verlor und mit dem Sweep aus dem Event ausschied. Dennoch ist das Erreichen der Top 8 ein Ergebnis, worauf „Sitaux“ absolut stolz sein kann. Es war das bisherige Karrierehighlight des Franzosen, der sich zudem über ein Preisgeld in Höhe von 2500 Dollar freuen darf. „Liereyy“ dagegen wurde seinen Favoritenstatus gerecht und steht zurecht im Halbfinale.

So sehen die Paarungen am 5. Dezember aus:

Screenshot: Twitch.tv/MembTV

JorDan“ zieht nach Marathonmatch ins Halbfinale ein

Das erste Viertelfinale am Sonntag, den 5. Dezember, trugen die beiden Gamer-Legion-Teammitglieder „JorDan“ aus Deutschland und der Spanier „TaToH“ aus. „JorDan“ an Rang drei gesetzt ging leicht favorisiert in das Duell mit dem an acht gesetzten Iberer, doch ein enges Spiel war vorprogrammiert. Folgerichtig begann das Match auf der ersten Karte von beiden Spielern eher abwartend und sehr taktisch orientiert. Beide wollten zu Beginn keinen Fehler machen, doch „JorDan“ gelang es dennoch, seinem Gegner früh eine wichtige Nahrungsressource zu verwehren. „TaToH“ konterte mit einer schnellen Ritterzeit, übernahm sich damit aber ein Stück weit. Denn der Deutsche boomte seinerseits gegen den Tech-Vorteil seines Gegners und nahm ihm damit jeglichen Wind aus den Segeln. Mit einer großen militärischen Übermacht überwältigte „JorDan“ den Spanier schließlich und holte sich die erste Karte.

Auf der zweiten Map versuchten beide Kontrahenten nach der Startphase den Gegner so gut es ging aus dem Tritt zu bringen. Kleinere Scharmützel, wo beide Spieler ihre Micro-Fähigkeiten unter Beweis stellen konnten, verzögerten auf beiden Seiten Timings. „TaToH“ ging aber als Gewinner daraus hervor und holte sich den Tech-Vorteil. Diesen gab der Spanier nicht mehr ab und glich zum 1:1 aus. „TaToH“ war jetzt warm und suchte auch auf der dritten Karte als Erster die Offensive. „JorDan“ war früh unter Druck und wurde immer weiter eingeschnürt. Der Spanier setzte eine Burg nach der anderen an die Basis seines Gegners und „JorDan“ blieb nichts weiter übrig, als aufzugeben und auf der vierten Karte neu anzugreifen. „TaToH“ hatte das Match gedreht und nun war der Deutsche in Zugzwang. Auf der vierten Map entwickelte sich aber zunächst ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem „JorDan“ aber letztlich mehr das Geschehen kontrollieren konnte. Er schaffte es, eine schlagkräftigere Armee auf das Feld zu stellen und „TaToH“ kam nicht mehr hinterher. So glich „JorDan“ erneut aus.

So hatte bereits die fünfte Karte einen vorentscheidenden Charakter. Der Gewinner ging mit dem Matchball in die nächste Map. „JorDan“ suchte früh seine Chance und entging nur knapp einem Konter des Spaniers. „TaToH“ setzte aber nach und holte sich einen großen Vorsprung. Er überrannte den Deutschen, der letztlich das Nachsehen hatte. Somit brauchte der Spanier nur noch eine Karte für den Halbfinaleinzug. Mit dem Rücken zur Wand igelte sich „JorDan“ fürs Erste ein. Er mauerte seine Basis ab und wollte sich keinesfalls nochmal überraschen lassen. Am Ende sicherte ihm dies eine gute eigene Wirtschaft, aus der er seine Stärke ziehen sollte. Er holte sich die Tech-Vorteile und „TaToH“ fiel zurück. Trotz dessen, dass der Spanier dem Deutschen über 20 Dorfbewohner eliminierte, ohne einen eigenen verloren zu haben, führte „JorDan“ mit über 30 Arbeitskräften zum Ende des Midgames. Doch keiner von beiden wollte nachgeben. So fiel die Entscheidung erst nach über 70 Minuten in-Game Spielzeit, wo „JorDan“ den längeren Atem bewies.

So ging es ins Entscheidungsspiel. Dort versuchte es der Spanier diesmal mit der Taktik seines Gegners auf der Map zuvor und zog sich tief in die eigene Basis zurück. Doch keiner von beiden konnte den anderen abschütteln. Beide taktierten im Anschluss und versuchten, den jeweils anderen auszukontern. Aber „JorDan“ hatte letztlich die Nase vorn und setzte seine Taktik durch. Er hatte den überlegenen Pick und zog mit 4:3 ins Halbfinale ein. Für „TaToH“ war die Reise dagegen im Viertelfinale vorbei.

TheViper“ unterstreicht Favoritenrolle

Das letzte Viertelfinale bestritten die beiden skandinavischen Vertreter „TheViper“ und „Villese„. „TheViper“ aus Norwegen an Nummer zwei gesetzt, ist neben „Liereyy“ der Topfavorit auf den Titel. der Finne „Villese“ hatte als Nummer fünf schon einige schwierige Momente im Turnier zu überstehen, zuletzt überzeugte er aber gegen „DauT“ im Entscheidungsmatch.

Und der Finne hatte den besseren Start in die Best-of-seven Series. „TheViper“ hatte früh Ressourcenprobleme, die ihn auf der ersten Karte zurückwarfen. „Villese“ sah seine Chance und ging in die Offensive. So drängte er seinen Gegner immer weiter in die Defensive und der Norweger begann, Fehler zu machen. „TheViper“ sah früh die Niederlage kommen und beendete das Spiel daher mit einer zeitigen Aufgabe und der Finne holte sich die erste Map. Auf der zweiten Karte fand der Norweger aber zu seinem Spiel und suchte seinerseits früh die Offensive. Damit setzte er „Villese“ ordentlich zu, der aber wirtschaftlich mit schnelleren Technologien dagegenhielt. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem beide ihr bestes Micro Management bieten mussten, und es letztlich auch taten. Mit zunehmender Dauer aber spielte die Viper ihre Erfahrung aus. Der Norweger hatte das bessere Gefühl für die Karte und wo er seinem Gegner wehtun konnte. Seine Timings zwangen „Villese“ letztlich in die Knie und „TheViper“ glich aus.

Auf der dritten Map nahm der Favorit den Rückenwind mit und er setzte den Finnen früh massiv unter Druck. Nachdem „Villese“ in kurzer Zeit noch in der späten Startphase drei Dorfbewohner an seinen Gegner verlor, reichte dies bereits, um dem Finnen den Zahn zu ziehen, der einsah, so nicht mehr zurückkommen zu können. So drehte „TheViper“ das Match und führte 2:1. Auf der vierten Karte beruhigte sich das Spiel etwas und beide Spieler gingen ohne viel Aufwand durch die frühe Zeit. „Villese“ ergriff schließlich als Erster die Initiative und startete erste Angriffe. Der Norweger aber verteidigte sich geschickt und bot „Villese“ nichts an. In der Folge belauerten sich beide und warteten auf den richtigen Moment. Diese fand erneut „TheViper„, der wieder mit dem richtigen Timing die Wirtschaft seines Gegners durcheinanderbrachte. Damit holte er sich den Vorteil den er brauchte, um auch die dritte Karte für sich zu entscheiden.

Das schien Eindruck beim Finnen hinterlassen zu haben, denn auf der fünften Karte agierte „Villese“ deutlich zurückhaltender. Damit aber gab er seinem Kontrahenten deutlich zu viel Zeit, denn „TheViper“ nutzte diese, um sich selbst entsprechend aufzustellen. Damit war der Norweger nicht nur schneller in der Ritterzeit, er hatte auch die bessere Armee. So blieb „Villese“ erneut nichts Anderes, als aufzugeben. Damit ging auch die vierte Karte an den Favoriten, der sich verdient mit 4:1 durchsetzt.

Viertelfinale 

  • Gan „Mr_Yo“ Yangfan (CHI)                  1:4          Dmitriy „Vinchester“ Smirnov (RUS)
  • Kai „Liereyy“ Kallinger (AUT)                4:0         Arthur „Sitaux“ Alauzen (FRA)
  • Ørjan „TheViper“ Larsen (NOR)            4:1          Ville „Villese“ Jämsä (FIN)
  • Roberto „TaToH“ Jiménez (ESP)           3:4         Marco „JorDan“ Bloch (GER)

King Of The Desert 4: Decider Matches Gruppe A und B

Nachdem in der Gruppenphase bereits die Gewinner und Verlierer ausgemacht wurden, startet das Turnier am 3. Dezember in die Entscheidungsspiele. Acht Spieler kämpfen um vier verbliebene Plätze um das Viertelfinale. Jeder der Acht hat einen Sieg sowie eine Niederlage auf dem Konto. In einem Best-of-five werden vier Duelle ausgetragen. Hier sind alle Matches noch mal auf einen Blick:

 

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DauT“ unterliegt „Villese

Das erste Entscheidungsmatch trugen der Serbe „DauT“ und der Finne „Villese“ aus. Zwei Spieler, die an guten Tagen auf absolutem Topniveau performen können, die aber ebenso auch immer wieder für Ausfälle gut sind. „DauT“ kam bis ins Winner Match, musste dort aber die klare Niederlage gegen „Mr_Yo“ hinnehmen. „Villese“ verlor sein erstes Gruppenspiel gegen „TaToH“ aus Spanien, konnte aber im Elimination Match das Ausscheiden gegen den Kanadier „slam“ abwenden.

Im ersten Duell zwischen beiden Kontrahenten war es der Finne, der die Initiative ergriff. Er konnte dem Serben zunächst ordentlich zusetzen, die Ökonomie von „DauT“ war aber zu stark, als das wirklich Schaden angerichtet werden konnte. Doch gleichzeitig erhöhte „Villese“ die Zahl seiner Armee immer mehr und plötzlich war „DauT“ im Hintertreffen. Der Finne aber nutzte die sich ihm bietende Gelegenheit und stellte ohne viel Umschweife auf 1:0.

Auf der zweiten Map ging der Serbe konzentrierter vor. Er stabilisierte diesmal nicht nur seine Wirtschaft, sondern stellte zeitgleich diesmal auch eine schlagkräftige Armee auf. Nach einem ersten großen Kampf konnte „DauT“ die militärische Macht seines Gegners völlig überrennen, im Anschluss bot „Villese“ genau den Fehler an, auf den „DauT“ gewartet hatte. Er überrannte die Basis des Finnen und es stand 1:1. Auf der dritten Karte setzten beide Spieler erst mal auf eine stabile Anfangsphase und konzentrierten sich zunächst auf sich selbst. Der Serbe aber war wieder der Erste, der etwas mehr Offensive wagte. Zunächst konnte „Villese“ den ersten Angriff abwehren, beim zweiten Versuch des Serben aber hatte er große Probleme und fiel zurück. Jedoch nur militärisch, denn wirtschaftlich lag der Vorteil beim Finnen. Das sollte sich am Ende auszahlen, denn „Villese“ schlug im Anschluss zurück und überwältigte „DauT„.

Mit dem Ausscheiden vor Augen musste der Serbe nun kommen. „DauT“ versuchte, früh Druck zu erzeugen und hatte auch einige gute Momente, aber er machte nach wie vor auch zu viele Fehler, so dass „Villese“ immer wieder Nadelstiche setzen konnte. Doch der Serbe blieb dran und ließ sich von den kleinen Rückschlägen nicht aus der Ruhe bringen. Am Ende hatte er den längeren Atem und erzwang das Entscheidungsmatch. Dort hatte „DauT“ erneut den besseren Start. Doch der Schein trug, denn mit zunehmender Dauer wurde „Villese“ immer stärker. Am Ende spielte er einfach sauberer und holte sich damit den Sieg. Damit zog der Finne nach einem schweren Start in der Gruppenphase noch ins Viertelfinale ein, für „DauT“ war nach einem starken Turnierstart somit bereits in der Gruppenphase Schluss.

TaToH“ zieht in die Top 8 ein

Das zweite Entscheidungsmatch des Tages fand zwischen dem Spanier „TaToH“ und den Argentinier „Nicov“ statt. „TaToH“ hatte einen guten Start ins Turnier und gewann auch das erste Gruppenspiel, unterlag dann aber „Liereyy“ im Decider Match. „Nicov“ unterlag in der Gruppe „DauT„, konnte im Elimination Match aber gegen den Brasilianer „dogao“ siegen.

Das erste Match zwischen beiden begann gemächlich und lange waren beide gleichauf. Dann aber zog der Argentinier kurz an und plötzlich merkte „TaToH„, dass seine Strategie überhaupt nicht aufgeht. „Nicov“ aber hatte plötzlich eine große militärische Übermacht und es wirkte, als sei der Südamerikaner selbst überrascht gewesen. Denn wie aus dem Nichts stand es auf einmal 1:0.

Doch auch im zweiten Match schien es, als sei der Spanier nicht richtig auf der Höhe. „TaToH“ brauchte lange, um sich zu stabilisieren und spielte auch danach noch lange mit dem Feuer, als er den Armeen von „Nicov“ nicht wirklich viel entgegenstellte. Erst nach einer halben Stunde in-Game Spielzeit kam „TaToH“ erstmals auf und holte sich zum ersten Mal in diesem Duell einen Vorteil. Diesen ließ er am Ende nicht mehr los und glich zum 1:1 aus.

