Formel 1: Testfahrten vor der neuen Saison
Foto: Eric Alonso/ZUMA Wire/dpa

Die diesjährige Formel-1-Saison wird voraussichtlich im Juli in Österreich starten – ohne Zuschauer und unter strengen Corona-Auflagen. Dies gab die Regierung in Wien bekannt.

Es sei grünes Licht für ein Rennen in Spielberg am 5. Juli gegeben worden, nachdem die Organisatoren ein detailliertes und tragbares Konzept für die „Erfordernisse in der Corona-Zeit“ vorgelegt hätten. Am 12. Juli könne es zudem ein weiteres Rennen geben.

„Das Konzept sieht neben strengen Hygienemaßnahmen auch regelmäßige Testungen und Gesundheitschecks für die Teams und alle weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ein konkretes medizinisches Konzept vor“, erklärte Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Zuschauer seien nicht erlaubt.

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Eigentlich hätte die Formel-1-Saison am 15. März im australischen Melbourne beginnen sollen, der Auftakt wurde aber wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Danach wurden auch die Rennen in den Niederlanden, Monaco und Frankreich ersatzlos gestrichen.

Wir beantworten im Folgenden die wichtigsten Fragen zur Königsklasse des Motorsports:

Motorsport-Liebhaber in Deutschland sind verwöhnt. Seit fast drei Jahrzehnten gibt es ohne zusätzliche Kosten ein Rundum-Sorglos-Paket für Formel1-Fans bei RTL. Alle Rennen laufen frei empfangbar beim Kölner Privatsender.

Beinahe schon erstaunlich ist dabei die Tatsache, dass sich die Formel 1 nach dem Hype der Michael-Schumacher-Jahre auf einem beachtlichen Quoten-Niveau stabilisiert hat. Im Jahresdurchschnitt aller 21 Formel 1-Übertragungen kam RTL im Vorjahr auf 4,05 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 23,2 Prozent. Auf ähnlichen Zuspruch hat der Sender auch in der neuen Saison gehofft. Durch die Coronavirus-Krise ist allerdings unklar, wann das erste Rennen der neuen Saison stattfindet.

Corona-Chaos: Formel-1-Saison soll am 5. Juli in Österreich starten

Alle Termine: Der Formel-1-Rennkalender für die Saison 2020

Die Welttournee der Formel 1 umfasst 2020 insgesamt 22 Rennen. Allerdings machte die Coronakrise den Verantwortlichen, aber auch den Fahrern und Fans erst einmal eine Strich durch diese Rechnung. Der ursprünglich angedachte, unten abgebildete Rennkalender kann nicht eingehalten werden.

Australien war kurz vor dem Saisonauftakt in Melbourne abgesagt worden, Bahrain, China, Vietnam, Niederlande, Spanien und Monaco finden nicht wie geplant statt.

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Der Formel-1-Notkalender wird immer mehr zum unlösbaren WM-Puzzle. Nicht nur die Austragung der geplanten zwei Rennen in Silverstone im Juli ist nach wie vor unsicher, die tiefgreifenden Probleme durch die Coronavirus-Pandemie reichen längst von Singapur bis in die USA. Während der ab 5. Juli angepeilte Doppel-Auftakt in Spielberg von Österreichs Regierung nun bestätigt wurde, lässt ein konkreterer Jahresplan der Rennserie weiter auf sich warten. Die Fahrer sind derweil zu Geisterrennen bereit, die Teams planen vorausschauend schon Sparmaßnahmen.

Wie die englische Zeitung „The Guardian“ unter Berufung auf eine Regierungsquelle am Samstag berichtete, haben die Veranstalter des Heimspiels von Weltmeister Lewis Hamilton in Silverstone trotz großer Bemühungen bisher noch keine Ausnahmeregelung von den strengen Quarantänevorschriften in England bekommen.

