Mario Götze
Foto: Bernd Thissen/dpa

Als Kind eines Prominenten hat man es grundsätzlich etwas leichter im Leben. Zumindest finanzielle Sorgen bleiben den meisten Promi-Kindern ihr Leben lang fremd. Und doch haben auch sie es nicht immer leicht. Das fängt oft beim Vornamen an.

Denn Prominente neigen dazu, ihren Kindern ziemlich kuriose Vornamen zu geben. Manchmal gibt es auch Erklärungen dazu. Der Ort der Zeugung ist beispielsweise ein echter Klassiker für den Vornamen des Nachwuchses.

Wir haben für euch in diesem Artikel die verrücktesten Vornamen von Promi-Kindern zusammengestellt. Aber Vorsicht, es könnte an der einen oder anderen Stelle lustig werden. Und manchmal werdet ihr einfach nur mit dem Kopf schütteln. Wir wünschen euch jedenfalls viel Spaß!

Rome (Sohn von Mario Götze und Ann-Kathrin Götze):

Der Sohn von Fußballer Mario Götze und Model Ann-Kathrin Götze heißt wie die italienische Hauptstadt Rom. Nur auf Englisch. Was es mit diesem Namen auf sich hat, haben die stolzen Eltern noch nicht ausgeplaudert. Wir gehen aber stark davon aus, dass der Weltmeister und die Spielerfrau in der Vergangenheit mindestens eine aufregende Nacht in der „ewigen Stadt“ hatten. Spötter meinen, dass das arme Kind Glück habe, dass es nicht in Oer-Erkenschwick oder Castrop-Rauxel gezeugt wurde.

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Don Hugo (Sohn von Franziska van Almsick):

Don Hugo – das klingt nach einem aufregenden Mix aus Mafiaboss und alkoholischem Sommergetränk. Wir glauben, dass das Kind der früheren Weltklasse-Schwimmerin mit diesem Namen noch Probleme kriegen wird, lassen uns aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

Mo Vito (Sohn von Franziska van Almsick):

Mojito? Nein, Mo Vito! „Franzi“, wie sie früher von den deutschen Olympia-Fans gerufen wurde, scheint ihre Inspiration bei der Namensfindung aus der Getränkekarte einer Cocktailbar haben. Wobei, Vito steht ja auch noch für einen Transporter aus dem Hause Mercedes. Wir sind hier offiziell verwirrt!

Delphine Malou (Tochter von Sarah Connor):

Sarah Connor heißt eigentlich gar nicht Sarah Connor, sondern Sarah Marianne Corina Lewe. Die Vornamen Nummer zwei und drei fand sie wohl öde, und den Nachnamen erst Recht. Ihre Tochter bekam nur zwei Vornamen verpasst, aber der erste klingt schon sehr nach Kind eines Popstars: Delphine. Zumindest mit Aussprache gibt es in Deutschland keine Probleme.

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San Diego (Sohn von Verona Pooth):

Klarer Fall von einem Vornamen mit Bezug zum Zeugungsort. Es hätte den dunkelhaarigen Spross der Kult-Moderatorin, die auf Instagram gerne im Bikini posiert, phonetisch deutlich schlimmer treffen können. Und doch bleibt San Diego einfach ein ungewöhnlicher Name.

Apple (Tochter von Gwyneth Paltrow und Chris Martin):

Die Schauspielerin erzählte in einem Interview, dass der Name der Tochter eine Idee von Chris Martin gewesen sei. „Äpfel sind süß und gesund“, so die Begründung des Coldplay-Frontmanns. Und Apple ist ein nicht ganz unbekannter Technologiekonzern aus Kalifornien.

X Æ A-12 (Sohn von Elon Musk)

Wahrscheinlich der „König“ unter den schrägen Namen der Promi-Kids! Das musste sogar Gwyneth Platrow neidlos anerkennen. Sie schrieb auf Instagram an ihren Ex-Mann Chris Martin: „Ich glaube, wir müssen uns geschlagen geben, was den umstrittendsten Babynamen angeht.“ Und die Erklärung für den sehr ausgefallen Namen? Die ausführliche Antwort erfahrt ihr hier:

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North (Tochter von Kanye West und Kim Kardashian):

North ist ja schon ein merkwürdiger Vorname. Wenn der Nachname auch noch West lautet, wird der Vorname nicht unbedingt besser. North West hat es wirklich nicht leicht. Kleiner Trost: Den Geschwistern geht es nicht besser.