Im Anschluss entwickelte sich ein spannendes Duell. Denn der Spanier schien nun aufgewacht. Aber beide Spieler waren weiterhin nicht frei von Fehlern, womit sie sich das Leben immer wieder selbst schwermachten. Am Ende war es aber die wirtschaftliche Stärke von „TaToH“ und seinem Pick, der ihm am Ende den entscheidenden Vorteil gab. So konnte der Spanier auf 2:1 erhöhen und sich den ersten Matchball holen. Auf der vierten Karte musste sich „Nicov“ wieder steigern, wollte er nicht ausscheiden. Und das tat der Südamerikaner auch. Er stemmte sich mit allem, was er hatte, gegen die Niederlage und brachte „TaToH“ ordentlich ins Schwitzen. Am Ende aber reichte es alles nicht. Der Spanier holte sich das 3:1 und zog damit ins Viertelfinale ein. Für „Nicov“ war damit in der Gruppenphase Schluss.

Sitaux“ schaltet auch „MbL“ aus

Das dritte Entscheidungsduell fand zwischen dem Norweger „MbL“ und dem Franzosen „Sitaux“ statt. „MbL“ gewann sein erstes Match in der Gruppe, musste im Winner Match aber seinem Landsmann „TheViper“ den Vortritt lassen. Der Franzose hingegen hatte das Pech, bereits im ersten Gruppenspiel auf „Hera“ zu treffen. Im Elimination Match schaffte er aber das Upset und setzte sich gegen „ACCM“ aus Vietnam durch, so dass er es in die Entscheidungsspiele schaffte. Hier erwischte „MbL“ zunächst den besseren Start auf der ersten Map, doch „Sitaux“ war nicht umsonst soweit gekommen. Mit zunehmender Dauer biss er sich immer mehr ins Spiel hinein und hatte zum Ende der ersten Map in allen Belangen Vorteile. So holte er sich folgerichtig das 1:0 gegen den Favoriten aus Norwegen.

Auf der zweiten Karte versuchte es der Franzose mit frühem Druck und setzte auf eine ganz eigene Strategie, doch auch hier konterte „MbL“ seinen Gegner klassisch aus und ließ dessen Angriff ins Leere laufen. In der Folge waren beide Spieler gleich auf, bis „Sitaux“ in der Ritterzeit in die Offensive ging. Der Norweger aber konnte dem Angriff lange standhalten, da er eine gute Position auf der Karte ausnutzen konnte. „Sitaux“ rieb sich mehr und mehr auf, fand aber bessere Timings als sein Gegenüber. Mit zunehmender Dauer gewann der Franzose schließlich das entscheidende Übergewicht und stellte auf 2:0.

Auf der dritten Karte hatte „MbL“ dann zu allem Überfluss auch noch Pech, denn er fand seinen Gegner auf der Karte erst sehr spät. Doch der Favorit kämpfte sich zurück. „MbL“ baute mehr und mehr Druck auf „Sitaux“ auf, der diesmal aber seinerseits lange dagegenhielt. Am Ende aber war das Micromanagement des Norwegers diesmal zu gut, so dass „MbL“ verkürzen konnte. Auf der vierten Map lief aber alles in Richtung des Außenseiters. „Sitaux“ hatte mit seinem frühen Druck diesmal Erfolg und „MbL“ fiel weit zurück. Am Ende waren es bereits im Midgame annähernd 20 Dorfbewohner Unterschied, die der Norweger zurücklag. So konnte „MbL“ nichts mehr gegen den Sieg des Underdogs ausrichten und „Sitaux“ zog sensationell mit 3:1 ins Viertelfinale ein.

Vinchester“ gelingt die Überraschung

Das letzte Decider Match des Tages fochten der Kanadier „Hera“ und der Russe „Vinchester“ aus. „Hera“ gilt eigentlich als einer der Topfavoriten auf den Titel, musste sich aber im Winner Match zuvor „JorDan“ geschlagen geben. „Vinchester“ wiederum hatte das Pech, bereits im ersten Gruppenspiel gegen einen stark aufgelegten „MbL“ antreten zu müssen, wo er unterlag. Im Elimination Match bezwang er „Kasva“ und rettete sich somit ins Decider Match. Auf der ersten Map begannen beide Spieler nervös, der Russe aber erwischte den insgesamt besseren Start. Doch „Hera“ drehte auf und zeigte sein gutes Gefühl für Timings. Von da an zeigte er „Vinchester“ klar die Grenzen auf und holte sich die erste Karte.

Auf der zweiten Map war es erneut der Russe, der den besseren Start erwischte. Diesmal aber stimmte auch die Taktik, und so hielt er den Vorsprung nicht nur, sondern baute ihn auch kontinuierlich aus. „Hera“ blieb lange zäh, musste aber dennoch einsehen, dass er diesen Rückstand nicht mehr aufholen konnte. So holte sich „Vinchester“ die zweite Karte und glich aus. Auf Map Nummer drei war der Kanadier der frühe Aggressor und zog dem Russen damit früh den Zahn. Durch die technologischen Vorteile und einer frühen Ritterzeit von „Hera“ gab „Vinchester“ das Spiel früh ab und lag mit 1:2 nach drei gespielten Partien zurück.

Aber der Außenseiter stemmte sich gegen die Niederlage und schlug auf der vierten Map zurück. „Vinchester“ erwischte den besseren Start und schnürte seinen Kontrahenten von da an in der eigenen Basis ein. Der Russe spamte günstige Einheiten und „Hera“ kam nicht hinterher. So ging es ins Entscheidungsspiel. Dort unterlief dem Nordamerikaner gleich zu Beginn ein großer Fehler, erzwungen durch den Underdog. Der Kanadier aber igelte sich ein und holte den Rückstand wieder auf. Am Ende war er sogar deutlich schneller in der Ritterzeit und es entwickelte sich ein Nervenspiel auf Augenhöhe. Doch „Vinchester“ konnte noch mal einen Gang höher schalten und boomte sich ins Lategame, wo „Hera“ nichts mehr entgegenzusetzen hatte. So gelang dem Russen die faustdicke Überraschung und kegelte mit dem Kanadier einen der Top 3 Spieler aus dem Turnier.

Decider Gruppe A

  • Darko „DauT“ Dautovic (SRB)                2:3       Ville „Villese“ Jämsä (FIN)
  • Roberto „TaToH“ Jiménez (ESP)           3:1       Nicolás „Nicov“ Bruno (ARG)

Decider Gruppe B

  • Morten „MbL“ Levernes (NOR)              1:3       Arthur „Sitaux“ Alauzen (FRA)
  • Hamzah „Hera“ El-Baher (CAN)            2:3     Dmitriy „Vinchester“ Smirnov (RUS)

King Of The Desert 4: Winner und Loser Matches Gruppe A und Gruppe B

In der Gruppenphase des „King Of The Desert 4“ sind die ersten Spiele im „Schweizer Format“ gespielt. Das führt zu folgender Tabellensituation:

Screenshot: Twitch.tv/MembTV

So stehen heute die ersten Entscheidungsspiele in Gruppe A an. Die vier Gewinner werden in direkten Duellen aufeinandertreffen, gleiches gilt für die vier Verlierer der ersten Runde. So werden sich zwei Spieler mit je zwei Siegen am Ende der Entscheidungsrunde direkt für das Viertelfinale am kommenden Wochenende qualifizieren. Zwei Spieler wiederum werden mit zwei Niederlagen aus dem Turnier ausscheiden. Die Spiele finden nach wie vor alle im Best-of-five

Für die vier verbliebenen Akteure, die eine ausgeglichene Bilanz von einem Sieg und einer Niederlage haben werden, gibt es noch am kommenden Wochenende die Möglichkeit, noch ins Viertelfinale zu rutschen. Die Entscheidungsspiele werden am 3. Dezember stattfinden.

In Gruppe B lauten die Paarungen:

Screnshot: Twitch.tv/MembTV

ACCM“ scheidet gegen „Sitaux“ aus

Im Gegensatz zum Vortag ging es diesmal mit den Elimination Matches los. Den Anfang machten der Vietnamese „ACCM“ und der Franzose „Sitaux„. „ACCM“ hatte in der Gruppe das Nachsehen gegen „Jordan„, „Sitaux“ verlor nur knapp gegen den Kanadier „Hera„. Während der Franzose aber als Qualifikant bis in die Runde der letzten 16 einzog, war der Vietnamese bereits qualifiziert. Ein Ausscheiden würde „ACCM“ von daher deutlich mehr wehtun, als dem Franzosen.

Der Vietnamese nahm die Favoritenrolle aber voll an und präsentierte sich auch so. Auf der ersten Map war es eine Machtdemonstration und man hatte das Gefühl, dass „Sitaux“ noch gar nicht recht bei der Sache war. Auf der zweiten Map hätte „ACCM“ da eigentlich aufgrund seines Picks auch weitermachen müssen, fand aber nicht das Timing und verpasste es somit, seinen Gegner nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Dies nutzte „Sitaux“ wiederum aus, auch wenn es einige Zeit dauerte, und glich zum 1:1 aus.

Auf der dritten Karte versuchten beide Kontrahenten jeweils, dem Gegner wichtige Nahrung zu klauen. Allerdings hatte nur „ACCM“ damit Erfolg, was den Franzosen früh im Spiel zurückwarf. Davon erholte sich „Sitaux“ letztlich auch nicht mehr und die dritte Map war nach wenigen Minuten zu Gunsten des Favoriten entschieden. Nun war es wieder am Außenseiter, die Initiative zu ergreifen. Mit dem Druck im Rücken machte „Sitaux“ früh Druck und hatte auch einige gute Aktionen, „ACCM“ aber gewann einen leichten wirtschaftlichen Vorteil, was die Sache zunächst wieder ausglich. Der Außenseiter aber ließ nicht locker und erzwang schließlich ein entscheidendes fünftes Match.

Den Schwung wollte „Sitaux“ ins fünfte Spiel mitnehmen und versuchte von Beginn an, seinen Gegner massiv unter Druck zu setzen. Mit Türmen an wichtigen Rohstoffen wollte der Franzose seinen Gegner von entscheidenden Ressourcen abschneiden. Einen wirklichen Vorteil konnte er sich dadurch aber nicht erkämpfen. Dennoch machte der Franzose mehr richtig, als sein Gegner. Denn je weiter das Spiel voranschritt, umso größer wurden die Vorteile für den Außenseiter. Am Ende hatte „ACCM“ nichts mehr entgegenzusetzen und „Sitaux“ schaffte es tatsächlich, den Favoriten zu besiegen.

Vinchester“ zittert sich weiter

Das zweite und damit letzte Elimination Match bestritten der Russe „Vinchester“ und der türkische Qualifikant „Kasva„. Während es für „Vinchester“ eher ärgerlich war, aufgrund des Seedings bereits auf „MbL“ zu treffen, war es für „Kasva“ bereits der größte Karriereerfolg, in der Runde der letzten 16 zu stehen.

Entsprechend befreit ging der Türke zur Sache, denn ohne Angst vor Fehlern wartete er einfach auf Patzer seines Gegners. „Vinchester“ tat ihm bereitwillig den Gefallen. Der Russe mauerte seine eigene Basis nicht vernünftig ein, so dass „Kasva“ Lücken fand, wodurch er die Basis des Russen immer wieder unter Beschuss nehmen konnte. Das wurde „Vinchester“ letztlich zum Verhängnis, er fiel zu weit zurück und gab die erste Map nach zu vielen Fehlern ab. Auf der zweiten Karte ging „Vinchester“ mehr in die Offensive, schnitt „Kasva“ von wichtigen Ressourcen ab und drängte den Qualifikanten mehr und mehr in die Defensive. Diesmal hatte „Kasva“ keine Antwort und der Favorit aus Russland konnte ausgleichen.

Auf Map Nummer Drei ergriff der Außenseiter zu Beginn wieder die Initiative. „Vinchester“ aber ließ sich zunächst nicht davon überrumpeln, sondern blieb bei seinem Spiel. Er traf bessere Timings und hatte lange Zeit wenig Probleme damit, die Angriffe, die „Kasva“ in großer Zahl in seine Richtung warf, abzuwehren. In der Ritterzeit aber brach der Damm, „Kasva“ kam durch die Mauern und von da an war es ein Gemetzel in den Reihen des Russen. Jedoch sah die wirtschaftliche Situation von „Vinchester“ lange Zeit positiv aus, sodass auch er sich aus der Umklammerung noch mal befreien konnte. Es ging bis tief ins Lategame, denn verständlicherweise wollte in dieser wichtigen Situation keiner von beiden aufgeben. Am Ende aber behielt „Kasva“ die Oberhand und der Favorit kämpfte gegen einen 1:2-Rückstand.

Kasva“ wollte den Sack früh zu machen und startete erneut mit frühen Angriffen in der Feudalzeit. „Vinchester“ musste alles aufbieten, um sich dem Druck zu erwehren und profitierte auch davon, dass der Außenseiter zu sorglos mit seinen Armeen umging. Am Ende schlug die Strategie von „Kasva“ fehl und es ging ins zweite Entscheidungsmatch des Tages. Dort hatte der Russe den besseren Start. Und „Kasva“ ging die Luft aus. Der Qualifikant hatte nichts mehr entgegen zu setzen und „Vinchester“ zog gerade so den Kopf aus der Schlinge und verhinderte eine große Überraschung.

