Caravan Salon in Düsseldorf gestartet: Alle Infos zur Camping-Messe

Camping, Caravaning und die ganze Vielfalt mobiler Freizeit: Noch bis zum 5. September 2021 findet die 60. Ausgabe des "Caravan Salon" für interessierte Besucher in Düsseldorf statt. Das Thema rund um Wohnmobile und Co. erlebt aufgrund der Corona-Pandemie seine goldenen Jahre. Wir zeigen die Highlights der Messe und liefern alle Infos.
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Foto: Shutterstock.com/Andrey Armyagov

Die „Caravan Salon“ gilt als die weltgrößte Messe rund ums Thema Camping und Caravaning. Das beweist bereits ein Blick auf die blanken Zahlen: In 13 Hallen und auf dem Freigelände der Messe Düsseldorf dürft ihr einen ersten Blick in riesige Wohnmobile werfen, Outdoor-Bekleidung und Ausrüstung austesten, in Zelten probeliegen und eure nächsten Reisepläne konkretisieren. Wir liefern alle Infos zur Mega-Messe für Camper.

Das Thema Camping und Caravaning ist einer der wenigen großen Gewinner der Corona-Krise: Bereits 2020 durfte die dazugehörige Messe in Düsseldorf stattfinden und lockte über 100.000 Besucher an. 2021 will man diesen Erfolg mit der 60. Ausgabe nicht nur fortsetzen, sondern toppen. Und das in voller Montur: Alle 13 Hallen sind wieder belegt, 590 Aussteller buhlen vor Ort um eure Aufmerksamkeit.

Caravan Salon 2021 in Düsseldorf: Öffnungszeiten und Tickets

Die Caravan Salon 2021 findet vom Freitag (27. August) bis zum Sonntag (5. September) auf dem Gelände der Messe Düsseldorf statt. Am 27. August ist Fachbesuchertag, ab dem 28. August ist die Messe für alle Besucher geöffnet. Öffnungszeiten sind täglich von 10 bis 18 Uhr.

Tickets zur Caravan Salon können nur online gekauft werden. Das Tagesticket kostet 15 Euro und ist via „shop.messe-duesseldorf.de“ erhältlich. Schüler, Studenten und Azubis zahlen 11 Euro, das Nachmittagsticket (ab 14 Uhr) kostet 9 Euro. Kinder von 6 bis 12 Jahren zahlen nur 5 Euro.

>> Fotos: Caravan Salon 2021 in Düsseldorf – die Neuheiten im Überblick <<

Tipp: ADAC- und Caravan-Salon-Clubmitglieder kommen mit 11 Euro ebenfalls etwas günstiger weg.

Caravan Salon in Düsseldorf und Corona: Das sind die Hygiene-Regeln!

Auf der Messe gelten die 3G-Regeln. Zutritt zur Messe haben nur Geimpfte, Genesene oder Getestete (maximal 48 Stunden alter PCR- oder Antigen-Test). Eine Maske muss nur innerhalb der Hallen (außer beim Verzehr von Speisen, bzw. am Sitzplatz) getragen werden, ansonsten gelten die üblichen Hygiene-Regeln. Insgesamt ist der Zulauf täglich auf 20.000 Besucher begrenzt.

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Die Hallenpläne der Caravan Salon in Düsseldorf: Wo ist was?

Caravan Salon Hallenplan

Foto: Screenshot caravan-salon.de

Die Auswahl an Reisemobilen und Caravans erstreckt sich über insgesamt sieben Hallen. Halle 1 und Halle 4 sind dabei ganz in der Hand von „Knaus Tabbert“. Der Hersteller von Freizeitfahrzeugen präsentiert die ganze Vielfalt seiner Fahrzeugflotte und ein spannendes Programm, das die Herzen von uns Camping-Fans höher schlagen lässt. Weitere Reisemobil- und Caravan-Hersteller finden sich in den Hallen 9 bis 11 sowie 16 und 17 (blaue Flächen auf der Karte oben).

Halle 3 widmet sich den Themen „Equipment & Outdoor“ und „Travel & Nature“: Wer auf der Suche nach Zelten und der passenden Outdoor-Ausrüstung ist, wird hier garantiert fündig! Zudem erwartet euch ein breites Angebot zu Reisezielen, Camping- und Stellplätzen.