Chicago (Tochter von Kanye West und Kim Kardashian):

Chicago, eine Großstadt in den USA. „Windy city“, sagen die Amerikaner. „Chi“, sagen die Eltern zu dem Kind mit dem Städtenamen. Und Mutter Kim Kardashian erklärt: „Ich bin total happy mit dem Namen. Er ist cool und anders.“

Psalm (Sohn von Kanye West und Kim Kardashian):

Doch die Familie ist noch längst nicht komplett. Wir hätten noch Psalm als Vornamen im Angebot. „Psalm“ sollte eigentlich „Ye“. Das ist der Spitzname von Papa Kanye West. Doch dieser fand den Namen für den Sohn nicht gut, weil er nichts bedeutet, wie Mama Kim im TV erzählte. Dann eben Psalm.

Saint (Sohn von Kanye West und Kim Kardashian):

North, Chicago und Psalm haben noch einen Bruder. Und der hört auf den schönen Namen Saint. Auf Deutsch heißt das Heiliger. Amen!

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Banjo (Sohn von Rachel Griffiths):

Banjo, der Sohn der Schauspielerin Rachel Griffiths heißt Banjo. Wurde der Junge nach dem einem Musikinstrument benannt? Oder gar nach einem Schokoriegel? Nein, weit gefehlt. Vorbild für den außergewöhnlichen Namen ist der Australier Andrew Barton Paterson, der den Spitznamen „Banjo“ trug und mit „Waltzing Matilda die inoffizielle Nationalhymne Australiens schrieb.

Brooklyn (Sohn von David Beckham und Victoria Beckham):

Ihr denkt sicherlich, dass Brooklyn im New Yorker Stadtteil gezeugt wurde, aber das stimmt gar nicht. Vielmehr fand seine Mutter Victoria Beckham in Brooklyn heraus, dass sie schwanger war. Wenn das kein Grund ist, den Jungen so zu nennen!

Harper Seven (Tochter von David Beckham und Victoria Beckham):

Harper? Okay! Aber Seven? Man fragt sich automatisch: Warum? Hat die frühere Rückennummer des einstigen Weltklasse-Fußballers damit etwas zu tun? Die Antwort lautet: Nein! Die Sieben steht im Vornamen der Tochter von David Beckham für die sieben Weltwunder und die sieben Farben im Regenbogen.

Bronx Mowgli (Sohn von Ashlee Simpson):

Der nächste Stadtteil von New York. Und die Hauptfigur aus dem Dschungelbuch. Eine sehr bunte Mischung. Für den Mix gibt es keine Erklärung seitens der Eltern. Nur den Hinweis, dass beide das Dschungelbuch sehr lieben. Bronx Balu hätte uns besser gefallen.

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Mirabella Bunny (Tochter von Bryan Adams):

Bryan Adams macht eigentlich einen recht bodenständigen Eindruck auf uns. Bei der Auswahl der Vornamen seiner Tochter bewies der kanadische Musiker („Summer of ’96“, „Everything I Do I Do It For You“) dann doich seinen Hang zur Exzentrik. Die Begründung für „Bunny“: Das Mädchen kam an Ostern zur Welt – ein Osterhäschen also. Puh!

Zuma Nesta Rock (Sohn von Gwen Stefani und Gavin Rossdale):

Hier wird es wild. Aber zumindest gibt es Erklärungen für die drei außergewöhnlichen Namen. Zuma ist ein Strand in Malibu. Dort soll Gavin Rossdale, der auch mal mit Playboy-Model Sophia Thomalla liiert war) früher eine Erleuchtung gehabt haben, dass er Rockstar wird. Nesta ist nicht nur ein italienischer Fußballer, sondern auch der zweite Vorname von Reggae-Legende Bob Marley. Und das war auch ausschlagebend für die beiden Musiker. Und Rock? Bei den Eltern liegt halt Musik in der Luft.

Kingston James McGregor (Sohn von Gwen Stefani und Gavin Rossdale):

Doch auch Zuma Nesta Rock darf sich damit trösten, nicht das einzige Familienmitzglied mit verrücktem Namen zu sein. Sein Bruder heißt immerhin Kingston James McGregor mit Vornamen. Kingston ist die Hauptstadt von Jamaika. Und da die beiden Bob Marley toll finden, liegt der Bezug nahe. Was sich hinter den beiden anderen Namen verbirgt, ist nicht bekannt. Vielleicht erklären uns die Eltern die Wahl ja irgendwann einmal.

Apollo Bowie Flynn (Sohn von Gwen Stefani und Gavin Rossdale):

Zum Glück haben Gwen Stefani und Gavin Rossdale aber noch ein drittes gemeinsames Kind. Der Junge hört auf den Namen Apollo Bowie Flynn. Wer meint, dass Bowie für David Bowie steht, der irrt. Bowie und Flynn sind die Mädchennamen der Mutter. Warum Apollo als erster name ausgewählt wurde, dazu schwiegen die Eltern. Vielleicht haben sie zu viele Rocky-Filme geguckt. Oder sie sind Freunde der Raumfahrt. Oder sie haben ein Faible für römische Götter.