JorDan“ entscheidet Gigantenduell für sich

Das erste Winnermatch des Abends bestritten die beiden Schwergewichte „Hera“ und „JorDan„. Der Kanadier „Hera“ setzte sich zuvor nur knapp gegen „Sitaux“ durch, „JorDan“ war zuvor erfolgreich gegen „ACCM„. Für beide war es eine gute Standortbestimmung, wo im Turnier sie stehen. Entsprechend vorsichtig gingen beide Kontrahenten auf die erste Map. Jeder wartete auf Fehler des anderen, keiner von beiden bot aber wirklich viel an. So ging es Kopf-an-Kopf durch die Feudal- und Ritterzeit, bis beide im Lategame angekommen waren. Am Ende dauerte das erste Duell sagenhafte 90 in-Game Minuten, bei dem „Hera“ über 1000 gegnerische Einheiten eliminierte, „JorDan“ über 800. „Hera“ aber hatte mehr Power mit seiner Armee und holte sich die erste Karte.

Diese erste Map war aber nur ein Vorgeschmack des Duells, was sich die beiden Spitzenspieler fortan lieferten. Im Folgenden bestimmte bestes Mikromanagement gepaart mit effizientester Wirtschaft auf beiden Seiten das Geschehen und es war das versprochene Highlight dieser Runde. Auf der zweiten Karte konterte „JorDan“ seinen Gegner dann aus und holte sich ebenfalls die erste Map des Duells. Im dritten Anlauf war es ein großes Taktieren zwischen den Kontrahenten. Schließlich wollte „JorDan“ den Sieg etwas mehr und sicherte sich nicht nur den ersten Matchball, sondern drehte das Aufeinandertreffen sogar.

Auf der vierten Map war der Deutsche dann so richtig heiß gelaufen und spielte „Hera“ in Grund und Boden. Er hatte die bessere Armeekomposition und alles lief aus einem Guss. Der Kanadier konnte nicht mithalten und muss nun in die Deciderrunde am kommenden Wochenende, für „JorDan“ bedeutete es die direkte Qualifikation fürs Viertelfinale.

TheViper“ weist „MbL“ in die Schranken

Das letzte Winnermatch bestritten die beiden Norweger „MbL“ und „TheViper„. Beide Spieler sind schon lange in der Weltspitze vertreten und kennen sich seit langer Zeit. Und beide sind nicht umsonst im Feld der Favoriten auf den Turniersieg vertreten. So hochklassig, wie das Duell zuvor endete, so ging es zwischen den beiden „Wikingern“ weiter. Einige Zeit tasteten sich beide auf der ersten Map ab, bis „TheViper“ erstmals nennenswert in die Offensive ging. „MbL“ aber igelte sich ein und hielt stand, bis er seinerseits erstmals die Basis seines Gegners unter Beschuss nahm. Am Ende war aber die Wirtschaftsmacht der Viper in einem langen Match ausschlaggebend und „TheViper“ ging 1:0 in Führung.

Auf der zweiten Karte versuchte es „MbL“ mit frühem Druck, konnte aber nichts ausrichten. Von da an zeichnete sich ein Spiegelbild der ersten Karte ab. „MbL“ setzte mehr auf seine militärische Stärke, „TheViper“ wollte vor allem eine stabile Wirtschaft herstellen. Zwischenzeitlich hatte „MbL“ einen enormen Vorsprung, den er aber leichtfertig verspielte. In der Imperialzeit standen beide schließlich Pari in allen Belangen, was aber spätestens dort für „TheViper“ sprach. Der holte sich schließlich mit großem Durchhaltevermögen das 2:0 und brauchte nur noch eine Map.

Auf der dritten Karte geriet „TheViper“ aber erstmal ins Hintertreffen, denn „MbL“ wurde seinem Ruf als „Master Boar Lamer“ absolut gerecht, als er so viel Verwirrung bei seinem Gegner erzeugte, dass dieser bereits zu Beginn einen Dorfbewohner am NPC verlor. „MbL“ ging weiter in die Offensive und setzte mit Türmen an den Ressourcen seines Gegners nach. In der Folge verpasste er aber auch wieder Timings, womit er „TheViper“ wieder ins Spiel holte. „MbL“ aber wollte das Spiel wild halten und setzte weitere Türme und zwang seinen Gegner damit weit in die Defensive. In der Folge rieb er sich aber zu sehr auf, während „TheViper“ sich mehr und mehr stabilisierte. Am Ende war die Viper heute einfach zu stark für ihren Landsmann und gewann verdient mit 3:0.

Elimination Gruppe B

  • Huy „ACCM“ Hoang (VIE)                          2:3        Arthur „Sitaux“ Alauzen (FRA)
  • Dmitriy „Vinchester“ Smirnov (RUS)       3:2       Yunus „Kasva“ Özdemir (TUR)

Winner Gruppe B

  • Hamzah „Hera“ El-Baher (CAN)                1:3     Marco „JorDan“ Bloch (GER)
  • Ørjan „TheViper“ Larsen (NOR)                 3:0     Morten „MbL“ Levernes (NOR)

In Gruppe A lauten die Paarungen:

Screenshot: Twitch.tv/MembTV

Liereyy“ mit großem Comeback gegen „TaToH

Das erste Duell des Tages war direkt ein Banger, trafen hier doch zwei der besten Spieler der Welt aufeinander. So gestaltete sich das Match zwischen dem Österreicher und dem Spanier dann auch von Beginn an. In Match Nummer Eins erarbeitete sich „TaToH“ früh einen Vorteil und zog wirtschaftlich davon. Er profitierte dabei auch von Ungenauigkeiten seines Gegners. „Liereyy“ kämpfte sich zwar noch mal zurück und konnte den Unterschied kurz vor Ende zwar ausgleichen, der Spanier aber war heute sehr ungnädig und nutzte die Fehler aus. Am Ende spielte „TaToH“ einfach ein bisschen sauberer als sein Gegenüber und holte sich damit die erste Map.

Nun aber waren beide Spieler warm, denn auf der zweiten Map entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Spielte „TaToH“ defensiver, ging „Liereyy“ mehr in die Offensive. Zog sich der Österreicher wieder mehr zurück, machte der Spanier mehr Druck. Beide warfen sich im steten Wechsel große Armeen entgegen, „TaToH“ aber hatte die größere Ausdauer und die größere wirtschaftliche Power. So holte sich der Spanier auch die zweite Karte und führte 2:0.

Das Spiel hatte Wirkung bei „Liereyy“ hinterlassen, denn der Österreicher spielte auf der dritten Map sehr viel besonnener und setzte voll auf seine wirtschaftliche Stärke, die er mit seinem Pick hatte. Das zahlte sich letztlich aus, denn auch „TaToH“ ließ es mit dem Vorsprung zu ruhig angehen. So nutzte „Liereyy“ die Zeit, die ihm der Spanier gab und verkürzte zum 1:2. Aber der Österreicher war nach wie vor mit dem Rücken zur Wand. Doch auch im vierten Spiel konnte „TaToH“ nicht an die Leistung der ersten beiden Maps anknüpfen. „Liereyy“ boomte und zog wirtschaftlich davon, der Spanier konnte erneut nicht mithalten und plötzlich stand es 2:2.

Entsprechend spannend war das Entscheidungsspiel. Lange sah es danach aus, als sollte „TaToH“ das Match für sich entscheiden, denn er hatte einen wirtschaftlichen Vorteil, auch militärisch war er vorne. „Liereyy“ aber gelang es, die Situation auszugleichen, in dem er viel Risiko bei seinen Angriffen ging. Das zahlte sich nach und nach immer mehr aus. Am Ende hatte der Österreicher die größere Nervenstärke und demoralisierte seinen Gegner mit dem 3:2 und dem reverse sweep.

Mr_Yo“ auch durch „DauT“ nicht aufzuhalten

Das zweite Duell der Gewinner bestritten „Mr_Yo“ aus China und der Serbe „DauT„. Der Chinese marschierte bisher nur so durchs Turnier und verlor noch nicht eine Map. Auch „DauT“ hatte bislang kaum Probleme, er aber musste bereits zwei Karten abgeben. Vielleicht war das ein Vorzeichen. Denn „Mr_Yo“ schien seine gute Form unterstreichen zu wollen. Im ersten Match machte er so gut wie keine Fehler und brachte sich in eine gute Position. Er hatte die nötigen Tech-Vorteile und auch die militärische Übermacht. Er dominierte mehr und mehr und „DauT“ musste irgendwann einsehen, dass die Map nicht mehr zu gewinnen war. Damit ging das 1:0 an „Mr_Yo„.

Auf der zweiten Karte versuchte „DauT“ seinen Gegner früh unter Druck zu setzen, war allerdings selbst nicht fehlerfrei in seinen Aktionen. Doch auch der Chinese zeigte ein paar kleinere Schwächen, welche das Verhältnis zunächst ausglichen. Doch die Fehler auf beiden Seiten häuften sich. Allerdings gelang es „Mr_Yo“ besser, Vorteile aus diesen Situationen zu ziehen. So waren es am Ende die besseren Timings des Chinesen, die auch die zweite Map zu seinen Gunsten entschied. Er ging im richtigen Moment in die Offensive und setzte mit viel Risiko alles auf eine Karte, das Risiko aber zahlte sich aus.

Auf der dritten Karte versuchte es der Serbe diesmal, frühzeitig in die Ritterzeit zu kommen. Das gelang zwar, allerdings auch zu Lasten sämtlicher anderen Parameter. „Mr_Yo“ hatte besseres Ressourcenmanagement, mehr Armee und die Taktik von „DauT“ lief somit ins Leere. Doch er ließ sich davon nicht unterkriegen und ging dennoch in die Offensive. Der Chinese konnte die Versuche jedoch leicht abwehren. Dennoch schritten beide nun Kopf an Kopf für die nächsten Minuten voran und niemand konnte sich einen entscheidenden Vorteil erspielen. Bis „Mr_Yo“ seinen militärischen Vorteil ausspielte. Es reichte eine Offensivaktion und „DauT“ brach zusammen. Damit war das 3:0 besiegelt. „Mr_Yo“ zieht damit ungeschlagen ins Viertelfinale ein, „DauT“ hingegen muss nachsitzen.

Villese“ zittert sich weiter

Das erste Elimination Match bestritten der Finne „Villese“ und der Kanadier „slam„. Der Finne kam ungefährdet über die K.o.-Runde hinaus, scheitere in der Gruppenphase aber am Spanier „TaToH„. „slam“ wiederum hatte das Pech, in der Gruppe auf „Liereyy“ zu treffen, wo er keine Chance hatte. Nun war es für beide Akteure die letzte Chance auf ein mögliches Viertelfinale.

Der große Favorit in diesem Match war aber ohne Frage „Villese„. Der Finne gehört zur erweiterten Weltspitze, während der Kanadier noch ein ganzes Stück davon entfernt ist. Entsprechend lief dann auch die erste Map zwischen beiden. „Villese“ musste gar nicht so viel machen, war aber mit seinen Timings schlicht schneller und damit besser als sein Gegenüber. Nachdem er noch boomte, konnte „slam“ nichts mehr entgegensetzen und der Finne ging mit 1:0 in Führung.

Die zweite Karte konnte der Kanadier aufgrund von viel Aggression und Druck ausgeglichener gestalten. Zwischenzeitlich hatte „slam“ seinem Gegner 14 Dorfbewohner eliminiert und selbst keine Verluste. Je länger das Spiel aber dauerte, umso mehr stabilisierte sich der Finne und konnte seinerseits langsam Druck auf seinen Gegner ausbauen. Von Minute zu Minute schien „slam“ der sicher geglaubte Sieg immer mehr aus den Händen zu gleiten. Er behielt aber die Ruhe und Übersicht im Lategame und holte sich die zweite Karte. Auf der dritten Map ließen es beide Kontrahenten etwas ruhiger angehen und schauten zuerst auf sich und die eigene Wirtschaft. Es dauerte eine Weile, bis etwas passierte. Dann nahm „Villese“ das Heft des Handelns in die Hand, spielte „slam“ damit aber in die Karten. Der wartete nur auf seinen Gegner und konterte ihn klassisch aus. Am Ende hatte der Kanadier die militärische Überlegenheit, gegen die „Villese“ nichts mehr ausrichten konnte und es stand ein wenig überraschend 2:1 für den Außenseiter.

Mit dem Matchball vor Augen ging es für beide Spieler bereits um alles. Eine weitere Niederlage hätte das Aus für den Finnen bedeutet, was eine große Enttäuschung aus seiner Sicht gewesen wäre. „slam“ schien aber ebenfalls Angst vor der eigenen Courage zu haben, denn er wirkte sehr fahrig und längst nicht mehr so zielstrebig. Das eröffnete dem Finnen die Chance, wieder auszugleichen. So musste es die ultimative Entscheidung in Spiel fünf richten. Hier versuchte „Villese“ seinen Kontrahenten früh aus dem Tritt zu bringen. „slam“ ließ sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und überstand den Anfangsdruck relativ unbeschadet. Je weiter das fünfte Spiel aber voranschritt, umso klarer wurde, dass „Villese“ einfach abgeklärter war. So sprang der Finne dem Ausscheiden noch mal von der Schippe und konnte sich in die Entscheidungsspiele retten. „slam“ war damit zwar ausgeschieden, aber er konnte trotzdem stolz auf seine Leistung sein, beim „King Of The Desert 4“ unter die besten 16 gekommen zu sein.

