Foto: Screenshot TV Now
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Evelyn Burdecki ist die Siegerin der 13. Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ In der Nacht zum Sonntag setzte sie sich im Finale gegen Peter Orloff und Felix van Deventer durch und darf sich nun über die Siegprämie in Höhe von 100.000 Euro freuen. Wir haben uns gefragt: Was waren die Gründe für Evelyns Siegeszug?

Ehrlichkeit

Evelyn trägt das Herz auf der Zunge und hat stets gesagt, was ihr gerade durch den Kopf geht. Und: Lästereien gab es mit ihr nur selten. Während fast alle anderen Camper auch mal hintenrum über ihre Konkurrenten abgeledert haben, suchte Evelyn bei Ungereimheiten stets den direkten Kontakt. Zwar hat sie zu Beginn auch mal gegen ihren Ex-Freund Domenico ausgeteilt, doch ihm das auch stets ins Gesicht gesagt. Genauso verhielt es sich mit Bastian Yotta. Als der ihr bei der Schatzsuche den Mund verbieten wollte, suchte sie am nächsten Tag das Gespräch und stellte ihn zur Rede.

Unterhaltungsfaktor

Mit ihrer verpeilten, süßen Art sorgte Evelyn zwar dafür, dass der ein oder andere Zuschauer sie nicht für die gebildetste Kandidatin im Dschungel hielt, doch das geriet ihr nicht zum Nachteil – für Lacher war stets gesorgt. Ob ihre sensationellen Englisch-Kenntnisse oder die fragwürdige Auslegung von Sprichwörtern („Was dich nicht härter macht, macht dich stärker!“): Jeden Tag aufs Neue begeisterte uns Evelyn mit ihrer frisch-fröhlich-verpeilten Art.

Mut

Evelyns größte Angst war es, bei einer Ekelprüfung anzutreten, bei der sie unappetitliche Dinge essen muss. Im Finale war es dann jedoch soweit. Die ehemalige „Bachelor in Paradise“-Kandidatin stellte sich ihren Ängsten und versuchte sich zunächst an der Schweinelunge. Nachdem sich die 30-Jährige beim Lamm-Hirn übergeben musste, rechnete man bereits damit, dass die Prüfung damit beendet ist, doch Evelyn zog weiter durch. Das Highlight: Nach langem Überlegen stopfte sie sich einen lebendigen Skorpion in den Mund und aß diesen komplett auf. Mit dieser Leistung hat sie sich am Finaltag sicherlich noch einige Anrufe gesichert.

Mitgefühl

Evelyn hatte immer Verständnis für ihre Mitbewohner, konnte sich gut in deren Lage hineinversetzen und hatte immer ein offenes Ohr. Eine Fähigkeit, die einem Bastian Yotta zum Beispiel so völlig abging. Das machte sie besonders sympathisch.

Authentizität

Die Frage, ob die Blondine wirklich so verpeilt ist, wirklich so viele Wissenslücken hat, wie sie im Dschungel gezeigt hat, wird wohl nie ganz klar beantwortet werden können. Klar ist: Wenn sie das alles wirklich nur gespielt hat, dann verdammt gut! Die Zuschauer haben ihr ihre Art jedenfalls abgekauft, Evelyn wirkte echt. Während Peters Gute-Laune-Programm am Ende dann doch arg gestellt wirkte und auch Mitfinalist Felix teilweise etwas in seine Schauspieler-Rolle abglitt, blieb Evelyn stets authentisch.

Opferrolle

Ob Ross Antony, Peer Kusmagk, Joey Heindle, Melanie Müller oder Menderes Bagci – die Dschungel-Zuschauer sind am Ende einer Staffel zumeist fair und freuen sich zudem für Kandidaten, die Mitleid erregen. Evelyn konnte das Aufeinandertreffen mit Domenico für sich nutzen: Während ihr Ex-Freund, der stets so wirkte, als habe er etwas zu verbergen, als Erster seine Sachen packen musste, krönte sich die in den Augen der Zuschauer von Domenico verarschte und verletzte Evelyn zur Königin.

Attraktivität

Ein Attribut, das für die Dschungelkrone kein Muss ist, aber sicherlich auch nicht geschadet hat: Die 30-Jährige präsentierte sich fast ausschließlich im knappen Bikini und wickelte damit wohl nicht nur die Männer im Camp um den Finger. Vor allem Tommi Piper war hin und weg von der hübschen Blondine, sagte unter anderem „Evelyn hat den schönsten Po“ und bewies hellseherische Fähigkeiten: „Ich habe das Gefühl, dass du die Dschungelkönigin wirst. So wie du bist, sexy Schleifchen… Ich habe dich beobachtet, wenn du dich vorbereitest, herunterzugehen. Und jedes Mal ist es entzückend.“

Fazit:

Evelyn brachte alles mit, was es für die Dschungelkrone braucht. Das Wichtigste: Evelyn wirkte authentisch, war unterhaltsam und liebenswürdig. Eine verdiente Siegerin!