Edward Putman ist in England ein bekannter Lottogewinner. 2009 gewann er 2,5 Millionen Pfund (2,8 Millionen Euro) und baute sich mit der Kohle ein sorgenfreies Leben auf. Damit ist jetzt erst einmal Schluss: Sein Lottoschein soll eine Fälschung gewesen sein – im Oktober steht er vor Gericht.

Bereits seit 2015 ermittelt die britische Polizei gegen den Lotto-Millionär. Wie die „BBC“ berichtet, wurde gegen den 53-Jährigen nun eine Anklage wegen Betrugs eingereicht. Die staatliche Lotterie will sich nicht zu den Ermittlungen äußern, verweist lediglich auf die Zuständigkeit der Polizei.

Die Beamten ermittelten gegen Putman, nachdem sie einen anonymen Tipp erhalten hatten, dass der Lottoschein eine Fälschung gewesen sein soll. Nach drei Jahren Ermittlung gibt es nun offensichtlich den Durchbruch bei den Untersuchungen des Falls.

Am 11. März 2009 hatte Putman mit den Zahlen 6, 9, 20, 21, 31 und 34 den Jackpot geknackt. Vom Gewinn kaufte er sich für eine Million Pfund zwei Immobilien. Wie die britische Tageszeitung „The Sun“ berichtet, soll der Strichcode seines Scheins vor der Auszahlung nicht kontrolliert worden sein. Der Strichcode soll absichtlich manipuliert worden sein.

Bereits 2015 wurde Putman festgenommen, wenig später jedoch aus Mangel an Beweisen wieder aus der U-Haft entlassen. Jetzt bestätigte die Staatsanwaltschaft, dass Anklage erhoben wird. Am 16. Oktober muss sich Putman vor dem Magistrates‘ Court in St Albans verantworten.

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