Die beiden Rennen ohne Zuschauer sind dem Bericht zufolge für den 26. Juli und 2. August angepeilt. Eine finale Absage gibt es zwar noch nicht, doch die Corona-Maßnahmen von Premierminister Boris Johnson sehen für alle Flugreisenden nach ihrer Ankunft in England derzeit eine zweiwöchige Quarantäne vor. Der Weg zu einer Lösung scheint aktuell schwierig.

Und das gilt auch für andere Events wie den Großen Preis von Singapur. Die lokalen Ausrichter schlossen für das Spektakel in Asien bereits ein Geisterrennen quasi aus. Auf dem Stadtkurs sei das nicht umsetzbar, zudem seien drei Monate Vorbereitungszeit nötig. Die Gesundheitsbehörden im US-Bundesstaat Texas teilten zuletzt mit, dass Großveranstaltungen bis Ende des Jahres sehr unwahrscheinlich seien.

Damit droht dem Grand Prix in den USA am 25. Oktober das Aus. Aufgrund hoher Corona-Zahlen in Mexiko und Brasilien spielen Rennsportveranstaltungen 2020 dort gerade eine untergeordnete Rolle.

1. Rennen: 15. März: Australien/Melbourne, 06.10 Uhr 
2. Rennen: 22. März, Bahrain/Manama, 16.10 Uhr
3. Rennen: 05. April, Vietnam/Hanoi, 09.10 Uhr
4. Rennen: 03. Mai, Niederlande/Zandvoort, 14.10 Uhr
5. Rennen: 10. Mai, Spanien/Barcelona, 15.10 Uhr
6. Rennen: 24. Mai, Monaco/Monte Carlo, 15.10 Uhr
7. Rennen: 07. Juni, Aserbaidschan/Baku, 14.10 Uhr
8. Rennen: 14. Juni, Kanada/Montreal, 20.10 Uhr
9. Rennen: 28. Juni, Frankreich/Le Castellet, 15.10 Uhr
10. Rennen: 05. Juli, Österreich/Spielberg, 15.10 Uhr (zweites Rennen am 12. Juli geplant)
11. Rennen: 19. Juli, Großbritannien/Silverstone, 16.10 Uhr
12. Rennen: 2. August, Ungarn/Budapest, 15.10 Uhr
13. Rennen: 30. August, Belgien/Spa-Francorchamps, 15.10 Uhr
14. Rennen: 6. September, Italien/Monza, 15.10 Uhr
15. Rennen: 20. September, Singapur/Singapur, 14.10 Uhr
16. Rennen: 27. September, Russland/Sotschi, 13.10 Uhr
17. Rennen: 11. Oktober, Japan/Suzuka, 6.10 Uhr
18. Rennen: 25. Oktober, USA/Austin, 20.10 Uhr
19. Rennen: 1. November, Mexiko/Mexiko-Stadt, 20.10 Uhr
20. Rennen: 15. November, Brasilien/Sao Paulo, 18.10 Uhr
21. Rennen: 29. November, Vereinigte Arabische Emirate/Abu Dhabi, 14.10 Uhr

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Die Formel 1 im TV: Was bietet RTL?

RTL zeigt für gewöhnlich die Qualifikation am Samstag und das Rennen am Sonntag komplett live im frei empfangbaren Fernsehen, dies allerdings mit Werbeblöcken. Dabei setzt der Privatsender, der die Formel 1 noch mindestens bis Ende 2020 im Free-TV zeigen wird, weitgehend auf das bewährte Format mit dem bekannten Team. Moderator ist Florian König, als Kommentator hinter dem Mikrofon sitzt Heiko Wasser, und Kai Ebel sucht in der Boxengasse nach Interviewpartnern.

Insgesamt drei Experten hat RTL unter Vertrag. Der ehemalige Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg und Timo Glock analysieren das Renngeschehen gemeinsam mit Florian König, Christian Danner unterstützt Heiko Wasser als Co-Kommentator. Live-Bilder vom ersten und zweiten Freien Training am Freitag gibt es meist beim Nachrichtensender n-tv.

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Die Formel 1 im TV: Was bietet Sky?