Nicov“ behält gegen „dogao“ die Oberhand

Das zweite Elimination Match fand zwischen dem Argentinier „Nicov“ und dem Brasilianer „dogao“ statt. „Nicov“ hatte in der Gruppe das Nachsehen gegen „DauT„, „dogao“ hatte keine Chance gegen „Mr_Yo„. Im ersten Spiel zwischen den beiden Südamerikanern versuchten es beide früh mit Druck, es konnte sich aber niemand einen entscheidenden Vorteil erspielen. „Nicov“ aber blieb am Ball und schickte immer wieder Armeen in die Basis seines Gegners. Mit einem Tech-Vorteil und der früheren Ritterzeit zog er „dogao“ dann aber doch den Zahn und gewann die erste Map.

Auf der zweiten Map war es erneut der Argentinier, der seinen Gegner dominierte und letztlich auch überwältigte. „Nicov“ war derjenige, der den Druck hochhielt und damit seinen Gegner nach Belieben dominierte. Er hatte die Zeichen der Zeit erkannt und wollte das Ausscheiden offenbar um jeden Preis verhindern. „dogao“ aber schien wie das Kaninchen vor der Schlange zu stehen und das Schicksal über sich ergehen zu lassen.

Auf der dritten Karte schien der Brasilianer nun endlich bessere Entscheidungen zu treffen und sicherte sich auch den einen oder anderen Vorteil. Es dauerte aber eine ganze Weile, bis er diese auch vernünftig zu nutzen wusste, denn seine Timings waren nicht immer die besten, so dass „Nicov“ das dritte Spiel lange offenhalten konnte. „dogao“ aber holte sich mit viel Mühe die dritte Karte und verkürzte zum 1:2. Doch es sollte nicht mehr reichen. Denn „Nicov“ machte auf der vierten Map in einem sehr umkämpften Spiel am Ende weniger Fehler und überwältigte letztlich seinen Gegenüber mit einer schnelleren Imperialzeit und damit einer besseren Armee. Damit war das Turnier für „dogao“ in der Runde der letzten 16 beendet, „Nicov“ hat am kommenden Wochenende noch die Möglichkeit, ins Viertelfinale einzuziehen.

Winner Gruppe A

  • Kai „Liereyy“ Kallinger (AUT)          3:2        Roberto „TaToH“ Jiménez (ESP)
  • Gan „Mr_Yo“ Yangfan (CHI)            3:0       Darko „DauT“ Dautovic (SRB)

Elimination Gruppe A

  • Ville „Villese“ Jämsä (FIN)                3:2       Christopher „slam“ Gregson (CAN)
  • Nicolás „Nicov“ Bruno (ARG)           3:1       Guilherme „dogao“ Pippi (BRA)

King Of The Desert 4: Start der Gruppenphase „Swiss Round“

Nach der K.o.-Runde geht es in zwei Gruppen im „Schweizer Modus“ weiter. In jeder Gruppe sind acht Spieler vertreten, jeweils vier von ihnen qualifizieren sich für das Viertelfinale. Los geht es erneut am Donnerstag, den 25. November, wenn Gruppe A vier Duelle austrägt. Am Freitag folgt dann Gruppe B mit ebenfalls vier Duellen. Da im „Schweizer System“ gespielt wird, treten Samstag dann die jeweiligen Gewinner zunächst gegeneinander an, am Sonntag dann die Verlierer.

Wer zu diesem Zeitpunkt bereits zweimal gewonnen hat, ist sicher im Viertelfinale. Wer bereits zweimal verloren hat, ist ausgeschieden. Die acht Spieler aber, die nach beiden Runden mit einem ausgeglichenen Verhältnis dastehen, dürfen sich auf die Entscheidungsrunde am 3. Dezember freuen.

Die Paarungen am Donnerstag und Freitag sehen wie folgt aus:

 

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Gruppe B

Jordan“ besiegt „ACCM

Den zweiten Tag der Gruppenphase starteten der deutsche Spieler „Jordan“ und der vietnamesische Vertreter „ACCM„. Die Meinungen zu Beginn gingen auseinander, wer der Favorit in diesem Aufeinandertreffen werden würde. „Jordan“ startete gut gegen den Qualifikanten „Dark“ in der Runde zuvor, aber auch „ACCM“ ließ gegen Landsmann „Fish“ nichts anbrennen. Daher war es wenig überraschend, wie eng es zwischen den beiden Kontrahenten losging.

Denn im ersten Spiel waren beide lange Zeit gleich auf, niemand konnte sich einen entscheidenden Vorteil holen. „ACCM“ ergriff mehr die Initiative, rieb sich aber oftmals auf mit seiner Armee. „Jordan“ behielt die Ruhe und versuchte seine Angriffe aus einer gewissen Ordnung heraus. Am Ende konzentrierte sich vieles auf eine entscheidende Position auf der Karte. „Jordan“ hatte letztlich den längeren Atem und bessere Timings, sodass das 1:0 verdient war. Auch im zweiten Duell gingen es die beiden Kontrahenten eher ruhig an. Davon zeugte, dass beide zwar in der ersten Spielhälfte viele Einheiten des Gegners eliminieren konnten, aber keine Dorfbewohner unter den Opfern waren. Druck auf die Basis des Gegners konnte als erstes „ACCM“ in der Ritterzeit erzeugen und die Initiative zahlte sich aus. Mit fortschreitender Dauer erarbeitete er sich den Vorteil, um am Ende auszugleichen.

Beiden Spielern war im dritten Spiel die Bedeutung anzumerken. Es wurde noch taktischer und die kleinen Feinheiten wurden noch wichtiger. „Jordan“ eliminierte in einem wichtigen Moment eine ganze Menge Dorfbewohner inklusive einem fast fertigen Dorfzentrum seines Gegners, der wiederum revanchierte sich mit starken militärischen Schlägen. Je weiter das Spiel voranschritt, umso mehr wog es hin und her. Nach 40 Minuten war es aber „Jordan„, der eher in die Imperialzeit aufsteigen konnte und damit den Grundstein legte. Die Vorteile waren damit zu groß und „ACCM“ konnte nur die weiße Flagge schwenken.

Mit dem Sieg des wichtigen dritten Spiels im Rücken ging „Jordan“ nun viel aggressiver vor und überraschte „ACCM“ damit. Der versuchte zu boomen, wurde aber völlig auf dem falschen Fuß erwischt. So blieb „ACCM“ nichts Anderes übrig, als die Segel zu streichen.

Vinchester“ kann „MbL“ nicht stoppen 

Im zweiten Spiel begegneten sich der Norweger „MbL“ und der Russe „Vinchester„. „MbL“ hatte mit seinem Gegner in der ersten Runde wenig Probleme und besiegte den Brasilianer „bruh“ klar. „Vinchester“ wiederum bekam im Match gegen „TheMax“ etwas Gegenwehr, setzte sich aber am Ende verdient durch.

Auf der ersten Map setzten beide auf frühen Druck, beide ließen den Gegner aber ins Leere laufen. So entwickelte sich ein Spiel, bei dem beide Spieler parallel ihre Technologien erforschten und in der Zeit voranschritten. Am Ende aber war „MbL“ mal wieder der Spieler, der das Risiko weniger scheute und so die besseren Momente für Angriffe traf. Damit ging der Norweger 1:0 in Führung. Auch das zweite Spiel begann im typischen „MbL„-Style. Es wurde von Anfang an gelamet und versucht, den Gegner irgendwie ins Hintertreffen zu bringen. Mitte des zweiten Duells aber schien „Vinchester“ die Oberhand zu gewinnen. Doch der Eindruck täuschte. Der Norweger traf erneut die besseren Timings und war einfach in Topform. Das zeigte sich in einem kleinen Kampf, wo er „Vinchester“ regelrecht ausspielte mit seinem Micro Management. Am Ende gab es am 2:0 für „MbL“ keine Zweifel.

Auch das dritte Match schien in Richtung des Norwegers zu laufen. „Vinchester“ aber wollte sich so leicht nicht geschlagen geben und konterte. „MbL“ schien ein wenig nachlässig im Angesicht des sichergeglaubten Sieges. Das gab dem Russen die Möglichkeit, zu verkürzen. „Vinchester“ konnte sich einen großen Technologievorteil erarbeiten, gegen den „MbL“ nicht mehr ankam.

Auf der vierten Karte setzte „Vinchester“ voll auf Tempo und die ökonomischen Vorteile, die ihm sein Pick bot. Der Norweger ließ sich aber nicht so recht abschütteln, weil er die Taktik früh erkannt und seinerseits auf einen Boom setzte. So waren beide früh in der Imperialzeit, das Spiel aber lief immer mehr in Richtung „MbL„. Mit der größeren Übersicht und dem besseren Multitasking überwältigte er „Vinchester“ am Ende und siegte mit 3:1.

TheViper“ mit Formanstieg

Das dritte Duell des Tages bestritten die lebende AoE-Legende „TheViper“ aus Norwegen und „Kasva“ aus der Türkei. Großer Favorit war ohne Frage „TheViper„, der aber in der K.o.-Runde ordentlich schwitzen musste, sich aber letztlich knapp gegen „saymyname“ durchsetzen konnte. „Kasva“ kämpfte sich zuvor durch die Qualifikation, in der K.o-Runde schaltete er sogar „Vivi“ aus. Das Match gegen den Norweger war somit bereits zuvor der größte Karriereerfolg des Türken.

Die Kräfteverhältnisse wurden aber schnell sichtbar. „TheViper“ hatte auf der ersten Map keinerlei Probleme, schnell in die Ritterzeit voranzuschreiten. Von da an lief er dem Außenseiter davon und holte sich souverän das erste Spiel. Am Ende hatte er mehr als doppelt so viele Dorfbewohner wie „Kasva„.

Auch im zweiten Spiel hatte „TheViper“ wenig Probleme, den Anfangsdruck seines Gegners abzufangen, soviel „Kasva“ auch versuchte. Einen Vorwurf konnte man dem Herausforderer wirklich nicht machen. Der Norweger war aber schlicht eine Klasse besser. „TheViper“ provozierte die Fehler von „Kasva“ geradezu, der folgerichtig irgendwann lieferte und ins offene Messer lief. Mit 0:2 aus Sicht des Außenseiters ging es auf die dritte Karte. Hier setzte der Viper ihren Gegner früh unter Druck und sorgte so für einige Verzögerungen bei „Kasva„. Das reichte, um bereits nach wenigen Minuten eine große militärische Übermacht zu erlangen und auch die dritte Map einzufahren.

Hera“ wendet Niederlage gegen „Sitaux“ ab 

Das letzte Gruppenspiel des Tages bestritten „Hera„, der große Favorit aus Kanada, und „Sitaux„, der Qualifikant aus Frankreich. Und der Kanadier schien sehr daran interessiert, seine Favoritenrolle zu unterstreichen. Dabei war das erste Duell gar nicht wirklich aufregend. „Hera“ spielte einfach seine Klasse aus und antizipierte zudem oftmals richtig, was der Franzose vorhatte. Am Ende nahm er die Armee von „Sitaux“ auseinander und entschied die erste Map für sich.

Auch auf der zweiten Karte waren es vor allem die richtigen Entscheidungen von „Hera„, die das Spiel immer wieder beeinflussten und in Richtung des Favoriten schoben. Der Kanadier übte einen unglaublichen Druck auf den Qualifikanten aus, der am Ende darunter zusammenbrach und auch die zweite Map an „Hera“ abgeben musste.

Im dritten Duell wählte „Hera“ dann eine andere Taktik und versuchte seinen Gegner wirtschaftlich zuerst zu überflügeln, um dann eine schlagkräftige Armee aufs Feld zu bekommen. Dieser Schuss aber ging nach hinten los. Denn „Sitaux“ bekam dadurch selbst zu viel Zeit und konnte seinerseits mal in die Offensive gehen. Der Franzose nutzte die Chance und verkürzte auf 1:2.

Der Außenseiter hatte jetzt Lunte gerochen und gestaltete das vierte Spiel absolut ausgeglichen. Lange hatte „Sitaux“ einen wirtschaftlichen Vorteil und setzte auch immer wieder gute Nadelstiche, „Hera“ war aber immer noch „Hera“ und kämpfte sich zurück ins Match. Der Franzose aber hatte den längeren Atem im Lategame und zwang den Favoriten ins Entscheidungsspiel. Dort sah es lange gut aus für den Außenseiter und nicht jeder hätte in dieser Situation den reverse sweep vermieden, am Ende aber setzte sich „Hera“ doch durch und besiegte den Franzosen nach großem Kampf letztlich doch noch.

