Die Toten Hosen in Köln: Campino mit Seitenhieb vor dem großen Tour-Auftakt

Die Toten Hosen starten ihre "Alles aus Liebe"-Tour erstmals in ihrer gesamten Karriere in Köln. Die Düsseldorfer Band kann sich einen Seitenhieb jedoch nicht verkneifen.
Die Toten Hosen
Die Toten Hosen im RheinEnergieStadion in Köln. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
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Die Toten Hosen im RheinEnergieStadion in Köln. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Die Toten Hosen starten an diesem Freitag vor 40.000 Zuschauern ihre 40. Tournee im 40. Bandjahr in Köln. „Wir haben großen Respekt vor den Kölnern“, sagte Sänger Campino (59) am Donnerstag. „Trotzdem rechnen wir uns natürlich aus, hier drei Punkte holen zu können.“

„Solche Abende sind etwas ganz Besonderes. Immer besonderer wird die Tatsache, dass wir überhaupt noch da sind“, sagte Campino. Er appellierte an das Publikum: „Bitte Vollgas geben. Wir brauchen Euch. Sonst kommt der Ball nicht ins Rollen. Aber das ist den meisten schon klar.“

Die Toten Hosen in Köln: Campino mit Seitenhieb gegen Domstadt

Erstmals beginnt die Düsseldorfer Band eine Tournee in der rivalisierenden Nachbarstadt Köln. „Man ertappt sich immer wieder, auf dem Weg nach Köln zu sein“, sagte Bandkollege Breiti. „Wir werden sicherlich die Viertelstunde finden, um uns Köln noch mal richtig anzugucken, wo wir schon hier sind“, sagte Campino.

 

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Die Auswahl der Stücke sei „ein Ritt durch unsere Geschichte“. Das Bühnenbild sei eine Collage aus 40 Jahren Artwork von Hosen-Alben. Die Tournee mit 18 Konzerten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sei durchaus mit Unsicherheiten behaftet, so Campino. Das Coronavirus führe immer wieder zu Ausfällen.

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„Corona spukt immer noch als Geist durch den Raum und wird auch sehr spürbar. Das kann man in der Crew sehen und bei den Kollegen – bei Herbert Grönemeyer, den Ärzten und den Broilers, die ihr Team neu aufstellen mussten. Logistisch helfen sich die Bands gegenseitig aus so gut es geht“, sagte Campino. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor sei der Krieg in der Ukraine.

Die Toten Hosen: 113 Mitarbeiter bei „Alles aus Liebe“-Tour

„Die Freiheit, in der wir so viele Jahre gelebt haben, ist nichts Selbstverständliches. Das ist viel stärker in unserem Bewusstsein und deshalb werden das besondere Abende in diesem Sommer sein“, sagte Campino.

Allein beim Tourauftakt in Köln seien 1000 Mitarbeiter beteiligt. Der Tross, der dann auf Tournee geht, ist 113 Leute stark. „Alles aus Liebe – 40 Jahre die Toten Hosen“, heißt die Tournee. Für die 18 Konzerte sind bereits 610.000 Tickets verkauft.

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dpa