Pay-TV-Sender Sky verspricht das komplette Formel-1-Wochenende vom ersten Freien Training bis zum Rennen live und – zumindest während des Renngeschehens – ohne Werbeunterbrechungen zu übertragen.

Insgesamt zeigt der Bezahlsender 63 Trainings, 21 Qualifyings und 21 Rennen live. Als Kommentator ist Sascha Roos zu hören, als Experten sind Ralf Schumacher und Nick Heidfeld mit dabei. Ebenso wird Sky auch 2020 wieder auf das Material seiner britischen und italienischen Schwestersender zurückgreifen und Expertenstimmen von früheren Weltmeistern wie Damon Hill, Jenson Button und Jacques Villeneuve einholen. Außerdem: Sky überträgt die Rennen der Formel 1 optional auch komplett in UHD/4k.

Dazu ist jedoch neben dem Sky Sport Paket das Premium-HD Paket sowie ein Sky-Q-Receiver und ein UHD-fähiger Fernseher nötig. Für Interessierte ebenfalls verfügbar: Der so genannte Superfeed „Race Control“ auf dem Sender Sky Sport 2 mit weiteren Perspektiven, Renndaten und Eindrücken aus der Boxengasse.

Ist die Formel 1 auch im Livestream im Internet zu sehen?

Ja! Die Rennserie selbst bietet alle Rennen auf ihrer kostenpflichtigen Plattform F1 TV an. Monatlich kostet das 7,99 Euro, das Komplett-Paket gibt es für 64,99 Euro für die ganze Saison. Neben dem Live-Streaming aller Rennen haben die Zuschauer auch Zugang zu allen Onboard-Kameras der Fahrer und können zusätzlich die Rennen der Formel 2, der Formel 3 sowie des Porsche-Supercups im Live-Stream schauen. Alternativ bieten auch RTL auf seiner Plattform TVNOW (4,99 Euro im Monat) sowie Sky über SkyGo und SkyTicket (ab 9,99 Euro im Monat) kostenpflichtige Live-Stream-Möglichkeiten an.

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Welche Regeländerungen greifen für die Formel-1-Saison 2020?

Tiefgreifende Regeländerungen sollte es zur neuen Formel-1-Saison nicht geben. Dann kam Corona und wirbelte alles durcheinander. Doch, der Reihe nach: Am auffälligsten sind kleine Hai-Flossen an der Motorverkleidung. Vieles anderes ist Detailarbeit im eher Verborgenen. Ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen:

ZIELFLAGGE: 2019 hatte die schwarz-weiß-karierte Zielflagge als offizielles Zeichen zum Rennende eines Grand Prixs noch ausgedient, 2020 kehrt sie wieder zurück. Der Grund? Ein eingesetztes, digitales Display erwies sich in der vergangenen Saison beim Großen Preis von Japan als ebenso fehleranfällig wie eine von Menschenhand geschwungene Zielflagge, die den GP in Kanada 2018 eine Runde zu früh beendete.

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RUHEPAUSEN FÜR MECHANIKER: Die Mechaniker bekommen eine Stunde mehr zum Durchschnaufen. Die verpflichtende Ruhepause ist von acht auf neun Stunden erweitert worden. In dieser Zeit dürfen die Mechaniker weder am Auto schrauben, noch an der Strecke sein. Nachtschichten sind donnerstags und freitags also ausgeschlossen. Die Teams haben jedoch auch wie bisher zwei Mal in der Saison die Möglichkeit, die verpflichtende Pause zu streichen. Kommt es ein drittes Mal vor, gibt es eine Strafe.

HAI-FLOSSEN: Über der Motorenverkleidung ist bei allen Autos nun eine kleine „Haiflosse“ zu sehen, auf der die Nummer des jeweiligen Fahrers zu sehen ist. So sollen die Zuschauer leichter erkennen können, um wen es sich im Auto handelt.

WENIGER ELEKTRONIK: Beim Start eines jeden Rennens wird die Nutzung der Elektronik für alle Fahrer eingeschränkt. So soll der Fahrer das Drehmoment des Motors zu 90 Prozent selbst kontrollieren, sodass wieder mehr Fingerspitzengefühl gefragt ist.