Bear Blu (Sohn von Alicia Silverstone):

Bear Blue, blauer Bär, das klingt nach einer Figur aus einem Winnetou-Film. Häuptling Baluer Bär will die Friedenspfeife rauchen, ja das passt. Eine richtige Erklärung bleibt uns die blonde Schauspielerin schuldig. Sie sagt nur, dass sie fünf Namen auf der Liste hatten udn sie am Ende „Bear“ und „Blu“ am schönsten fand. Wir trauen uns nicht zu fragen, welche Namen noch auf der Liste standen.

Egypt Daoud Dean (Sohn von Alicia Keys):

Egypt steht für Ägypten. Der Junge heißt so, weil Mama Alicia Keys mal nach Ägypten reiste. Und diese Reise beeindruckte die Sängerin so sehr, dass sie ihren ersten Sohn nach dem Land benannte. Zum Zweit- unbd Drittnamen schweigt die Mutter beharrlich.

Kal-El (Sohn von Nicolas Cage):

Kal-El klingt exotisch, ist aber noch viel exotischer als man denkt. Kal-El ist nämlich der bürgerliche Name Supermans auf dem Planeten Krypton. Wir sind ein kleines bisschen sprachlos.

Sage Moonblood (Tochter von Sylvester Stallone):

Sage Moonblood heißt wörtlich übersetzt auf Deutsch: Salbei Mondblut. Irgendwie klingt das nach Zauberei und Hexen, aber nicht nach einem angemessenen Namen für ein kleines Mädchen.

Bluebell Madonna (Tochter von Geri Halliwell):

Geri Halliwell wurde als „Ginger Spice“ bei den Spice Girls berühmt. Ihr musikalische Vorbild ist höchstwahrscheinlich Madonna. Jedenfalls hört ihre Tochter auf diesen Zweitnamen.

Joda (Sohn von Nick Heidfeld):

Eine besonders kreative Idee Nick Heidfeld mit diesem Namen hatte. Auch wenn er seinen Sohn Joda statt Yoda nannte, ist der frühere Formel-1-Rennfahrer aus Mönchengladbach vermutlich ein verdammt großer Star-Wars-Fan. Wie sonst lässt sich Joda als Namen für den Sohn erklären?

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Chanel (Tochter von Francesco Totti):

Bei den Tottis mag der ehemalige italienische Fußball-Superstar Francesco Totti die Hosen in der Beziehung anhaben, bei der Namensgebung hat sich jedoch offensichtlich die Ehefrau des Römers durchgesetzt. Und sich ganz offensichtlich von einem Shopping-Exzess in einer Edel-Boutique anstecken lassen.

Neo (Sohn von Timo Hildebrand):

Timo Hildebrand wurde als Torwart mit dem VfB Stuttgart Deutscher Meister und hütete sieben Mal das Tor der deutschen Nationalmannschaft. Seinen Sohn hat er wohl nach der Hauptfigur aus dem Kino-Film „Matrix“ benannt. Bewiesen ist das Motiv jedoch nicht. Vielleicht will er nicht darüber sprechen, vielleicht hat sich auch noch niemand getraut zu fragen.

Janatha-Fey (Tochter von Mike Hanke):

Mike Hanke ist der nächste Fußballer mit einem Hang zu auffälligen Namen der Kinder. Seine Tochter hört auf den Namen Janatha-Fey. Der frühere Schalker und Gladbacher sagt zum Namen nur: „Das kann ich nicht erklären, da müssen Sie meine Frau Jenny fragen.“ Die erklärte der „Bild“ 2011: „Janatha ist eine Erfindung von mir und eine Ableitung des Männernamens Nathan, der mir immer schon gefiel. Fey ist als Doppelname dazugekommen, damit klar ist, dass sie ein Mädchen ist.“ Ah, ja …

Jayron-Cain (Sohn von Mike Hanke):

Und Janatha-Feys Bruder hat einen nicht weniger aufregenden Namen. Jayron-Cain, das klingt nach Wrestling. Doch auch für diesen Namen hat Frau Hanke eine Erklärung: „Das ist auch eine Erfindung! Eigentlich sollte der Kleine Jaden heißen, aber so hat Gerald Asamoah seinen Sohn in der Zwischenzeit genannt. Darum haben wir den Namen leicht überarbeitet.“ Ob Jayron-Cain diese Erklärung später mal reicht, wenn er seine Eltern fragt, warum er nicht Christian oder Thomas heißt?