Rubbellos
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Drei Millionen Euro Gewinn mit zwei Rubbellosen – das hat die Behörden der norditalienischen Stadt Verona misstrauisch gemacht und Ermittlungen nach sich gezogen. Im Mittelpunkt der Untersuchungen von Staatsanwaltschaft und Finanzpolizei steht ein Handwerker aus der Provinz Mantua, südlich von Verona, wie italienische Medien schrieben. Die Polizei bestätigte die Berichte.

Der 40-jährige Brasilianer soll demnach Anfang Februar mit einem Rubbellos, das er bei einem Kiosk nahe Modena gekauft hatte, eine Million Euro gewonnen haben. Den Schein reichte er den Berichten zufolge umgehend bei einer Bank ein, um die Summe überwiesen zu bekommen. Etwa zwei Wochen später soll er in Garda wieder einen Glücksgriff gemacht und diesmal zwei Millionen Euro mit einem Los abgeräumt haben.

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Aufmerksam wurden die Behörden, als der Mann eine große Summe auf ein Konto in Brasilien überweisen wollte, wie es in den Berichten hieß. Die Polizei untersucht demnach, ob der Mann eine Verbindung zu Verdächtigen einer Firma hat, die die Lose verteilt und gegen die die die Staatsanwaltschaft in Rom wegen Betrugs ermittelt. Der Anwalt des 40-Jährigen sagte der Tageszeitung „La Repubblica“, sein Mandat habe einfach Glück gehabt.

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Quelle: dpa