Bryan Cranston El Camino
Foto: Jordan Strauss/Invision/AP

Noch zweimal müssen Fans der Kult-Serie „Breaking Bad“ schlafen, dann ist es endlich soweit und das Warten hat ein Ende: Auf Netflix wird ab dem 11. Oktober „El Camino“ ausgestrahlt. Und damit wird die für viele Fans beste Serie aller Zeiten mit einem Film fortgesetzt. Doch einer fehlt: Walter White. Der ist nämlich tot.

Eigentlich ist Walter White schon lange tot. Genauer gesagt seit 2013. In der letzten Szene der Folge „Felina“ gibt Walter seinem Freund Jesse Pinkman die Chance ihn zu töten, doch Jesse lässt ihn schwer verletzt und stark blutend im Drogenlabor zurück. Jesse verlässt die Szenerie im Auto – und Walter erliegt seinen Verletzungen. Die Polizei trifft am Tatort ein und findet ihn leblos am Boden liegend vor. Dann endet „Breaking Bad“, die vielleicht beste Serie aller Zeiten.

Wer sich selbst noch einmal ein Bild von der Szene machen will, kann das hier tun:

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Einige Fans hatten nach diesen Szenen aber immer noch Hoffnung. Hoffnung auf ein Happy End für den wohl bekanntesten Crystal-Meth-Koch der TV-Geschichte. Und das, obwohl die US-Tageszeitung „Albuquerque Journal“ schon am Tag nach der Ausstrahlung der finalen Episode von „Breaking Bad“ eine Todesanzeige für Walter White veröffentlicht hat. Ihr erinnert euch vermutlich …

Walter White Breaking Bad Todesanzeige
Foto: Screenshot Albuquerque Journal

Und die Hoffnungen der Fans wurden weiter angeheizt. Zunächst durch die Ankündigung, dass die Streaming-Plattform Netflix die Kult-Serie mit dem Film „El Camino“ fortsetzen wird. Und dann, wenig später, durch den ersten Trailer zum Film.

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Und dann waren da ja noch die Aussagen von „Walter-White-Darsteller“ Bryan Cranston. Der hatte in einem Interview mit „Entertainment Tonight“ angekündigt, dass er eventuell in „El Camino“ zu sehen sei. Er spekulierte darüber, dass sein Auftritt in einer „Rück- oder Vorausblende“ geschehen könnte, ließ aber durch sein Statement: „Ich weiß nicht, was passieren könnte“, alles offen. Und die Fans hoffen.

Und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Doch jetzt äußerte sich Vince Gilligan zu Walter White und dessen Tod. Und Gilligan muss es eigentlich wissen, denn er ist schließlich der Erfinder von „Breaking Bad“. In der „Rich Eisen Show“ verriet Gilligan jetzt: „Ich verrate es dir, weil ich dich so sehr liebe, Rich. Ja, Walter White ist tot. Ja.“ Rumms! Walter White ist tot. Gilligan hat ihn beerdigt. Endgültig.

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Endgültig? Fakt ist: Netflix hofft mit „El Camino“ auf einen weltweiten Erfolg und schmeißt deshalb vorher die PR-Maschinerie gekonnt an. Was könnte es schöneres geben, als Spekulationen und Gerede über die Fortsetzung von „Breaking Bad“?

Und durch Gilligans Statement ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass Walter White in Rückblicken noch einmal in „El Camino“ auftaucht, natürlich könnte sich sein Kumpel Jesse an ihn erinnern und Walter noch einmal in seinen Gedanken erscheinen – und damit auch auf unseren TV-Bildschirmen. Allerdings wird er keine tragende Rolle mehr spielen.

Kleiner Trost: Zahlreiche andere Charaktere aus „Breaking Bad“ wirken in „El Camino“ mit – auch Mike Ehrmanntraut, der ja auch im Ableger „Better Call Saul“ zu sehen ist. Walter White aber ist tot.