Age of Empires 4 – der langerwartete Nachfolger ist erschienen

1997 erschien das erste "Age of Empires". Am Donnerstag, den 28. Oktober, erschien der vierte Teil der Reihe und führte dabei die Traditionen wie Moderne zusammen.
Foto: Microsoft/dpa-tmn

Seit über 20 Jahren existiert das Strategiespiel „Age of Empires“ bereits. Nachdem in den vergangenen Jahren ein regelrechtes Revival um den zweiten Teil entstand, ist die Vorfreude auf den vierten Teil der Reihe daher auch riesig. Denn lange schon war ein Nachfolger angekündigt.

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Und Donnerstag, am 28. Oktober, erschien er endlich. Der Hersteller, das Entwicklerstudio Relic Entertainment, hatte sogar die genaue Uhrzeit vorgegeben. So war das Spiel für alle ab 17 Uhr spielbar.

Zuvor wurde das Spiel erst in einem streng limitierten Alphatest angespielt. Dann gab es noch einen Betazugang. Dies zeigte den Entwicklern noch mal diverse Fehler und Verbesserungsmöglichkeiten auf. Ein komplett neues Spiel ist „Age of Empires 4“ aber auch nicht. Es wurde sich vor allem an Bekanntem orientiert und dies grafisch aufgewertet. Dennoch hat man hier auch die Zeit genutzt, neue Dinge auszuprobieren.

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So gibt es beispielsweise im vierten Teil freie Marktplätze, die man aber „besetzen“ muss, um sie zu kontrollieren. So ergeben sich neue Dynamiken auf dem Feld, es entstehen neue und vor allem mehr Schlachtfelder. Multitasking ist noch mehr gefragt.

Ab 17 Uhr kann gezockt werden

Auch können Häuser nicht länger als Mauern genutzt werden. Im vierten Teil können Einheiten durchschlüpfen und man muss sich auf richtige Mauern verlassen und kann nicht mehr bloß Gebäude platzieren.

Lobenswert wird auch der Sound hervorgehoben. Die Soundanimationen vermitteln ein sehr naturgetreues und reales Spielerlebnis. So ist im neuen Teil auch die Sprachausgabe der einzelnen Völker den Zeitaltern angepasst. Es ist vor allem die Liebe zum Detail, die erste Kritiker schwärmen lässt.

Die vergangenen Tage hat man bereits viele AoE-Streamer gesehen, die sich in Teambegegnungen gegenseitig bekriegten, die Maps getestet und Spielmechaniken ausprobiert haben. Ab 17 Uhr durften wir dann auch endlich in die Tasten hauen und uns erfreuen, wenn unsere kleinen Pixelhelden Kasernen, Ställe und Burgen hochziehen.