Gruppe A

DauT“ zu stark für „Nicov“ 

Den Auftakt in die Gruppenphase boten der Serbe Darko „DauT“ Dautovic und der Argentinier Nicolas „Nicov“ Bruno. Während „DauT“ bereits in der K.o.-Runde seine Favoritenrolle unterstrich, wackelte „Nicov“ in seinem Duell zuvor gegen „SongSong„, setzte sich aber letztlich durch. Doch der zuvor gewonnene Eindruck aus der K.o.-Runde verfestigte sich beim Gruppenmatch zwischen dem Südamerikaner und dem Favoriten.

Die erste Map war „DauT“ früh tonangebend und drängte seinen Gegner schnell in die Defensive. „Nicov“ fand keine Antwort und konnte sich nicht mehr von dem Druck befreien, den der Serbe aufbaute. Damit ging das erste Spiel an „DauT„. Auch die zweite Map holte sich der Serbe, erneut musste „DauT“ gar nicht so viel machen, um seinen Gegner zu überwältigen.

Im dritten Spiel schien sich „Nicov“ dann aber doch dazu entschlossen zu haben, am Spiel teilzunehmen. Erstmals übte er so etwas wie frühen Druck auf seinen Gegner aus und konnte damit zumindest die Timings von „DauT“ etwas nach hinten verzögern. Das aber reichte, um sich nach hinten heraus die entscheidenden Zeitvorteile zu sichern. So verkürzte der Argentinier auf 1:2. Es war aber leider nicht mehr als ein Strohfeuer. Denn „DauT“ war am Ende der souveränere Spieler von beiden. Im vierten Match schien er zunächst erneut zurückzufallen. Doch „Nicov“ konnte den Sack nicht zu machen, verpasste es dann, eine Burg an seiner eigenen Basis zu unterbinden, und musste am Ende die 1:3-Niederlage akzeptieren.

Mr_Yo“ siegt weiter

Im zweiten Gruppenspiel trafen „Mr_Yo“ aus China und der Brasilianer „dogao“ aufeinander. Der Chinese besiegte zuvor den Ukrainer „classicpro“ deutlich mit 3:0, konnte sich zuvor ebenfalls mit 3:0 gegen seinen Landsmann „F1re“ durchsetzen. Beide waren also noch ungeschlagen, das sollte sich aber mit diesem Aufeinandertreffen ändern.

Den besseren Start hatte „Mr_Yo“, der sich die erste Map sicherte. Zwar sah es danach zwischenzeitlich nicht wirklich aus, er hatte aber den größeren Tech-Vorteil, was sich am Ende auszahlte. Im zweiten Match war die Überlegenheit des Chinesen aber noch erdrückender, „dogao“ kam gar nicht dazu, ins Spiel einzugreifen. Nach weniger als einer halben Stunde in-Game Spielzeit war die Messe bereits gelesen und der Chinese holte sich bereits den ersten Matchball.

Mit der Führung im Rücken ließ es „Mr_Yo“ etwas ruhiger angehen und geriet gleich ins Hintertreffen. Denn so leicht wollte sich „dogao“ nicht geschlagen geben. Es entwickelte sich das bis dato spannendste Match der Series. Denn in der Ritterzeit waren beide Akteure gleichauf. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, mal schlug das Pendel in die eine, mal in die andere Richtung. Am Ende aber war die Armeekomposition von „Mr_Yo“ schlicht die Stärkere und er setzte sich, auch in der Höhe verdient, mit 3:0 durch.

Villese“ hat „TaToH“ nichts entgegen zu setzen

Das Duell zwischen dem Finnen „Villese“ und dem Spanier „TaToH“ versprach auf dem Papier eine ganze Menge. „Villese“ schlug, vielleicht mit etwas mehr Mühe als erwartet, zuvor den Brasilianer „miguel“ mit 3:1. „TaToH“ räumte zu Beginn der K.o.-Phase „BadBoy“ recht eindrucksvoll aus dem Turnier.

Der Spanier machte von Beginn an in dem Aufeinandertreffen klar, wie gut er aktuell Form ist. Trotzdessen, dass er eine fragwürdige Taktik gegen eine der besten Zivilisationen in Spiel Eins wählte, setzte er sich etwas überraschend gegen den Finnen durch und holte sich den ersten Sieg. „Villese“ aber schlug zurück. In Spiel Nummer zwei drehte der Finne den Spieß um, erarbeitete sich früh einen Vorteil und ließ seinen Gegner von da an hinterherlaufen. Zwar konnte „TaToH“ kurzzeitig aufschließen, der Vorteil war am Ende aber zu groß, so dass es nach zwei Maps 1:1 stand.

Auf der dritten Map wählten beide Spieler ein Reitervolk, weshalb es vor allem darauf ankam, wer sich eher die Technologie-Vorteile erarbeitet. Zunächst sah alles danach aus, als sollte das Match in Richtung von „Villese“ laufen, eliminierte er doch vier Dorfbewohner seines Gegners. „TaToH“ ließ sich davon aber nicht aus der Bahn werfen, stürmte in die gegnerische Basis und „Villese“ gab das Spiel etwas überraschend auf.

Nun war der Spanier nicht mehr zu stoppen. Im vierten Spiel hatte er früh einen wirtschaftlichen Vorteil, den er sich nicht mehr nehmen ließ und seinerseits voll ausnutzte, in dem er dem Finnen eine Übermacht gegenüber stellte, die „Villese“ nicht mehr kontern konnte. So setzte sich „TaToH“ eindrucksvoll mit 3:1 durch.

Liereyy“ ohne Probleme gegen „slam

Den ersten Spieltag der Gruppenphase schlossen der Österreicher „Liereyy“ und der Kanadier „slam“ ab. „Liereyy„, einer der Topfavoriten auf den Titel, begann wackelig gegen den Qualifikanten aus Nordamerika. Zwar erlangte der Österreicher im ersten Match einen wirtschaftlichen Vorteil, fiel jedoch militärisch ein ums andere Mal zurück. Je weiter das Spiel aber voranschritt, umso mehr stabilisierte er sich. Am Ende hatte der Außenseiter einige gute Momente, war aber gegen die Timings und wirtschaftliche Stärke von „Liereyy“ machtlos.

Auch im zweiten Duell suchte der Kanadier sein Heil in der Offensive und hatte erneut richtige Ideen, „Liereyy“ war aber nicht umsonst an Platz Eins im Turnier gesetzt und wies seinen Gegner immer wieder in die Schranken. Am Ende war es ein typisches „Liereyy„-Match, in dem der Österreicher erneut zu weit weggezogen war und „slam“ nicht anderes blieb, als seine Niederlage einzugestehen. Damit stand es frühzeitig 2:0 für den Favoriten.

Im dritten Spiel machte „Liereyy“ da weiter, wo er aufgehört hatte. Früh zu Beginn begann er Unruhe bei „slam“ zu erzeugen und versuchte schnell, die Wirtschaft des Kanadiers empfindlich zu stören, indem er ihm eine wichtige Nahrungsquelle verweigerte. Das zeigte Wirkung und der Österreicher setzte seinen Siegeszug von da an ungefährdet fort. Am Ende stand ein souveränes wie verdientes 3:0 für „Liereyy„.

Das sind die Ergebnisse der Gruppenphase im Überblick: 

Gruppe A

  • Darko „DauT“ Dautovic (SRB)          3:1        Nicolás „Nicov“ Bruno (ARG)
  • Guilherme „dogao“ Pippi (BRA)      0:3        Gan „Mr_Yo“ Yangfan (CHI)
  • Ville „Villese“ Jämsä (FIN)                1:3        Roberto „TaToH“ Jiménez (ESP)
  • Kai „Liereyy“ Kallinger (AUT)          3:0        Christopher „slam“ Gregson (CAN)

Gruppe B

  • Marco „JorDan“ Bloch (GER)                 3:1       Huy „ACCM“ Hoang (VIE)
  • Morten „MbL“ Levernes (NOR)              3:1       Dmitriy „Vinchester“ Smirnov (RUS)
  • Ørjan „TheViper“ Larsen (NOR)             3:0       Yunus „Kasva“ Özdemir (TUR)
  • Hamzah „Hera“ El-Baher (CAN)           3:2       Arthur „Sitaux“ Alauzen (FRA)

King Of The Desert 4: K.o.-Runde der letzten 32 

Den Auftakt im Hauptfeld bot eine reine K.o.-Runde. 16 Qualifikanten trafen auf 16 gesetzte Spieler. Es gab einige Überraschungen, viele spannende Partien vielversprechende Paarungen. Hier sind die Paarungen der vier Tage noch mal auf einen Blick:

 

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So liefen die K.o.-Spiele in der Runde der 32:

 

Screenshot: Twitch.tv/Membtv

Vivi“ unterliegt Qualifikant „Kasva

Den Anfang am vierten und letzten Tag der K.o.-Runde machten der Chinese Wang „Vivi“ Long und Yunus „Kasva“ Özdemir aus der Türkei. Und es sollte ein klasse Auftakt werden. Schon die erste Karte war heiß umkämpft. Waren es tags zuvor eher defensive Matches, ging es hier direkt von Beginn an zur Sache. Beide Spieler gingen voll in die Offensive und so entwickelte sich ein wilder Schlagabtausch. „Kasva“ hatte lange die ökonomische Übermacht, ohne Profit draus zu ziehen, „Vivi“ war wiederum militärisch stärker. Je länger das Spiel aber ging, um so mehr wog das Pendel zum Türken hin, der am Ende den ersten Sieg holte.

Im zweiten Match igelte sich der Chinese zunächst ein, ließ seinen Gegner kommen und setzte auf eine frühe Ritterzeit. Fast hätte er den damit errungenen Vorteil weggeworfen, doch zur rechten Zeit ging der Favorit des Duells in die Offensive und glich damit zum 1:1 aus. Im dritten Spiel war es wieder „Kasva„, der mit der frühen Aggression mehr Erfolg hatte und damit seinen Gegner immer weiter ins Hintertreffen brachte. So holte sich der Qualifikant den ersten Matchball.

Je länger die Serie dauerte, umso unterhaltsamer wurde sie. Auf der vierten Karte setzte „Vivi“ voll auf Defensive und mauerte sich nach einigem Anfangsdruck doppelt (!) ein. Er setzte auf den „Boom“, der sich am Ende auszahlte, und erzwang  im ersten Aufeinandertreffen des Tages ein Entscheidungsmatch. „Kasva“ aber hatte die Chance gerochen, erstmals bei einem großen Turnier unter die besten 16 Spieler zu kommen. Im fünften Match hatte er am Ende die bessere Konzentration und das bessere Durchhaltevermögen und besiegte den favorisierte Chinesen mit 3:2.

TheViper“ am Rande der Niederlage

Das zweite Duell des Tages bestritten der zweimalige KOTD-Champion Ørjan „The_Viper“ Larsen aus Norwegen und der Vietnamese Dang „saymyname“ Nhan. Und der Außenseiter schien sich ein Beispiel am zuvor siegreichen „Kasva“ nehmen zu wollen. Denn im ersten Spiel überraschte „saymyname“ den großen Favoriten. Der Vietnamese setzte mit einem Reitervolk voll auf Ritter und überrannte „TheViper“ damit richtiggehend. So stand es nach einem spannenden Match nicht unverdient 1:0 für den Underdog.

TheViper“ schüttelte sich aber nur kurz und rückte im zweiten Spiel die Verhältnisse wieder zurecht. Zu Beginn verweigerte er seinem Gegenüber für eine lange Zeit jeglichen Zugang zu wichtigen Rohstoffen und holte sich damit frühzeitig den Vorteil, den er brauchte, um „saymyname“ schnell zu überwältigen.

Auf der dritten Map wollte der Vietnamese den Favoriten erneut mit einem „Tower Rush“ überraschen, „TheViper“ aber erkannte den Versuch sehr früh, dennoch entwickelte sich ein spannendes Spiel. Der Norweger bot alles auf und wehrte den frühen Druck mit viel Aufwand ab. Danach stabilisierte er sich und gestaltete den Kampf ausgeglichen. Am Ende fiel die Entscheidung tief in der Endphase des Spiels, aber zu Gunsten des Qualifikanten. So hatte „saymyname“ die große Chance, für eine faustdicke Überraschung zu sorgen.

Den ersten Angriff aber wehrte „TheViper“ ab. Erneut versuchte es der Herausforderer mit einem „Tower Rush“, der aber früh erkannt wurde und somit ins Leere lief. Der Norweger gewann schnell die Oberhand und sicherte sich die vierte Karte. Auf der entscheidenden Map spielte der zweimalige König der Wüste dann seine Erfahrung aus und spielte die Karte aus einer gesicherten Defensive routiniert herunter. Am Ende ging „saymyname“ die Luft aus und „TheViper“ zog den Kopf noch mal aus der Schlinge.

MbL“ unterstreicht gute Form

Das vorletzte Spiel des Abends fand zwischen „MbL“ aus Norwegen und dem Brasilianer „bruh“ statt. „MbL“ gehört seit Jahren zur Weltspitze und gilt als großer Favorit, weil kaum jemand besser auf der Karte zurecht kommt, als der Norweger. So dominierte er seinen Gegner gleich von Beginn an und towerte gleich alle Holzressourcen, wovon sich „bruh“ nicht erholte. Damit ging der Favorit früh in Führung.

