Loch im Ernst-Happel-Stadion: Untersuchung ergibt keine weiteren Probleme

Nachdem im Rasen des Ernst-Happel-Stadions ein mysteriöses Loch für viele fragende Gesichter sorgte, konnte nun Entwarnung gegeben werden. Offenbar ist der Untergrund nicht weiter beeinträchtigt.
Ernst-Happel-Stadion
Das Ernst-Happel-Stadion. Foto: Andreas Schaad/AP
Ernst-Happel-Stadion
Das Ernst-Happel-Stadion. Foto: Andreas Schaad/AP

Nach dem gebrauchten Dienstag (7. Juni) können sie in Wien aufatmen. Der Rasen ist offenbar nicht weiter beeinträchtigt.

Nach dem tiefen Loch im Rasen des Wiener Ernst-Happel-Stadions ist die offizielle Freigabe des für Freitag geplanten Nations-League-Spiels zwischen Österreich und Fußball-Weltmeister Frankreich zwar offiziell noch offen. Aber alles sieht nach einer planmäßigen Durchführung aus.

Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA am Mittwochabend berichtete, wurde nach Angaben des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) das von externen Spezialisten durchgeführte Gutachten des Rasens an die UEFA übermittelt und die Freigabe der Partie beantragt.

Die Untersuchungen ergaben keine neuen Problemfelder, wie ÖFB-Geschäftsführer Bernhard Neuhold der APA bestätigte. „Aus dem Gutachten geht die klare Empfehlung hervor, dass alles wie geplant stattfinden kann. Trotzdem müssen wir noch das Feedback der UEFA abwarten“, sagte Neuhold. Eine Antwort des Kontinentalverbandes stand am Mittwochabend noch aus.

Am Montag war nach dem 1:2 der Rangnick-Elf gegen Dänemark ein rund 20 Zentimeter tiefes Loch im Mittelkreis entstanden. Experten der Stadt Wien und der UEFA hatten seit Dienstag den Rasen des Stadions untersucht. Das Loch war vermutlich eine Folge der starken Regenfälle mit bis zu 50 Liter pro Quadratmeter in der Nacht von Sonntag auf Montag. Dadurch kam es zu einem Anstieg des Grundwasserspiegels durch die nahe Donau und zur Bildung des Hohlraumes.

Das Loch wurde mittlerweile geschlossen. Um weitere Hohlräume auszuschließen, wurde am Mittwoch die Rasenfläche mit einem Magnetresonanzverfahren und Georadar untersucht. Zwei Expertenfirmen fuhren die gesamten 8000 Quadratmeter mit ihren Geräten ab. Für den Fall, dass doch noch weitere Schäden auftauchen sollten, hält der ÖFB einen neuen Rollrasen bereit. Für Donnerstag und Freitag sind in Wien erneut Regenfälle angesagt.

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dpa