Frau erstickt fast an Nugget: McDonald’s-Mitarbeiterin wird zur Heldin

In Minnesota hat eine McDonald's-Mitarbeiterin einer Kundin das Leben gerettet. Zum Dank bekam sie unter anderem Geld von der Polizei.
Foto: Vytautas Kielaitis/Shutterstock.com
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Die vergangenen Tage wird die 15-jährige Sydney Raley wahrscheinlich nie vergessen. Am Wochenende rettete die Mitarbeiterin eines McDonald’s im amerikanischen Minnesota einer Frau das Leben, die gerade dabei war, einen Chicken Nugget zu verschlingen.

Die Kundin stand dabei mit ihrem Auto im Drive-In-Bereich des Restaurants und verschluckte sich dermaßen an einem Chicken Nugget, dass sie drohte, zu ersticken. Gedankenschnell erkannte die 15-Jährige die Situation, sprang aus ihrem Fensterchen und begann mit dem sogenannten Heimlich-Manöver, die Frau vor dem Erstickungstod zu bewahren.

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Gegenüber einem Sender, der zuerst am Ort des Geschehens war, erläuterte die Teenagerin: „Ich bemerkte, dass sie stark hustete und ihre Tochter hatte pures Entsetzen im Gesicht stehen. Ich dachte zuerst nur: Mist, sie erstickt! Dann aber sah ich, dass ich schnell handeln musste.“

Geübte Griffe dank Training beim Roten Kreuz

Gesagt, getan. Geistesgegenwärtig sprang sie aus ihrem Fenster und setzte zum Griff unter dem Brustkorb an, um den Nugget so wieder nach oben zu befördern. Zu Gute kam ihr auf jeden Fall, dass sie im Alter von elf Jahren bereits ein Training beim Roten Kreuz absolviert hatte, weil sie als Babysitterin arbeiten wollte. „Ich sprang aus dem Fenster der Durchfahrt und holte sie aus dem Auto und sagte ihrer Tochter, sie solle 911 anrufen“, sagte Sydney gegenüber den Sender. „Ich habe mit dem ‚Heimlich-Manöver‘ angefangen, aber ich bin nicht wirklich stark, also funktionierte es die ersten paar Male nicht.“

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Umstehende, die darauf aufmerksam wurden, halfen der 15-Jährigen schließlich und so konnte die Kundin gerettet werden. Zu guter Letzt bekam Sydney für ihren heldenhaften Einsatz noch 50 Dollar von der ansässigen Polizei. Das Geld stammte aus dem Kriminalitätsfonds des Ministeriums, der an eine Person vergeben wird, die mit einer Handlung über das hinausgeht, was von der örtlichen Gemeinde erwartet werde, wie es hieß.

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