Foto: Die Toten Hosen/Twitter
Foto: Die Toten Hosen/Twitter

Der Düsseldorfer Punkband „Die Toten Hosen“ droht Ärger durch die Justiz. Die Musiker hatten nach ihrem Konzert in Dresden am Samstagabend auf ihrer Twitter-Seite ein Bild aus dem örtlichen Schwimmbad gepostet.

Gemeinsam mit zwei weiblichen Groupies kletterten Frontmann Campino und Kollegen über einen Zaun und verschafften sich nach dem über zwei Stunden dauernden Konzert eine kleine Abkühlung. Die Punkrocker dokumentierten den nächtlichen Ausflug in das Georg-Arnhold-Bad mit einem Foto, das Campino mit zwei Frauen im Bikini am Beckenrand zeigt. Dazu schrieb die Band bei Twitter: „Sonntag, 1:54 Uhr Baden gehen in Dresden…“

Doch vielleicht hätten Campino und Co. besser auf den Schnappschuss verzichtet, denn die Dresdner Bäder GmbH gab am Montag bekannt, dass das Unternehmen Anzeige gegen die Musiker wegen Hausfriedensbruch erstattet.

„Nach dem Konzert der Punkrock-Band ‚Die Toten Hosen‘ und ihrer Gäste im DDV-Stadion verschaffte sich eine Personengruppe in der Nacht zum Sonntag nach 1 Uhr unerlaubt Zutritt ins benachbarte Georg-Arnhold-Bad. Die Aktion war nicht mit der Dresdner Bäder GmbH abgesprochen“, steht in der Pressemitteilung. 

„Uns bleibt nichts anderes übrig, als Anzeige wegen Hausfriedensbruch zu erstatten. Das Unternehmen macht keinen Unterschied zwischen Prominenten und Unbekannten“, wird Geschäftsführer Matthias Waurick zitiert. Nach ersten Erkenntnissen habe die Band keine Schäden im Freibad verursacht. Das Management der Punkrocker äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht.

Dumm gelaufen für die Punkband: Das Bad hatte wohl erst durch die Social-Media-Auftritte der Band von der Aktion erfahren.

Die Toten Hosen bereuen ihren nächtlichen Ausflug.

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