FRONTFLÜGEL: Um zu verhindern, dass die Reifen möglichst selten durch eine Berührung mit den Frontflügeln der Autos aufgeschlitzt werden, dürfen in den vorderen 3 Zentimetern der Endplatten des Frontflügels keine Metallteile mehr verbaut werden. Stattdessen darf nur noch ausschließlich Kohlefaser als Material benutzt werden.

MGU-K-EINHEIT: Die so genannte MGU-K-Einheit wandelt die beim Bremsen gewonnene Wärmeenergie um und gibt sie beim Beschleunigen an die Kurbelwelle ab. Und genau von diesen Einheiten dürfen künftig während der Saison drei statt zwei pro Fahrer genutzt werden. Ebenso dürfen auch die MGU-H-Einheit (ein Elektromotor, der Abgase in elektrische Energie umwandelt) sowie der Turbolader drei Mal pro Saison und Fahrer gewechselt werden. Ziel ist, dass weniger Strafen ausgesprochen werden müssen, da 2019 fast die Hälfte aller Fahrer das Limit von zwei MGU-K-Einheiten überschritten.

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SPRIT: Künftig dürfen sich nur noch 250 Milliliter Sprit außerhalb des Tanks befinden. 2019 waren es noch ganz zwei Liter. So sollen Grauzonen im Reglement geschlossen werden.

BREMSKÜHLUNG: Die Bremskühlungen dürfen 2020 nicht mehr extern produziert und eingekauft werden. Stattdessen müssen die Teams die Luftzuführungen zur Bremskühlung selbst gestalten.

MILDERE STRAFEN: Die Rennkommissare haben in der neuen Saison mehr Spielraum, was das Maß der Strafen betrifft. So wird ein Fahrer, der zum Beispiel im Freien Training das Signal zum Wiegen übersieht, künftig beim Rennen nicht mehr zwingend aus der Boxengasse starten müssen. Ebenso können die Stewards bei Frühstarts künftig Zeitstrafen von fünf statt wie bisher zehn Sekunden aussprechen.

TESTFAHRTEN: Statt wie bislang insgesamt acht Testtage, gibt es vor Beginn der neuen Formel-1-Saison nur noch sechs Testtage, an denen die Teams und Fahrer ihre neuen Boliden auf Herz und Nieren prüfen können. Diese fanden vom 19. bis 21. Februar sowie vom 26. bis 28. Februar statt. Ebenso wurden die Testtage während der Saison komplett gestrichen und die Teams dürfen, anders als bislang, zwischen 9 und 18 Uhr keine Stellwände mehr aufbauen, um die Sicht auf die Autos vor neugierigen Blicken der Fans und der Konkurrenz zu schützen.

Im Zuge der Corona-Krise beschloss der Automobil-Weltverband Fia weitere Änderungen:

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Welche Piloten sind neu dabei?

Nur einer: Nicholas Latifi ist aus der Formel 2 in die Formel 1 aufgestiegen und geht 2020 für das Williams-Team an den Start. Der Kanadier, der am 29. Juni 1995 in Montreal, Quebec geboren wurde, fuhr von 2014 bis 2019 in der Formel 2 und war bereits als Test- und Ersatzfahrer für Williams im Einsatz.

Wie viele deutsche Piloten sind am Start?

Nach dem Aus für Nico Hülkenberg bei Renault vertritt 2020 nur noch Sebastian Vettel (Ferrari) die deutschen Farben unter den Stammfahrern. Pascal Wehrlein ist bei Ferrari zudem als Testfahrer im Einsatz und Michael Schumachers Sohn Mick ist 2019 in die Nachwuchsakademie von Ferrari aufgerückt.

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Wie viele Punkte gibt es für welchen Platz?