Auch im zweiten Match ließ „MbL“ seinen Kontrahenten nicht zur Entfaltung kommen. Mit der richtigen Taktik drängte der Favorit den Brasilianer früh in die Defensive und wurde seinem Status als Titelfavorit mit dem bis dahin klaren 2:0 völlig gerecht. Im dritten Spiel konnte „bruh“ etwas mehr dagegen halten und brachte „MbL“ kurzzeitig zum straucheln, am Ende war es aber eine Demonstration der guten Form des Norwegers, der auch in der Höhe verdient mit 3:0 in die Gruppenphase einzog.

Hera“ ungefährdet in der Gruppenphase

Das letzte Duell des Abends bestritten Hamzah „Hera“ El-Baher aus Kanada und der Finne Tuomas „Zuppi“ Törmänen. „Hera“ gilt als Mitfavorit auf den Titel und präsentierte sich am späten Sonntagabend auch so. „Zuppi“ war in allen Belangen auf der ersten Map unterlegen und verlor das erste Spiel, weil er mit dem Kanadier schlicht nicht mithalten konnte.

Auch das zweite Spiel war eine absolut klare Angelegenheit. Früh erarbeitete sich „Hera“ einen militärischen Vorteil, den er in Windeseile ausbauen konnte. Bereits in der Feudalzeit überrannte er „Zuppi“ und das Duell glich einem Klassenunterschied.  Daran änderte sich auch im dritten Spiel nichts mehr, der bemitleidenswerte Finne schwenkte bereits nach wenigen Minuten die weiße Flagge und schied mit 0:3 aus.

Hier seht ihr die Ergebnisse vom 21. November im Überblick:

  • Wang „Vivi“ Long (CHI)                   2:3        Yunus „Kasva“ Özdemir (TUR)
  • Ørjan „TheViper“ Larsen (NOR)       3:2        Dang „saymyname“ Nhan (VIE)
  • Morten „MbL“ Levernes (NOR)      3:0        Bruno „bruh“ (BRA)
  • Hamzah „Hera“ El-Baher (CAN)    3:0        Tuomas „Zuppi“ Törmänen (FIN)

 

Screenshot: Twitch.tv/Membtv

Mr_Yo“ mit routinierter Vorstellung

Der dritte Tag startete mit dem Duell des Chinesen Gan „Mr_Yo“ Yangfan und Viktor „classicpro“ Vitoshko aus der Ukraine. Der Chinese war klarer Favorit, gehört er doch schon seit Jahren zur Weltspitze. Die Erfahrung zeigte sich auch gleich im ersten Match. Zwar war der Ukrainer gut im Spiel, blieb aber trotz einer Masse an Bogenschützen zu defensiv. So gab er „Mr_Yo“ zu viel Zeit, sich mit den mobileren Rittern zu stabilisieren, was sich am Ende für den Favoriten auszahlte.

Auch auf der zweiten Map sah es zunächst so aus, als sollte „classicpro“ die bessere Taktik haben, blieb aber bei aller ökonomischen Stärke erneut zu defensiv. So hatte der chinesische Veteran am Ende wenig Mühe, die Angriffsversuche seines Gegenübers zu unterbinden und seinerseits in den Angriff überzugehen. So stand der Belgier letztlich einer zu großen Übermacht gegenüber und „Mr_Yo“ holte sich auch das zweite Spiel.

Mit dem 0:2 vor Augen versuchte der Ukrainer auch im dritten Spiel noch mal alles, doch „Mr_Yo“ war an diesem Nachmittag eine Nummer zu groß für den Qualifikanten. Letztlich ungefährdet zog der Chinese mit einem klaren 3:0 über seinen Gegner in die Gruppenphase ein.

slam“ zu stark für „BacT

Das zweite Spiel des Tages zwischen dem Kanadier „slam“ und dem Vietnamesen „BacT“ versprach am meisten Spannung. „slam“ drängt seit einiger Zeit nach oben und hatte schon vor dem Spiel das Potenzial, seinem Gegner mehr als nur ein Bein stellen zu können. So begann das Duell im ersten Match schließlich auch. Der Nordamerikaner war risikofreudiger und selbstbewusster in seinen Aktionen, womit er sich letztlich das erste Spiel gegen einen zu zurückhaltenden Gegner sicherte.

Das zweite Spiel war quasi ein Abbild des ersten Matches. Denn „BacT“ schien den Weckruf nicht rechtzeitig gehört zu haben, fiel er doch im zweiten Aufeinandertreffen erneut zurück. Doch als alles schon nach einem Sieg für „slam“ aussah, hatte der Vietnamese offenbar ein Problem mit dem Internet, so dass die Partie unterbrochen werden musste. Aufgrund der langen Unterbrechung wurde das dritte Match des Tages zwischen „DauT“ und „Barles“ vorgezogen. Die Fortsetzung zwischen „BacT“ und „slam“ fand am Sonntag statt.

Kurz nach Wiederaufnahme der zweiten Map gab „BacT“ letztlich auch auf und es ging ins dritte Match. Wer nun hoffte, dass die Unterbrechung dem Vietnamesen gut getan haben könnte, wurde aber enttäuscht. „slam“ macht dort weiter, wo er tags zuvor aufgehört hatte und nahm seinen Gegner nach allen Regeln der AoE-Kunst auseinander. Mit einem klaren wie verdienten 3:0 zog der Kanadier in die Gruppenphase ein.

DauT“ unterstreicht Favoritenrolle

Mit dem Serben Darko „DauT“ Dautovic griff der wohl beliebteste Profi der gesamten Szene ins Turnier ein. Er traf in der K.o.-Runde auf den Polen „Barles„. „DauT“ machte im Aufeinandertreffen von Beginn an klar, warum er einer der Turnierfavoriten ist. Keine Fehler, ein klarer Plan und starkes Micromanagement führten früh zum 1:0 gegen eine überforderten Gegner.

Auch das zweite Spiel war eine Machtdemonstration des Serben, der erneut ein beinahe fehlerfreies Spiel machte. „Barles“ hielt dieses Mal länger dagegen, so gut er konnte, doch gegen einen „DauT“ in dieser Form war es schlicht zu wenig. Der Serbe nutzte jeden sich bietenden Vorteil und dominierte seinen Kontrahenten nach belieben.

Erst im dritten Duell schlichen sich auch beim Serben erste gröbere Schnitzer ein. „Barles“ zeigte, das er nicht zu Unrecht in der Runde der letzten 32 stand und nutzte die Unkonzentriertheiten erstmals aus. Am Ende fiel „DauT“ zu weit zurück, so dass der Pole verkürzen konnte. Nach dem kurzen Durchhänger schien „DauT“ aber wieder in der Spur. Auf der vierten Map schnürte er seinen Gegner früh in dessen Ecke ein und alles deutete auf ein schnelles Ende hin. „Barles“ aber blieb zäh und wehrte sich. Am Ende musste der Qualifikant aber einsehen, das „DauT“ an diesem Abend nicht zu schlagen war.

Daniel“ bietet „Liereyy“ die Stirn

Das letzte Duell des Tages bestritten der Österreicher Kai Kallinger, genannt „Leireyy„, und der US-Amerikaer Tsz „Daniel“ Lam. „Leireyy“ ist aktuell wahrscheinlich der beste Spieler, entsprechend favorisiert war der Österreicher. Aber „Daniel“ bot auf der ersten Map einen großen Kampf. Er konnte den ersten Angriffsschwung abwehren und sich zunächst befreien. Aber „Liereyy“ spielte seine individuelle Klasse gekonnt aus und schickte eine Welle nach der anderen. Dem Druck nicht mehr standhaltend, musste „Daniel“ letztlich aufgeben und das erste Spiel ging an de Favoriten.

Auch das zweite Spiel bot hohes AoE-Entertainment, denn „Daniel“ ließ sich nicht vom großen Namen einschüchtern. Auf der anderen Seite hatte ebenso „Liereyy“ seine Momente, wo er unterstrich, warum er derzeit das wohl beste Micro Management besitzt. Aber der Außenseiter steigerte sich während des Duells immer mehr und hatte mit guten Timings sogar das Glück auf seiner Seite. Der Österreicher aber hatte letztlich immer die richtige Antwort parat und setzte sich schließlich mit 2:0 ab.

Im dritten Duell wurde der US-Amerikaner aber endlich für seine mutige Herangehensweise belohnt und bewies, dass auch „Liereyy“ nur aus Fleisch und Blut ist. Mit guten frühen Picks und vielen erzwungenen Verzögerungen schaffte er den Anschluss und verkürzte auf 1:2. „Liereyy“ ist aber eben immer noch „Liereyy„. Im vierten Spiel drehte der Österreicher den Spieß um und zeigte seinem Gegner, wie man früh Druck erzeugt und danach nicht mehr nachlässt. Trotz einer ganz starken Leistung musste „Daniel“ schlussendlich die Segel streichen und unterlag mit 1:3.

Hier seht ihr die Ergebnisse vom 20. November im Überblick:

  • Gan „Mr_Yo“ Yangfan (CHI)                   3:0        Viktor „classicpro“ Vitoshko (UKR)
  • Biên „BacT“ Ha (VIE)                                0:3        Christopher „slam“ Gregson (CAN)
  • Darko „DauT“ Dautovic (SRB)                3:1         Richard „_Barles_“ (POL)
  • Kai „Liereyy“ Kallinger (AUT)                 3:1         Tsz „Daniel“ Lam (USA)

 

Screenshot: Twitch.tv/Membtv

Fish“ zahlt Lehrgeld

Der Freitag startete mit dem reinvietnamesischen Duell zwischen Favorit „ACCM“ und Underdog „Fish„. Und auch wenn es zu Beginn kurz nach einer Überraschung roch, so machte „ACCM“ doch recht schnell klar, warum er der Favorit war. Mit einem soliden ersten Spiel holte er sich das 1:0.

Aber anders als am Vortag entschieden sich beide Spieler gegen frühe Aggression und setzten mehr auf den einen soliden Aufbau der eigenen Ökonomie. Das verlangsamte das Spiel immens und wurde, je länger das Match dauerte, immer mehr zur Materialschlacht. Aber auch hier hatte „ACCM“ am Ende die Nase wieder vorn und es machte den Eindruck, dass „Fish“ die Nervosität zum Verhängnis wurde.

So stand der Außenseiter bereits im dritten Spiel mit dem Rücken zur Wand und konnte diesen Rückstand nicht mehr aufholen. Denn „ACCM“ machte einfach so weiter, wie die beiden Spiele zuvor. „Fish“ hingegen muss sich vorwerfen, in allen drei Matchups nicht einmal die Initiative ergriffen und stattdessen viel zu passiv agiert zu haben. So aber war es ein klarer 3:0-Sieg für den Favoriten.

JorDan“ untermauert seine starke Form

Das Duell zwischen dem deutschen Spieler „Jordan“ und dem Russen „Dark“ war lange erwartet worden. Vor allem, weil „Dark“ mit gerade mal 17 Jahren als großes Talent gilt. Und die Zuschauer wurden nicht enttäuscht. Bereits im ersten Spiel zeigten beide Spieler, warum sie in dieser K.o.-Runde stehen. „Jordan“ baute großen Druck auf und hatte zwischenzeitlich über 30 Dorfbewohner eliminiert bei gerade mal zwei eigenen Verlusten. „Dark“ aber ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und traf seine Timings. Mit einem zweiten großen Push nach knapp 40 in-Game Minuten besiegelte der Deutsche aber das Ende seines Widersachers und holte sich das wichtige erste Spiel.

Das 1:0 hatte aber Wirkung beim jungen Talent hinterlassen. Denn „Jordan“ war im zweiten Spiel in allen Belangen überlegen. Sowohl bei der Ökonomie als auch beim Militär rannte der Favorit seinem Gegner über die gesamte Dauer davon und hatte zum Ende des Matches über 50 Dorfbewohner mehr. „Dark“ versuchte tatsächlich alles, aber auch sein letzter Versuch, seinen Gegner mit einer Burg in exponierter Stellung in die Knie zwingen zu wollen, schlug fehl. Somit zog „Jordan“ mit 2:0 weg.

Das war letztlich zu viel für den jungen Russen, der auch im dritten Spiel kaum einen Stich sah. „Jordan“ war an diesem Tag zu stark für seinen Gegner und ließ ihm keine Luft zum atmen, noch ließ er ihn irgendwie zur Entfaltung kommen. Damit zog der Favorit mit einem klaren 3:0 in die Gruppenphase ein und untermauerte seine aktuelle Form.

Sitaux“ schaltet „Capoch“ aus

Auf dem Papier war der Argentinier „Capoch“ der Favorit, weil er schon zuvor gesetzt war. Aber schon beim Blick auf die Elo beider Spieler war klar, dass es zwischen beiden richtig eng wird – 2508:2499. Und genau so begann dann auch die Serie. Nach und nach erarbeitete sich „Sitaux“ in Spiel Eins aber einen Vorteil. Jedoch drohte er diesen immer mal wieder zu verschenken. Beispielsweise in jenem Moment, wo er mit Mangonel aus Versehen sein eigenes Schloss abriss. Am Ende aber hatte er den längeren Atem und entschied die erste Map für sich.