Neuheiten der Campervans in den Hallen 12 und 15

In Halle 5 findet sich das „Premium“-Segment: Hier werden luxuriöse Fahrzeuge, Liner und Offroader gezeigt.

Die Neuheiten und Highlights auf dem Markt der Campervans findet ihr in den Hallen 12 und 15 (rot). Darunter sind Aussteller wie Vanster, Clever Vans, Westfalia, Dreamer, Karmann Mobil, Malibu, Forster und viele mehr.

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Wer technisch versiert ist, der sollte unbedingt in den Hallen 13 und 14 vorbeischauen (hellblau): Unter dem Stichpunkt „Technology & Components“ werden hier Fahrzeugtechnik und Komponenten ausgestellt. Darunter fallen beispielsweise moderne Navigationssysteme, Solarmodule, Heckträger und Mover.

Last but not least findet sich auf dem Messeparkplatz P1 wieder das extrem populäre Caravan Center, welches jährlich zahlreiche Übernachtungsbesucher anzieht.

Den interaktiven Hallenplan mit allen weiteren Infos findet ihr hier!

Caravan Salon Highlights 2021: Die Trends des Jahres

Nugget

Das ist der „normale“ Nugget. Mit einer Außenhöhe von nur 2,08 Metern in geschlossenem Zustand passt der Nugget mit Aufstelldach in viele Privatgaragen und auf Parkplätze, die für Pkw reserviert sind. Mit aufgestelltem Dach erreicht die Gesamtraumhöhe 3,10 Meter. Ford hat für die Aufstelldach-Variante Neuerungen realisiert: So wurde die Stoffqualität verändert (verbesserter Schutz vor Regen und Wind) sowie ein System eingeführt, das den Faltvorgang optimiert und damit das Schließen des Dachs vereinfacht. Foto: Ford/Ford-Werke GmbH/obs

Nein, auch 2021 ist noch nicht das Jahr von Elektromotoren. Im Gegensatz zur Automobilbranche geben sich Wohnmobile und Caravans noch auf recht unerschwingliche Art und Weise fortschrittlich: Beispielsweise wenn man einen kleinen E-Wagen und zwei E-Bikes in der integrierten Garage des Vario Perfect 1200 per Solarzelle auf dem Dach aufladen kann. Kostenpunkt für das Luxuswohnobil: 400.000 Euro.

Kompakt und günstige Modelle sind bei Familien gefragt

Womit wir auch gleich bei der Krux der Sache wären: Zwar kostet sicher nicht jedes Modell gleich eine halbe Millionen Euro, doch insgesamt gehen die Preise steil nach oben. Da das Angebot die Corona-bedingt extrem hohen Nachfrage kaum mehr deckeln kann, explodieren die Kosten sowohl bei Neu- als auch Gebrauchtfahrzeugen. Da sich immer mehr Familien für ein Wohnmobil interessieren, gilt die neue Devise: Hauptsache klein, kompakt, clever und günstig!

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Erfreulich dabei ist die Qualität – selbst unter den eher kleinen Namen: Sogar ein Fiat Ducato konnte erst kürzlich zahlreiche gute Noten einfahren. Ford hat mit dem „Nugget“ eine wirklich schöne Alternative zum deutlich teureren VW-Bus, Bürstner verkauft den den nur knapp fünf?Meter langen „Copa“ ab 39.990 Euro – inklusive kleiner Küche, Aufstelldach und vier?Schlafplätzen.

Wie schon beim Autokauf sollte man sich von den Basispreisen nicht allzu blind ködern lassen. Bereits simple Extras wie eine Standheizung und Anhängerkupplung können den Preis schnell gewaltig nach oben treiben. Zusätzlich forciert, selbst in der kleinen Klasse, werden jede Menge schnieke elektronische Helferlein: Abstandsautomat,  Verkehrszeichenkennung, Müdigkeitsassistent und Einpark­assistent erleichtern die Reise in den Urlaub ungemein. Schon bald sollen viele Fahrzeuge „wie von selbst“ in den Urlaub fahren können.

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