Dschungelcamp 2022: Playboy, Schönheits-OPs und Désirée Nick – Anouschka Renzi im Porträt

Das Dschungelcamp 2022 startet im Januar – und wir nehmen für euch die Kandidaten ganz genau unter die Lupe. Diesmal im Spotlight: Anouschka Renzi. Wie stehen ihre Chancen bei "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!"? Und was denken die Zuschauer von ihr? Hier unsere Prognose.
Anouschka Renzi Dschungelcamp 2022
Anouschka Renzi ist Kandidatin im Dschungelcamp 2022. Foto: RTL

Die Tochter der Schauspielerin Eva Renzi und eines Bolivianers ist dabei beim Dschungelcamp 2022. Seit über 35 Jahren steht Anouschka Renzi aber bereits selbst schon vor der Kamera. Ob Theater-, oder Fernsehproduktionen, ob Film oder Serie, Anouschka Renzi hat wahrscheinlich schon alles gesehen. Mit „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ stellt sich die 57-Jährige noch mal einer völlig neuen Herausforderung. Wir stellen euch Anouschka Renzi ausführlich vor und geben unseren Tipp ab, was von ihr in Südafrika ab dem 21. Januar zu erwarten ist.

Was die TV-Zuschauer über Anouschka Renzi wissen müssen

Im August 1964 wurde Renzi in Berlin geboren, aufgewachsen ist sie allerdings im Süden Frankreichs. Aufgrund der Schauspielkarriere ihrer Mutter, die bereits Mitte der Sechziger auf der Leinwand zu sehen war, war ihre Kindheit jedoch geprägt von vielen Umzügen. Bis sie 1981 erstmals selbst auf der Theaterbühne in Berlin stand. Danach ging es auf die Schauspielschule in New York und von da an nahm die Karriere Fahrt auf.

Es folgten Fernseh- und Kinoproduktionen. Darunter die Komödie „Rotlicht!“ von 1986, „Undine“ aus dem Jahr 1992 oder zuletzt „Tal der Skorpione“ von 2019. Auch im Fernsehen war sie von nun an fester Bestandteil durch Auftritte bei „Wolffs Revier“ in den Neunziger Jahren, oder Dauerbrennern wie „Die Küstenwache“ und „SOKO Leipzig“. Zuletzt gab sie 2019 in der Dokuserie „6 Mütter“ von VOX Einblicke in ihr Leben als Mutter. Auch ließ sich Renzi bereits zweimal für den „Playboy“ ablichten. Erstmals ließ sie die Hüllen 1985 fallen, das zweite Mal stand sie 2003 für das Magazin vor der Kamera und auf dem Cover. Kurz nachgerechnet: Die 18 Jahre Abstand sind schon wieder rum, und da ja aller guten Dinge drei sind, wäre es für die Schauspielerin eigentlich ja wieder an der Zeit für ein Shooting mit dem Männermagazin.

 

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Und dann war da ja noch die Auseinandersetzung mit Désirée Nick …

Reality-TV-Erfahrung

Die Auseinandersetzung mit der Kabarettistin Désirée Nick 2004 war sicher eine Reality-TV-Erfahrung, auf die Anouschka Renzi gerne verzichtet hätte. Denn Nick hatte sich für ihr damaliges Kabarettprogramm Renzi und ihr zweites Playboy-Shooting  vorgenommen. Darin ging es auch um Schönheitsoperationen von Renzi, woraufhin die Schauspielerin eine einstweilige Verfügung gegen die Kabarettistin erwirkte.

Es entwickelte sich über Monate eine regelrechte Schlammschlacht in den Medien zwischen den beiden, bis am Ende schließlich ein Vergleich zwischen beiden Parteien beschlossen wurde, über den keine der beiden mehr ein Wort verlor. Im Nachhinein bedauerte Renzi es aber, überhaupt gegen Nick vorgegangen zu sein und der ganzen Sache damit weit mehr Aufmerksamkeit geboten zu haben, als wenn sie einfach nichts zu den Worten der Kabarettistin gesagt hätte.

 

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Daneben aber hat die 57-Jährige noch nicht die ganz große Reality-TV-Erfahrung. So war sie 2012 beim Sender VOX und der Sendung „Das perfekte Promi Dinner“, wo sie gegen die Dschungelcamp-Veteranen Rolf Zacher, Sänger Jay Khan und die Soap-Darstellerin Valea Scalabrino antrat. Dort aber flogen zwischenzeitlich ordentlich die Fetzen, als Zacher und Renzi aneinandergerieten. Auch beim Format „Promi Shopping Queen“ vom gleichen Sender, wo Renzi zweimal zu Gast war, ging es alles andere als friedlich zu. Im Dezember 2018 war sie als Gastjurorin dabei, geriet dort aber mit der Influencerin Bonnie Strange aneinander. Ein halbes Jahr später war sie dann selbst als Shopping Queen unterwegs und konnte sich mit dem Thema überhaupt nicht anfreunden und ätzte in der Folgezeit gegen ihre Konkurrentinnen und die modischen Umsetzungen.