Capoch“ aber ließ sich von diesem kurzen Rückschlag nicht aus dem Konzept bringen und holte die zweite Map. Im folgenden Match wurde es sehr taktisch. Was vor allem an den ausgewählten Völkern lag. Lange waren beide Spieler gleichauf, bis „Sitaux“ den entscheidenden Fehler machte und sich zu früh für einen Kampf entschied. Das wiederum gab dem Argentinier den entscheidenden Vorteil, sich den ersten Matchball zu holen.

Diesen konnte er allerdings nicht nutzen. Stattdessen blieb der Südamerikaner überraschend passiv, trotz des Vorteils im Rücken. „Sitaux“ hingegen nutzte seine Chance und erzwang mit Geduld und dem Willen den Decider. Beinahe wäre es dem Franzosen aber ebenso ergangen. In einer entscheidenden Schlacht machte „Sitaux“ aber alles richtig und stand plötzlich mit 40 Militäreinheiten gegen null Wiederstand. Das reichte zum 3:2 und die K.o.-Phase hatte ihre erste Überraschung. „Sitaux“ schaffte es als erster Qualifikant in die Gruppenphase!

„Vinchester“ hält dem Druck stand

Das letzte Duell des Tages bestritten der Finne Eerik „TheMax“ Ukkola und der Russe Dmitriy „Vinchester“ Smirnov. Und es sollte noch ein langer Abend werden. Schon das erste Duell war ein langes Match. Nach dem das Spiel hin und her wog, setzte sich zu guter Letzt „Vinchester“ durch und holte sich den ersten Sieg.

Doch der Finne steckte nicht auf und zeigte im zweiten Duell, dass er ebenfalls einen langen Atem hat. Nach über einer Stunde in-Game Spielzeit musste der Russe schließlich das Handtuch werfen und „TheMax“ konnte zum 1:1 ausgleichen. Auch im dritten Aufeinandertreffen mussten beide Kontrahenten einiges an Geduld aufbringen. Über die Dauer des Matches hatte „Vinchester“ aber den besseren Matchplan und konnte seinem Gegner zum Ende eine Übermacht entgegen werfen, auf die der Finne keine Antwort mehr hatte.

Mit der Führung im Rücken suchte „Vinchester“ früh die Entscheidung, rannte aber ins offene Messer. Denn auch „TheMax“ änderte seine Taktik und igelte sich zunächst ein, um früh in die Ritterzeit zu kommen. Spätestens, als der Russe viel zu übermotiviert mit einer Burg in die Offensive ging, wurde es richtig wild. „Daut Castles“ und vermeintlich Solche wechselten sich zwischen beiden Spielern ab. Am Ende aber bewies „Vinchester“ das bessere Multitasking und setzte sich mit 3:1 gegen „TheMax“ durch.

Hier seht ihr die Ergebnisse vom 19. November im Überblick:

  • Huy „ACCM“ Hoang (VIE)                       3:0         „Fish“ (VIE)
  • Marco „JorDan“ Bloch (GER)                 3:0         Sergey „Dark“ Perevertkin (RUS)
  • Patricio „Capoch“ Olmo (ARG)               2:3         Arthur „Sitaux“ Alauzen (FRA)
  • Dmitriy „Vinchester“ Smirnov (RUS)    3:1         Eerik „TheMax“ Ukkola (FIN)

 

Screenshot: Twitch.tv/Membtv

TaToH“ fehlerlos in der Gruppenphase

Los ging es am Donnerstagnachmittag mit dem Duell zwischen Roberto „TaToH“ Jiménez aus Spanien und Bui „BadBoy“ Tu aus Vietnam. „BadBoy“ ging den weiten Weg durch die Qualifikation und erklärte schon im Interview, dass er alles geben werde und einen guten Tag brauche. Denn „TaToH“ war ohne Frage der Favorit.

Und so legte der Spanier auch los. Auf der ersten Map ließ er keinen Zweifel aufkommen, wer der bessere Spieler ist und dominierte seinen Gegner vom Start weg. Das bessere Micromanagement zeigte sich insbesondere bei einem kurzen Zweifrontenscharmützel, wenige Augenblicke später war die erste Karte beendet, zu Gunsten von „TaToH„. Auch die zweite Map ging klar an den Favoriten. Zwar kam „BadBoy“ deutlich besser ins Spiel, doch auch in diesem Duell war „TaToH“ auf den Punkt da. Eine kleine Unaufmerksamkeit des Underdogs in seiner eigenen Base besiegelte letztlich das frühe 2:0 für den Spanier.

Auf Map Nummer Drei ging „TaToH“ mit viel Rückenwind voll ins Risiko, als er zu Beginn mit ein paar Dorfbewohnern tief ins Gegnerterritorium eindrang, dort Kasernen aufbaute und somit viel Druck erzeugte. Den Druck hielt er über eine lange Zeit aufrecht, was immer wieder zu Fehlern auf Seiten von „BadBoy“ führte. Letztlich wurde das Risiko belohnt und nach einer guten Stunde zog „TaToH“ souverän in die Gruppenphase ein.

Nicov“ mit Wackler in der nächsten Runde

Im zweiten Duell des Tages trafen der Argentinier Nicolás „Nicov“ Bruno und Long „SongSong“ aus Vietnam aufeinander. Die erste Map war ein klassisches Auftaktmatch. Beide Kontrahenten tasteten sich zunächst ab und es passierte zunächst wenig. „Nicov“ aber hatte die besseren Timings und setzte auf nur ein Dorfzentrum. Dies gereichte ihm am Ende zum Vorteil und er gewann die erste Karte.

SongSong“ aber ließ sich davon nicht beeindrucken und schlug auf der zweiten Map zurück. Der Vietnamese setzte im zweiten Match voll auf Aggression und überrumpelte „Nicov“ damit ein Stück weit, der mehr und mehr zurückfiel und letztlich keine Antwort mehr fand. Somit war alles wieder auf Null gestellt.

Die große Frage war nun, wer sich den ersten Matchball holt. Und „Nicov“ hatte den besseren Start, seine Timings passten jetzt wieder. Doch die dritte Map war umkämpft. Denn auch der Argentinier machte immer wieder Fehler und verschenkte seine Einheiten zweitweise regelrecht. Am Ende aber war das Micro von „Nicov“ einfach besser und „SongSong“ geriet mehr und mehr in die Defensive. So ging das dritte von fünf möglichen Duellen an wieder an „Nicov„.

Musste man sich nach der zweiten Map noch leichte Sorgen um den Südamerikaner machen, war er nun nach dem Sieg in Spiel drei voll auf Kurs. Nach nicht mal 20 Spielminuten war die vierte Partie bereits entschieden und „Nicov“ zog in die nächste Runde ein.

Villese“ zu stark für „miguel

Im dritten Duell des Tages trafen der Finne Ville „Villese“ Jämsä und der Brasilianer Miguel „miguel“ Dornelles aufeinander. Während sich „Villese“ zu Beginn vor allem auf seine defensiven Fähigkeiten verließ, versuchte „miguel“ es mit frühem Druck. Der aber verpuffte und „Villese“ konnte sich aus der frühen Umklammerung befreien. Doch je länger der Kampf um Map Nummer Eins dauerte, umso stärker kam der Brasilianer auf. Am Ende wurde der Druck zu groß und „miguel“ ging mit 1:0 in Führung.

Auf der zweiten Map drehte der Finne den Spieß dann um und machte seinerseits früh Druck. Doch auch der Brasilianer hielt lange dagegen. Am Ende aber musste auch er sich dem Druck beugen und den frühen Verlusten Tribut zollen, so dass „Villese“ zum 1:1 ausgleichen konnte.

Danach machte „Villese“ kurzen Prozess mit seinem Gegner und überrannte den Südamerikaner auf den nächsten beiden Maps. Beide Auseinandersetzungen dauerten rund 20 in-Game Minuten und waren von viel Druck seitens des Skandinaviers geprägt. „miguel“ versuchte Alles, machte aber zu viele leichte Fehler, weshalb „Villese“ völlig verdient mit 3:1 in die Gruppenphase einzog.

dogao“ entscheidet brasilianisches Duell für sich

Das erste Spiel begann ausgeglichen, ehe ein disconnect die Partie für eine halbe Stunde unterbrach. Nach Wiederaufnahme des Matches aber zog „dogao“ die Zügel kurz an und besiegte seinen Gegner mit einer Übermacht an Reitern.

Die zweite Karte war für beide Spieler sehr offen, was es schwierig machte, die eigene Basis zu verteidigen. So suchten beide Kontrahenten ihr heil in der Offensive und gingen früh auf den Gegner. „F1re“ war erfolgreicher mit dieser Taktik und erarbeitete sich einen großen Vorteil, wusste diesen aber nicht zu nutzen. „dogao“ kam zurück und setzte den finalen Stoß zum 2:0.

Das dritte Spiel war zunächst geprägt von Unterbrechungen und wurde schließlich neu gestartet. Nach einer weiteren längeren Pause versuchte „dogao“ den Schwung zunächst mitzunehmen, wurde aber zunächst ausgekontert. Im Anschlus wog die Partie hin und her. „F1re“ fand immer wieder gute Übergänge in seinen Militäranpassungen. Am Ende aber war „dogao“ zu stark und setzte sich am Ende deutlich mit 3:0 durch.

Hier seht ihr die Ergebnisse vom 18. November im Überblick:

  • Roberto „TaToH“ Jiménez (ESP)       3:0          Bui „BadBoy“ Tu (VIE)
  • Nicolás „Nicov“ Bruno (ARG)              3:1          Long „SongSong“ (VIE)
  • Ville „Villese“ Jämsä (FIN)                   3:1          Miguel „miguel“ Dornelles (BRA)
  • Guilherme „dogao“ Pippi (BRA)         3:0           Helenes „F1Re“ Candido (BRA)

King Of The Desert 4: alle Qualifikanten und gesetzten Spieler auf einen Blick

Damit steht das Hauptfeld für die erste Runde des Mainevents. Die bereits feststehenden Akteure wurden nach einem bestimmten Schlüssel errechnet, anhand dessen, wie viele Turniere sie im abgelaufenen Jahr gespielt und welche Platzierung sie dort erreicht haben. Mit den 16 Qualifikanten ist das Hauptfeld mit insgesamt 32 Akteuren komplett.

Hier seht ihr noch mal alle Qualifikanten nach dem Qualifikationsturnier aufgelistet:

  • Bui „BadBoy“ Tu (VIE)
  • Richard „_Barles_“ (POL)
  • Bruno „BruH“ (BRA)
  • Viktor „classicpro“ Vitoshko (UKR)
  • Tsz „Daniel“ Lam (USA)
  • Sergey „Dark“ Perevertkin (RUS)
  • Helenes „F1Re“ Candido (BRA)
  • Fish“ (VIE)
  • Yunus „Kasva“ Özdemir (TUR)
  • Miguel „miguel“ Dornelles (BRA)
  • Dang „saymyname“ Nhan (VIE)
  • Arthur „Sitaux“ Alauzen (FRA)
  • Christopher „slam“ Gregson (CAN)
  •  Long „SongSong“ (VIE)
  • Eerik „TheMax“ Ukkola (FIN)
  • Tuomas „Zuppi“ Törmänen (FIN)

Hier seht ihr die gesetzten Spieler:

  • Huy „ACCM“ Hoang (VIE)
  • Biên „BacT“ Ha (VIE)
  • Patricio „Capoch“ Olmo (ARG)
  • Darko „DauT“ Dautovic (SRB)
  • Guilherme „dogao“ Pippi (BRA)
  • Hamzah „Hera“ El-Baher (CAN)
  • Marco „JorDan“ Bloch (GER)
  • Kai „Liereyy“ Kallinger (AUT)
  • Morten „MbL“ Levernes (NOR)
  • Gan „Mr_Yo“ Yangfan (CHI)
  • Nicolás „Nicov“ Bruno (ARG)
  • Roberto „TaToH“ Jiménez (ESP)
  • Ørjan „TheViper“ Larsen (NOR)
  • Ville „Villese“ Jämsä (FIN)
  • Dmitriy „Vinchester“ Smirnov (RUS)
  • Wang „vivi“ Long (CHI)

King Of The Desert 4: Die Duelle der ersten Runde

Mit dem Abschluss der Qualifikation haben sich nun auch die Paarungen der ersten Runde im Hauptfeld ergeben. Denn der Modus sieht in der ersten Runde zunächst ein K.o.-Match im Best-of-five für alle 32 Spieler vor. Erst danach gibt es eine Gruppenphase mit zwei Gruppen zu je acht Akteuren. Zuvor aber trifft jeweils ein Qualifikant auf einen der 16 bereits eingeladenen Spieler. Und das sind die Paarungen:

Foto: Screenshot Liquipedia /

King Of The Desert 4: So ist der zeitliche Ablauf

Womit wir auch gleich beim Zeitplan wären. Denn stattfinden wird die erste Hauptrunde vom 18. bis zum 21. November und startet Stand jetzt um 15 Uhr. Pro Tag werden jeweils vier K.o.-Spiele ausgetragen, ehe dann am folgenden Wochenende erstmals die Gruppenphase mit den verbliebenen 16 Spielern stattfindet.

Am 3. Dezember starten dann die Entscheidungsspiele in der Gruppe, ehe am 4. und am 5. Dezember die Viertelfinalspiele nach der Gruppenphase ausgetragen werden. Am Wochenende des 11. Dezember werden schließlich beide Halbfinalpaarungen absolviert, ehe es am 12. Dezember dann zunächst das Spiel um Platz 3 und anschließend das große Finale gibt.

