Formel-1-Weltmeister Max Verstappen vor Rückkehr in Netflix-Serie „Drive to Survive“

Formel-1-Weltmeister Max Verstappen steht nach einem "guten, schnellen Gespräch" vor einer Rückkehr in die Netflix-Serie "Drive to Survive".
Max Verstappen
Formel-1-Fahrer Max Verstappen vor dem Großen Preis von Großbritannien 2022 statt. Foto: David Davies/PA Wire/dpa
Max Verstappen
Formel-1-Fahrer Max Verstappen vor dem Großen Preis von Großbritannien 2022 statt. Foto: David Davies/PA Wire/dpa

Der „Drive to Survive“-Boykott von Formel-1-Weltmeister Max Verstappen könnte bald ein Ende finden. Nach einem Gespräch mit den Machern der Netflix-Serie zeigt sich der 24-Jährige offen dafür, wieder in künftigen Folgen aufzutreten. „Ich habe mich mit ihnen zusammengesetzt und ihnen erklärt, was in der Vergangenheit falsch gelaufen ist“, sagte der Red-Bull-Pilot vor dem Rennen in Silverstone am Sonntag. Es sei „ein gutes, schnelles Gespräch“ gewesen.

Verstappen hatte zu Beginn des Vorjahres angekündigt, er wolle nicht mehr bei der Netflix-Serie mitmachen, weil er sich und andere Fahrer falsch dargestellt sah. Die Ereignisse würden aus seiner Sicht zu sehr dramatisiert und Rivalitäten überzeichnet, erklärte der Niederländer. „Drive to Survive“ zeigt in jeder Staffel Szenen aus einer Saison der Rennserie. Vier Staffeln sind bereits erschienen, zwei weitere schon angekündigt.

„Drive to Survive“: Max Verstappen fordert Mitspracherecht

Die Serie hat der Formel 1 weltweit, insbesondere aber auf dem wichtigen US-Markt, einen enormen Schub bei Fans und Sponsoren verliehen. „Es macht mir nichts aus, dabei eine Rolle zu spielen. Aber es muss gut für uns beide sein“, sagte Verstappen. Er wolle mehr Mitsprache dabei, wie er dargestellt wird. „Mehr verlange ich nicht“, sagte er.

Deshalb wünscht er sich, das Material über ihn vor der Ausstrahlung ansehen zu dürfen. „Du solltest sagen können: Tut mir leid, Leute, das lässt mich nicht gut aussehen“, sagte Verstappen. Von dieser Forderung werde er nicht abrücken. „Wenn sie mich dabei haben wollen, dann muss es zu meinen Bedingungen sein“, sagte der WM-Spitzenreiter.

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dpa