Nerv-Faktor

Die gebürtigen Berlinerin verfügt nicht über das beste Nervenkostüm. Sie reagiert häufig emotional, manchmal sogar sehr emotional. Denn wie man in den wenigen öffentlichen Auftritten aus den letzten Jahren herauslesen kann, ist Renzi kein besonders geduldiger oder genügsamer Mensch. Meint man es gut mit ihr, könnte man Renzi zu Gute halten, dass sie das Herz auf der Zunge trägt und daher entlarvend ehrlich ist. Damit werden aber wahrscheinlich nur die wenigsten Kandidaten beim Dschungelcamp 2022 zurechtkommen, denn wie schon in der Vergangenheit verträgt eben nicht jeder die offene Art von Renzi. Unter erhöhtem Stress, dem die Kandidaten zusätzlich in Südafrika ausgesetzt sind, hat Renzi zudem das Potenzial, noch bissiger zu sein und gegebenenfalls im großen Stil auszuteilen. Für die Zuschauer dürfte sich der Nerv-Faktor damit in Grenzen halten. Wie sehr sich die Nerven der Teilnehmer von Renzi strapazieren lassen, wird man sehen.

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Langeweile-Faktor

Somit dürfte in der Nähe der Schauspielerin kaum Langeweile aufkommen. Bissige Spitzen, emotionale Zickereien, ehrliche Geständnisse – all das wird man bei der 57-Jährigen bekommen. Zudem ist sie im Reality-TV-Business auch noch ein eher unbeschriebenes Blatt mit einer Menge an Lebenserfahrung, die es zu teilen gilt. Wenn es also gut läuft, wird man sicher ein Füllhorn an Geschichten aus dem Leben der Berlinerin zu hören bekommen, die tiefere Einblicke in das Innenleben der Schauspielerin bieten. Und falls nicht, gibt es noch genug Potenzial für Reibereien.

 

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Dschungelkönig-Faktor

Aber hat Renzi auch das Gewinner-Gen, den ganz großen Erfolg einzuheimsen? Das darf leider bezweifelt werden, denn das Nervenkostüm der Teilnehmerin zeigt sich nicht immer sattelfest. Für die Zuschauer bietet das zwar eine Menge Entertainment, um mit Popcorn vor dem TV dem nächsten Kleinkrieg entgegenzufiebern, für den Erfolg aber dürfte Renzi zu emotional sein. Dürftige Küche, schlafen unter freiem Himmel, dazu nicht immer einfache andere Teilnehmer – all dies sind Faktoren, die sicher nicht spurlos an der 57-Jährigen vorbeigehen werden und die Nerven zusätzlich anspannen.

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Schwierig wird es zudem, weil Renzi sich lange Zeit dafür hat feiern lassen, dem Dschungelcamp Absagen zu erteilen. „Ich krieg’s immer angeboten, aber ich mach’s nicht! Ich habs jetzt schon neunmal erfolgreich abgesagt“, sagte sie gegenüber „Promiflash“ 2016 in einem Interview. „Ich finde, dass die Kommentare und die Moderation sehr bösartig sind. Das ist menschenentwürdigend. Mir tun immer die Kollegen leid, die da drin sind, weil sie das Geld brauchen. Ich finde das nicht schön, dass die so behandelt werden wie der letzte Dreck. Karrierefördernd ist es nicht. Vielleicht für jemanden, der sehr jung ist… Ich spiele Theater und gute Fernsehfilme und kann mir nicht vorstellen, dass mir der Dschungel da helfen würde. Finanziell vielleicht. Ich hoffe, dass ich es mir leisten kann, es immer abzulehnen. Ich hoffe, dass ich nie in die Bedrängnis komme.“ War es nun das vielleicht fehlende Geld, was ihre Meinung geändert hat, oder doch der Drang, es sich wenigstens beweisen zu wollen? Vielleicht erfahren wir mehr in der neuen Staffel „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“.

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Was die TV-Zuschauer an Anouschka Renzi lieben werden 

Als Schauspielerin ist Anouschka Renzi in Deutschland durchaus beliebt. Dahinter aber weiß man wenig über die Berlinerin, die ihr Privatleben ganz bewusst aus der Öffentlichkeit heraushält. Eine gute Gelegenheit also, um auch mal das Gesicht hinter dem Scheinwerferlicht zu sehen und die Person hinter den Rollen kennenzulernen. Sie hat es also ganz allein in der Hand, die Zuschauer von sich zu überzeugen, denn Potenzial ist mehr als genug vorhanden. Ansonsten muss man wahrscheinlich kein großer Prophet sein, um zu sagen: Wo Konflikte sind, ist Anouschka nicht weit. Und wir lieben schließlich nichts mehr, als die vielen kleinen Scharmützel im Camp.

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