Hier der Zeitplan in der Übersicht:

  • 18. – 21. November: Playoffs (Runde der letzten 32)
  • 25. – 26. November: Gruppenphase Start
  • 27. – 28. November: Gruppenphase Gewinner- und Verlierermatches
  • 03. Dezember: Gruppenphase Entscheidungsspiele
  • 04. – 05. Dezember: Viertelfinale
  • 11. Dezember: Halbfinale
  • 12. Dezember: Spiel um Platz 3 / Finale

King Of The Desert 4: So wird das Preisgeld ausgeschüttet

Insgesamt werden beim „King Of The Desert 4“ 75.000 US-Dollar ausgeschüttet. Und schon für die bloße Teilnahme bzw. Qualifikation für das Hauptevent bekommen alle Spieler mindestens 600 Dollar. Denn dies ist der Mindestbetrag, der für die Akteure ausgeschüttet wird, die in der K.o.-Runde zum Auftakt bereits die Segel streichen müssen (Plätze 17. bis 32.).

Für die vier Spieler, die in der anschließenden Gruppenphase beide Spiele verlieren und damit kein Entscheidungsmatch mehr haben, gibt es 1250 Dollar (Plätze 13. bis 16.). Die vier Teilnehmer, die in den Entscheidungsspielen scheitern, erhalten 1750 Dollar (Plätze 9. bis 12.). Danach geht es bereits in die Viertelfinalspiele. Wer es bis hierhin geschafft hat, darf sich 2500 Dollar einstreichen (Plätze 5. bis 8.).

Womit wir bei den ersten vier Rängen des Turniers angekommen sind. Im Gegensatz zu einem Großteil der Events wird es beim „King Of The Desert 4“ auch ein Spiel um Platz 3 geben. Normalerweise beschränken sich die Turniere meist auf ein Finale, der Dritte und Vierte bekommen anteilig die gleiche Gewinnsumme. Nicht aber in diesem Fall. Denn hier bekommt der Sieger im Spiel um Platz 3 6000 Dollar, der Vierte „nur“ 5000 Dollar.

Allein im großen Finale aber werden noch mal 30.000 Dollar verteilt. So bekommt der Zweitplatzierte für die Finalteilnahme 10.000 Dollar, der Gewinner erhält die Summe von 20.000 Dollar. Die ersten beiden Editionen des „King Of The Desert“ gewann der Norweger Ørjan „TheViper“ Larsen. Dabei gewann er beim ersten Turnier 1622 Dollar, beim zweiten bereits 5000 Dollar. Die dritte Ausgabe des Turniers gewann Kai „Liereyy“ Kallinger inklusive 17.000 Dollar.

Das Preisgeld kann dabei sogar noch steigen. Denn wie „MembTV“ bereits selbst angekündigt hatte, gibt es für eine bestimmte Anzahl an neuen Abonnenten auf seinem Twitchkanal zusätzlich 2500 Dollar oben drauf.

 

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Kind Of The Desert 4: Das war das Qualifikationsturnier 

Am Wochenende vom 30. bis zum 31. Oktober lud der spanische Streamer Daniel MembTV Molina bereits zum großen Qualifikationsturnier seines „King Of The Desert“-Events ein. Aus 512 Spielern konnten sich 16 Teilnehmer für das Mainevent qualifizieren, welches vom 18. November bis zum 12. Dezember vom spanischen Esport-Kommentator veranstaltet wird.

Nachdem am ersten Turniertag bereits bis zur Runde der letzten 32 gespielt wurde, ging es sonntags mit den finalen K.o.-Duellen in vier Vierergruppen weiter. Ein Sieg im Best-of-five-Modus bedeutete die Teilnahme beim Mainevent, eine Niederlage das Aus. Vertreten waren viele bekannte Namen aus dem AoE-Universum.

King Of The Desert 4: Favoriten verpassten das Hauptfeld

Tags zuvor jedoch schieden bereits einige prominente Vertreter aus. So kam der Tscheche Jindra „DracKeN“ nicht über die dritte Runde hinaus. Er verlor klar gegen den Chilenen Sebastián „Whocl“ Suárez mit 0:2 und musste so bereits früh den Traum von einer Teilnahme am „King Of The Desert 4“ beenden.

Auch der deutsche Streamer Sven „Nili_AoE“ Reichardt verpasste die Vorschlussrunde. Er verlor mit 1:2 gegen den Japaner „chart“ und war somit ebenfalls bereits am ersten Turniertag ausgeschieden. Doch auch so bot der Finaltag spannende Aufeinandertreffen und hielt einige Überraschungen parat.

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King Of The Desert 4: Qualifikationsgruppe 1

Vor allem die brasilianische Fraktion um den Zweitplatzierten des „Visible Cup 4“ Bruno „BruH“ stellte gleich vier Akteure in den Gruppen, wie auch die vietnamesische Truppe um den 32-jährigen Dang „saymyname“ Nhan. Mit dabei war auch der Chinese „lyx“, der im vergangenen Dezember noch mit seinem kongenialen Partner Gan „Yo“ Yangfan den „2v2 World Cup“ nebst einem Preisgeld von 7200 Dollar gewann. Er traf in Gruppe 1 auf den Amerikaner Tsz „Daniel“ Lam.

Daniel“ startete besser in das Duell und holte sich die erste Map. „lyx“ musste reagieren, geriet aber nach einem guten Start auf Map Nummer Zwei erneut ins Hintertreffen. Doch der Chinese kämpfte sich zurück. Das Spiel wog hin und her, das Momentum schwang von der einen auf die andere Seite. Am Ende aber hatte „Daniel“ das bessere Ende für sich und ging mit 2:0 in Führung. Von diesem Nackenschlag erholte sich „lyx“ nicht mehr und musste sich am Ende deutlich mit 3:0 geschlagen geben.

Im Duell zwischen „RiuT“ und „Badboy“ ging der Vietnamese in Führung. Der Brasilianer konnte zunächst noch ausgleichen, verlor aber nach großem Kampf die dritte Karte. Danach ließ „Badboy“ nichts mehr anbrennen und nutzte gleich den ersten Matchball zum 3:1.

Hier seht ihr die Ergebnisse von Gruppe 1 im Überblick:

  • Bruno „BruH“ (BRA)                             3:1         „StrayDog“ (CHN)
  • Daniel „RiuT“ Lima (BRA)                     1:3         Bui „BadBoy“ Tu (VIE)
  • Tsz „Daniel“ Lam (USA)                        3:0         „lyx“ (CHN)
  • Masatoshi „Komtan“ Kawai (JPN)           0:3         Dang „saymyname“ Nhan (VIE)

King Of The Desert 4: Qualifikationsgruppe 2

Gruppe 2 bot von den Namen und Begegnungen am meisten Spannungspotenzial. So traf Christopher „slam“ Gregson aus Kanada auf den Japaner „chart“. „chart“ kam beim vorigen „King Of The Desert 3“ bis ins Mainevent, schied dort aber in der Gruppenphase aus. Im Duell um das Finalticket des diesjährigen Wettbewerbs erwischte „chart“ den besseren Start und ging nach einer konzentrierten Vorstellung auf der ersten Karte in Führung.

slam“ aber konterte und holte sich die zweite Map mit einer überlegenen Vorstellung und glich aus. Das gute Gefühl nahm der Kanadier auch mit auf die dritte Karte, wo er seinen Gegner dominierte und sich den ersten Matchball holte. Nun ins Rollen gekommen, hatte „chart“ seinem Gegner nichts mehr entgegen zu setzen und „slam“ sicherte sich mit dem 3:1 die Teilnahme beim Mainevent.

Weitere Duelle waren Sergey „Dark“ Perevertkin aus Russland gegen den Franzosen „Babaorum“ und Long „SongSong“ aus Vietnam gegen Everson „St4rk“ Alcantara aus Brasilien. „SongSong“ machte mit seinem Gegner kurzen Prozess und überrollte „St4rk“ regelrecht. Am Ende zog der Vietnamese souverän mit 3:0 in das Hauptfeld ein. „Dark“ hatte zunächst Startschwierigkeiten und verlor die erste Map gegen seinen Kontrahenten, setzte sich aber am Ende mit 3:1 durch.

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Hier seht ihr die Ergebnisse von Gruppe 2 im Überblick:

  • Christopher „slam“ Gregson (CAN)         3:1         „chart“ (JPN)
  • Long „SongSong“ (VIE)                         3:0         Everson „St4rk“ Alcantara (BRA)
  • Sergey „Dark“ Perevertkin (RUS)           3:1         „Babaorum“ (FRA)
  • Sebastián „Whocl“ Suárez (CHI)            0:3         „Fish“ (VIE)

King Of The Desert 4: Qualifikationsgruppe 3

In Gruppe 3 war unter anderem der Finne Eerik „TheMax“ Ukkola dabei. Er hatte das letzte halbe Jahr viele Turniere ausgelassen, nachdem er im April noch im Finale von „Two Pools 2“, dem Turnier des Streamers und Kommentators „LidaKor“, gestanden hatte. Er bekam es mit dem eher unbekannten Russen „repard“ zu tun, der erst seit diesem Jahr auf sich aufmerksam macht und unter anderem den Franzosen Arthur „Sitaux“ Alauzen im Juni beim „Yolo Cup“ mit 4:2 in einem Best-of-7 besiegen konnte.

TheMax“ aber war der Favorit und wurde dieser Rolle auch gerecht. Er kam gut in die Serie und holte sich früh die erste Map. Im zweiten Spiel hatte der Finne ein wenig mehr Mühe, holte aber auch diese Karte letztlich souverän. Doch „repard“ gab sich nicht geschlagen und zeigte, dass er nicht umsonst in dieser Runde stand. Er stellte im dritten Spiel den Anschluss wieder her und verkürzte auf 1:2. Letztlich war dies aber nur ein Straucheln von „TheMax“, der im vierten Spiel keine Zweifel mehr aufkommen ließ und sich durchsetzte.

Auch der türkische Spieler Yunus „Kasva“ Özdemir war in Gruppe 3 vertreten. Er bekam es mit dem aufstrebenden Ashwin „The_Dragonstar“ Kumar aus Indien zu tun. Und der Inder holte sich die ersten beiden Spiele und ging mit 2:0 in Führung. „Kasva“ aber holte nach großem Kampf Map Nummer Drei und steckte nicht auf. Auch den zweiten Matchball wehrte der Türke ab und somit ging es in ein entscheidendes fünftes Spiel. Dort drehte „Kasva“ das Match dann vollends und zog mit 3:2 schließlich ins Hauptfeld ein.

Hier seht ihr die Ergebnisse von Gruppe 3 im Überblick:

  • Viktor „classicpro“ Vitoshko (UKR)        3:1         „Shades“ (FRA)
  • Eerik „TheMax“ Ukkola (FIN)                3:1         Daniil „repard“ (RUS)
  • Miguel „miguel“ Dornelles (BRA)           3:1         Benjamín „Whitecourt“ Bravo (CHI)
  • Yunus „Kasva“ Özdemir (TUR)              3:2         Ashwin „The_Dragonstar“ Kumar (IND)

King Of The Desert 4: Qualifikationsgruppe 4

Gruppe 4 hatte dann als letztes Highlight das finnisch-finnische Duell Tuomas „Zuppi“ Törmänen gegen das junge Talent „Valas“, der seit dem letzten halben Jahr mächtig für Furore sorgt und unter anderem die norwegische Legende Ørjan „TheViper“ Larsen beim „The Open Classic“ im vergangenen Juli am Rande einer Niederlage hatte, letztlich aber mit 2:3 nach fünf Spielen unterlag.

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Das Duell hielt, was es versprach. Schon das erste Match war heiß umkämpft, ging aber letztlich nach über einer Stunde an den jungen „Valas“. Auch die zweite Partie wurde ein Marathonmatch, diesmal aber mit dem besseren Ende für „Zuppi“. Spiel Drei ging erneut an „Zuppi“, der diesmal seinen Kontrahenten sehr früh unter Druck setzte und Erfolg damit hatte. „Valas“ aber kam noch mal zurück und stellte erneut nach einem langen Match auf 2:2. Am Ende aber hatte „Zuppi“ den längeren Atem und sicherte sich im fünften Spiel die Finalteilnahme.

Auch das Duell zwischen dem Polen „_Barles_„, der schon beim „Red Bull Wololo 5“ dabei war, und dem Italiener „Vodka_L_“ versprach auf dem Papier Spannung. Der Pole aber hatte kein gesteigertes Interesse an einem ausgeglichenen Match und fertigte seinen Gegner mit 3:0 ab.

Hier seht ihr die Ergebnisse von Gruppe 4 im Überblick:

  • Tuomas „Zuppi“ Törmänen (FIN)             3:2         „Valas“ (FIN)
  • Helenes „F1Re“ Candido (BRA)                3:0         Erhan „Cyclops“ (TUR)
  • Richard „_Barles_“ (POL)                        3:0         Isaias „Vodka_L_“ Tomassi (ITA)
  • Arthur „Sitaux“ Alauzen (FRA)                 3:0         Andrés „Noisick“ Quiroz (CHI)