Derzeit gibt es für den Rennsieger jeweils 25 Punkte, der Zweite erhält 18 Zähler, der Dritte 15. Für Platz zehn gibt es noch einen WM-Punkt. So sieht die Wertung im Überblick aus:

1. Platz: 25 Punkte
2. Platz: 18 Punkte
3. Platz: 15 Punkte
4. Platz: 12 Punkte
5. Platz: 10 Punkte
6. Platz: 8 Punkte
7. Platz: 6 Punkte
8. Platz: 4 Punkte
9. Platz: 2 Punkte
10. Platz: 1 Punkt

Gibt es wieder ein Rennen in Deutschland?

Nein. Wie befürchtet macht die Formel 1 im Jahr 2020 einen Bogen um Deutschland. Ein Heimrennen für Sebastian Vettel gibt es in seinem vielleicht letzten Ferrari-Jahr nicht. Der Hockenheimring kann sich aufgrund gesunkenen Zuschauerinteresses die Antrittsgebühr nicht mehr leisten. In den vergangenen Jahren richteten die Betreiber bereits nur noch alle zwei Jahre den Großen Preis aus. Der Nürburgring steht bereits seit einiger Zeit aus finanziellen Gründen nicht mehr als Alternative zur Verfügung. „Für uns war die Konstellation 2020 nicht darstellbar“, sagte Jochen Nerpel, der neben Jorn Teske die Geschäfte auf dem Traditionskurs führt. Dabei verwies er auch auf die hohen Zuschüsse anderer Kurse durch Sponsoren oder den Staat. „In diesen Dimensionen können wir nicht mitspielen. Wir können uns als Hockenheimring kein Defizit leisten.“ Das Rennen im Vorjahr konnte erst durch eine Sponsorschaft von Mercedes gerettet werden.

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Die Formel-1-Teams und die Fahrer der Saison 2020

MERCEDES

  • Fahrer: Lewis Hamilton (Großbritannien)/Valtteri Bottas (Finnland)
  • Teamchef: Toto Wolff
  • Firmensitz: Brackley (England)
  • Debütsaison: 2010
  • Chassis: W11 EQ Performance
  • Motor: Mercedes AMG
  • Titel: Konstrukteurs-Weltmeister 2014 bis 2019

FERRARI

  • Fahrer: Sebastian Vettel (Heppenheim)/Charles Leclerc (Monaco)
  • Teamchef: Mattia Binotto
  • Firmensitz: Maranello (Italien)
  • Debütsaison: 1950
  • Chassis: SF1000
  • Motor: Ferrari 065
  • Titel: 16 Mal Konstrukteurs-Weltmeister

RED BULL

  • Fahrer: Max Verstappen (Niederlande)/Alexander Albon (Thailand)
  • Teamchef: Christian Horner
  • Firmensitz: Milton Keynes (England)
  • Debütsaison: 2005
  • Chassis: RB16
  • Motor: Honda RA620H
  • Titel: Konstrukteurs-Weltmeister 2010 bis 2013

RENAULT

  • Fahrer: Daniel Ricciardo (Australien)/Esteban Ocon (Frankreich)
  • Teamchef: Cyril Abiteboul
  • Firmensitz: Enstone (England)
  • Debütsaison: 1977
  • Chassis: R.S.20
  • Motor: Renault E-Tech 20
  • Titel: Konstrukteurs-Weltmeister 2005 und 2006

ALPHA TAURI (ehemals Toro Rosso und Minardi)

  • Fahrer: Daniel Kwjat (Russland)/Pierre Gasly (Frankreich)
  • Teamchef: Franz Tost
  • Firmensitz: Faenza (Italien)
  • Debütsaison: 2006
  • Chassis: AT01
  • Motor: Honda RA620H
  • Titel: –

MCLAREN

  • Fahrer: Carlos Sainz jr. (Spanien)/Lando Norris (Großbritannien)
  • Teamchef: Andreas Seidl
  • Firmensitz: Woking (England)
  • Debütsaison: 1966
  • Chassis: MCL35
  • Motor: Renault E-Tech 20
  • Titel: 8 Mal Konstrukteurs-Weltmeister

