Foto: narikan/Shutterstock.com (Symbolbild)
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Im südchinesischen Guangdong klagte ein Mädchen tagelang über so starke Bauschmerzen, dass ein Krankenhausbesuch unumgänglich wurde. Was Ärzte dann im Magen der Achtjährigen fanden, machte sie sprachlos.

Es passierte schon Anfang Februar. Die kleine Feifei aus der Provinz Guangdong klagte über ungerheuerliche Magenschmerzen und ihr Bauch war geschwollen. Da es auch in den nächsten Tagen nicht besser wurde, brachte sie ihre Mutter schließlich ins Krankenhaus. Die Ärzte im Donghua Hospital konnten zunächst allerdings nichts Ungewöhnliches feststellen, eine Magenspülung blieb ohne Ergebnis.

Erst eine Computertomographie brachte Klarheit: Feifei litt am so genannten Rapunzelsyndrom, einem seltenen Syndrom, welches sich darin äußert, dass jemand seine eigenen Haare isst. Da Haare allerdings nicht verdaulich sind, sammeln sie sich im Magen an.

Im Falle von Feifei war es ein Knäuel von rund 1,5 Kilogramm, wie die britische Tageszeitung „Mirror“ berichtet. Ein Gewicht, das dafür spreche, dass sich die Haare „seit Jahren“ im Bauch des Mädchens angesammelt haben müssen, so der behandelnde Arzt. Abhilfe brachte letztendlich nur eine Operation, in der das Knäuel entfernt wurde.

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