Temperatursturz in Bayern Schnee
Foto: Angelika Warmuth/dpa

Der Winter steht in Deutschland vor der Tür. Der erste Schnee ist an diesem Wochenende bereits gefallen. In Sachsen und Bayern waren die ersten Schneeflocken zu beobachten.

Unter anderem auf dem 1215 Meter hohen Fichtelberg im sächsischen Erzgebirge sind die ersten weißen Flocken vom Himmel gefallen. „Die Station hat am Morgen Schneefall gemeldet“, sagte Florian Engelmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Samstagmorgen der dpa.

>> 68-Jähriger wird von Jungen mit Schneeball beworfen – dann schlägt er ihn bewusstlos <<

Auf dem relativ warmen Boden und bei einer Lufttemperatur von 0,5 Grad blieb laut DWD allerdings zunächst nur wenig Schnee auf Sachsens höchstem Berg liegen. In weiten Teilen des Bundeslandes regnete es in der Nacht zu Samstag.

>> Mann aus Alaska steckt 23 Tage im Schnee fest – so überlebte er <<

Doch auch in Bayern schneite es in der Nacht zum Samstag bereits merklich. Am Alpenrad war Bayern am Morgen weiß. Der erste Schnee fiel bereits am Freitagnachmittag und setzte sich über die Nacht fort. Bis auf etwa 900 Höhenmeter blieb der Schnee dort auch liegen. Der Winter ist nicht mehr weit weg.

Twitter

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden. Ich kann die Einbettung solcher Inhalte auch über die Datenschutzseite blockieren.

Inhalt laden

Auch auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, schneite es am Freitagabend ordentlich. Dort ist es mit Tiefsttemperaturen um die minus zehn Grad auch noch richtig kalt.

Twitter

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden. Ich kann die Einbettung solcher Inhalte auch über die Datenschutzseite blockieren.

Inhalt laden

Für ganz Deutschland sagte der DWD Regen, kräftigen Wind und Temperaturen um die 15 Grad voraus. „Die Tiefs Wicca und Xyla sorgen für das erste herbstlich anmutende Wochenende des Jahres“, sagte ein DWD-Meteorologe am Freitag in Offenbach.

Ein Kälteeinbruch und Niederschläge haben in Österreich und der Schweiz stellenweise zu einem frühen Wintereinbruch geführt. In Montana im Wallis fielen 25 Zentimeter Schnee – ein Rekord, wie der Wetterdienst SRF Meteo am Samstag zusammen mit dem Foto eines Schneemanns twitterte.

Twitter

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden. Ich kann die Einbettung solcher Inhalte auch über die Datenschutzseite blockieren.

Inhalt laden

In Davos in Graubünden seien es 26 Zentimeter Schnee gewesen. Viele Straßen in den Bergen waren schneebedeckt und mehrere Pässe deshalb gesperrt, darunter der Große Sankt Bernhard-Pass auf 2469 Meter, wo am vergangenen Wochenende noch 18 Grad gemessen wurden.

In Österreich reichte der Schnee am Samstag bis in viele Täler. Bei der Wetterstation Bischofshofen auf 550 Metern Höhe seien zwei Zentimeter Neuschnee gemessen worden, berichtete die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). In Warth am Arlberg seien es auf 1487 Metern 25 Zentimeter Schnee gewesen.

Am Feuerkogel im Salzkammergut auf 1618 Metern waren es 30 Zentimeter. Schnee auf 1000 Metern oder tiefer Ende September habe es zuletzt 2011 gegeben, sagte ein ZAMG-Klimatologe.

Hier ein Foto aus Kärnten:

Twitter

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden. Ich kann die Einbettung solcher Inhalte auch über die Datenschutzseite blockieren.

Inhalt laden

Das sieht doch schon richtig nach Winter-Wunderland aus:

Twitter

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden. Ich kann die Einbettung solcher Inhalte auch über die Datenschutzseite blockieren.

Inhalt laden

Auch in Südtirol kam einiges an Schnee runter:

Twitter

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden. Ich kann die Einbettung solcher Inhalte auch über die Datenschutzseite blockieren.

Inhalt laden

>> Den Ordnungshütern einen Streich gespielt: Kanadier baut Schnee-Auto, Polizei reagiert schnell <<

Quelle: mit Agenturmaterial der dpa