RACING POINT

  • Fahrer: Sergio Pérez (Mexiko)/Lance Stroll (Kanada)
  • Teamchef: Otmar Szafnauer
  • Firmensitz: Silverstone (England)
  • Debütsaison: 2018
  • Chassis: RP20
  • Motor: BWT Mercedes
  • Titel: –

ALFA ROMEO

  • Fahrer: Kimi Räikkönen (Finnland)/Antonio Giovinazzi (Italien)
  • Teamchef: Frédéric Vasseur
  • Firmensitz: Hinwil (Schweiz)
  • Debütsaison: 1993
  • Chassis: C39
  • Motor: Ferrari 065
  • Titel: –

HAAS

  • Fahrer: Romain Grosjean (Frankreich)/Kevin Magnussen (Dänemark)
  • Teamchef: Günther Steiner
  • Firmensitz: Kannapolis (USA)
  • Debütsaison: 2016
  • Chassis: VF-20
  • Motor: Ferrari 065
  • Titel: –

WILLIAMS

  • Fahrer: Nicholas Latifi (Kanada)/George Russell (Großbritannien)
  • Teamchef: Frank Williams
  • Firmensitz: Grove (England)
  • Debütsaison: 1977
  • Chassis: FW43
  • Motor: Mercedes AMG
  • Titel: 9 Mal Konstrukteurs-Weltmeister

Alle Fahrer- und Konstrukteurs-Weltmeister der Formel 1

Weltmeister und die Zahl ihrer Titel:

Michael Schumacher (Kerpen) 7 (1994,95,2000-04)
Lewis Hamilton (England) 6 (2008,14,15,17,18,19)
Juan Manuel Fangio (Argentinien) 5 (1951,54-57)
Sebastian Vettel (Heppenheim) 4 (2010-13)
Alain Prost (Frankreich) 4 (1985-86,89,93)
Ayrton Senna (Brasilien) 3 (1988,90,91)
Nelson Piquet (Brasilien) 3 (1981,83,87)
Niki Lauda (Österreich) 3 (1975,77,84)
Jackie Stewart (Schottland) 3 (1969,71,73)
Jack Brabham (Australien) 3 (1959-60,66)
Fernando Alonso (Spanien) 2 (2005,06)
Mika Häkkinen (Finnland) 2 (1998,99)
Emerson Fittipaldi (Brasilien) 2 (1972,74)
Alberto Ascari (Italien) 2 (1952,53)
Graham Hill (England) 2 (1962,68)
Jim Clark (Schottland) 2 (1963,65)
Nico Rosberg (Wiesbaden) 1 (2016)
Jenson Button (England) 1 (2009)
Kimi Räikkönen (Finnland) 1 (2007)
Jacques Villeneuve (Kanada) 1 (1997)
Damon Hill (England) 1 (1996)
Nigel Mansell (England) 1 (1992)
Keke Rosberg (Finnland) 1 (1982)
Alan Jones (Australien) 1 (1980)
Jody Scheckter (Südafrika) 1 (1979)
Mario Andretti (USA) 1 (1978)
James Hunt (England) 1 (1976)
Jochen Rindt (Österreich) 1 (1970)
Dennis Hulme (Neuseeland) 1 (1967)
John Surtees (England) 1 (1964)
Phil Hill (USA) 1 (1961)
Mike Hawthorn (England) 1 (1958)
Giuseppe Farina (Italien) 1 (1950)

Konstrukteurs-Weltmeister:

Ferrari 16 (1961,64,75-77,79,82,83,99-2004,07,08)
Williams 9 (1980,81,86,87,92-94,96,97)
McLaren 8 (1974,84,85,88-91,98)
Lotus 7 (1963,65,68,70,72-73,78)
Mercedes 6 (2014-19)
Red Bull 4 (2010-13)
Renault 2 (2005,06)
Brabham 2 (1966,67)
Cooper 2 (1959,60)
Brawn 1 (2009)
Benetton 1 (1995)
Tyrrell 1 (1971)
Matra 1 (1969)
BRM 1 (1962)
Vanwall 1 (1958)

Quelle: mit Agenturmaterial (dpa)