„Let’s Dance“ 2022: René Casselly sticht Janin Ullmann aus – Llambi mit falscher Prognose

Ein spannendes Finale bei "Let's Dance" widerlegte Juror Joachim Llambi. Letztlich gewann René Casselly aber verdient die begehrte Trophäe.
René Casselly und Kathrin Menzinger
Rene Casselly, Zirkusartist, und Kathrin Menzinger, Profitänzerin, jubeln mit dem Pokal nach dem Sieg in der RTL-Tanzshow "Let's Dance" im Coloneum. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
René Casselly und Kathrin Menzinger
Rene Casselly, Zirkusartist, und Kathrin Menzinger, Profitänzerin, jubeln mit dem Pokal nach dem Sieg in der RTL-Tanzshow "Let's Dance" im Coloneum. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Es war ein hochklassiges Finale, was wir am Freitagabend, den 20. Mai, bei „Let’s Dance“ zu sehen bekamen. Zum Finale mussten die drei verbliebenen Tanzpaare bestehend aus René Casselly & Kathrin Menzinger, Mathias Mester & Renata Lusin und Janin Ullmann & Zsolt Sándor Cseke gleich drei Tänze zeigen.

Die Top-Noten flogen den drei Paaren nur so zu, am Ende trennten gerade mal vier Punkte das Siegerpaar und die Drittplatzierten Mathias Mester und Renata Lusin. Mit seinem Schlumpf-Auftritt sicherte sich Mester immerhin den Lacher des Abends, als er als Schlumpf verkleidet eine Performance hinlegte, die Atmeister Joachim Llambi insgesamt aber als „einen Tick zu hart, nicht weich genug“ bewertete.

Die Zweitplatzierten Janin Ullmann und Zsolt Sándor Cseke gingen eigentlich als Favoriten ins Finale, wie auch Llambi zuvor prognostizierte. In den entscheidenden Tänzen war die Moderatorin aber dann offenbar zu verkrampft. „Das war ein bisschen drüber“, attestierte der Juror schließlich.

Gewinner lässt Jury staunend zurück

So lauteten die Gewinner dann vielleicht doch ein bisschen überraschend René Casselly und Kathrin Menzinger. Die Darbietung aber übertraf alles bisher Gebotene. Akrobatik und Sprünge trafen auf waghalsige Hebefiguren, gespickt mit Feuerwerk, dazu wechselten sich die intensiven Momente harmonisch mit den leiseren Passagen ab.

Da konnte auch die Jury nur noch applaudieren. „Ein Traum. Einfach ein Traum“, urteilte etwa Motsi Mabuse, nachdem Casselly mit Menzinger einen Tango dargeboten hatte. „Gänsehaut pur“, befand Jorge González. Und auch Llambi konnte seine Begeisterung nicht mehr verbergen. „Warum bin ich nicht aufgestanden?“, fragte er, nachdem Casselly vom Publikum in Köln-Ossendorf stehend bejubelt worden war. „Weil ich sprachlos war. Weil ich sprachlos war, wie sensationell du das hier gemacht hast.“

Casselly selbst sagte: „Ich wollt Herrn Llambi auf jeden Fall stolz machen.“ Llambi beschied ihm wie ein Vater: „Du hast mich stolz gemacht.“ Aus seiner Sicht hatte Casselly „mit großem Abstand“ die beste Leistung im Finale geboten.

Der Gewinner selbst konnte es nicht fassen, wie er immer wieder preisgab. Nun aber ist er der verdiente Sieger der 15. Staffel „Let’s Dance“. Am frühen Samstagmorgen hievte Casselly schließlich jubelnd den Sieger-Pokal in Form einer dicken Discokugel in die Höhe.

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Mit dpa