WrestleMania 36 Drew McIntyre WWE
Foto: WWE

WrestleMania 36 ist Geschichte: Auch in der zweiten Nacht haben die WWE-Superstars – die Pre-Show eingerechnet – in neun Matches ihr Können unter immer noch ungewohnten Umständen gezeigt. Wir sagen euch, was am Sonntag passiert ist!

Verlegung des Austragungsortes ins eigene Performance Center, Verteilung der Matches auf zwei Tage und keine Zuschauer – alles war anders bei WrestleMania 36. Aufgrund der Corona-Krise erlebten die Verantwortlichen ziemlich viel Chaos im Vorfeld des Events.

Mit der Action in der ersten Nacht waren die Fans weltweit aber zu weiten Teilen zufrieden. Insbesondere für das Boneyard Match zwischen The Undertaker und AJ Styles bekam WWE viel Lob. Eine große Überraschung gab es zuvor schon: Braun Strowman besiegte Bill Goldberg in weniger als drei Minuten und ist neuer WWE Universal Champion.

Alles zur ersten Nacht von WrestleMania 36 findet ihr hier.

>> Titelwechsel schockt die Fans – so lief die erste Nacht von WrestleMania 36 <<

Allerdings wechselte nicht nur der Titelträger der Universal Championship, nach dem WrestleMania-Wochenende gibt es auch einen neuen WWE Champion: Drew McIntyre.

Der Schotte hatte sich das Titelmatch durch seinen Sieg beim diesjährigen Royal Rumble gesichert und traf Sonntagnacht auf das „Beast“ Brock Lesnar. Nicht einmal fünf Minuten brauchte McIntyre, um Lesnar mit insgesamt vier Claymore Kicks niederzustrecken.

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Vor dem Main Event kam es zum Firefly Fun House Match zwischen „The Fiend“ Bray Wyatt und John Cena. Die Vorzeichen waren ähnlich wie beim Boneyard Match am Samstag – die Matchart hat es in dieser Form noch nie gegeben und weil WrestleMania schon im Vorhinein aufgenommen wurde, vermuteten viele Fans eher ein Duell, das an eine Filmszene erinnert, und weniger an ein Wrestling-Match im klassischen Sinne.

Und so kam es auch: Das Aufeinandertreffen fand, im Gegensatz zum Undertaker-Match, im Ring statt – dafür hatte sich WWE einiges einfallen lassen, um für ausgefallene Unterhaltung zu sorgen.

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Unter anderem wurden die Fans an John Cenas Debüt erinnert, der wieder rappte und Wyatt mit dessen alten (und weniger erfolgreichen) Gimmick als Husky Harris konfrontierte. Als Sieger ging „The Fiend“ hervor, nachdem er Cena mit der Mandible Claw außer Gefecht gesetzt hatte.

Zum Showstealer entwickelte sich schnell das große Comeback von Edge in einem Last-Man-Standing-Match gegen Randy Orton. Die beiden prügelten sich über eine halbe Stunde einmal quer durch das Performance Center und stellten die Trainingsstätte von WWE auf ihre ganz besondere Weise vor.

>> WrestleMania 36: Erstes Einzelmatch seit neun Jahren – das große Comeback von Edge <<

In der Schlusssequenz schlugen sie auf einem Produktionstruck aufeinander ein – dort gelang es Edge, seinen Gegner auszuknocken und ein perfektes Comeback mit einem Sieg gegen Orton zu feiern.

Im zweiten Teil der Show gab es zwei Titelverteidigungen: The Street Profits konnten ihre RAW Tag Team Championship gegen Angel Garza und Austin Theory verteidigen, danach setzte sich auch SmackDown Women’s Champions Bayley bei ihrer Verteidigung durch.

Bayley musste sich dabei gegen Tamina, Lacey Evans, Naomi und ihre Freundin Sasha Banks behaupten. Im Vorfeld wurde darüber vermutet, dass in diesem Match der Grundstein für eine Fehde Bayley vs. Banks gelegt werden könnte und etwa Banks ihrer Freundin den Titel kosten könnte – zu einem Turn kam es aber (noch) nicht.

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Otis konnte sich aufgrund der Mithilfe von Mandy Rose gegen Dolph Ziggler durchsetzen – Rose griff ins Match ein, ohrfeigte Sonya Deville, die Ziggler am Ring unterstützte, und Ziggler musste einen Tiefschlag von Rose einstecken.

Danach hatte Otis dann leichtes Spiel und entschied das Match für sich – das Highlight für ihn gab es dann aber erst nach dem Sieg. Da kam es dann zum großen Kuss zwischen dem „Heavy Machinery“-Mitglied und Rose.

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Im ersten Match der Main-Show kam es zum Aufeinandertreffen zwischen NXT Champion Rhea Ripley und Charlotte Flair, die im Januar den Women’s Royal Rumble für sich entschied. Flair setzte sich nach 20 Minuten durch, nachdem Ripley im Figure Eight aufgeben musste.

Darüber hinaus gelang Aleister Black ein Sieg im Einzelmatch gegen Bobby Lashley und in der Pre-Show setzte sich Liv Morgan gegen Natalya durch. Zudem sicherte sich WrestleMania-Host Rob Gronkowski noch den 24/7-Titel, nachdem er seinen Freund Mojo Rawley pinnte.

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Wie es in den kommenden Wochen mit WWE weitergeht, ist in diesen schnelllebigen Zeiten noch nicht klar. Nach aktuellem Stand soll es mit den wöchentlichen TV-Shows weitergehen, das nächste Pay-Per-View „Money in the Bank“ soll dann am 10. Mai 2020 stattfinden. Für die beiden neuen World Champions Braun Strowman und Drew McIntyre dürften dort dann die ersten Titelverteidigungen anstehen.

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