Foto: Screenshot Youtube
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Genies waren diese Langfinger wirklich nicht. Und so war es für einen Ladenbesitzer im belgischen Charleroi keine sonderlich komplizierte Angelegenheit, eine Gruppe trotteliger Gauner der Polizei auszuliefern. Eine Überwachungskamera hat das ganze Spektakel glücklicherweise festgehalten.

„Es war wie in einer Komödie“, sagte der Ladenbesitzer der „BBC„. Ereignet habe sich der Vorfall demnach am vergangenen Samstag. Sechs junge Männer seien in das Geschäft für E-Zigaretten eingebrochen. Der Plan war klar: möglichst viel Geld erbeuten. Der Inhaber habe die Gruppe allerdings in ein Gespräch verwickelt und sie davon überzeugt, zu einer späteren Uhrzeit zurückzukehren. Dann könne er ihnen etwa 2000 bis 3000 Euro aushändigen.

Das klang wohl ziemlich verlockend, und so machten sich die Männer wieder auf den Weg. „Mir war klar, dass ich es nicht gerade mit Genies zu tun hatte“, wird der Besitzer in belgischen Medienberichten zitiert. Die Bande habe seinen Bluff nicht durchschaut und sei abgedampft. „Als ich die Polizei rief, dachten die, dass die niemals zurückkommen würden.“

Weit gefehlt, schließlich ließ sich die Bande später sehr wohl wieder blicken. Da hatte sich die Polizei aber schon in Stellung gebracht und verhaftete die fünf männlichen Tatverdächtigen, darunter war übrigens auch ein Minderjähriger. Einer der ursprünglich sechs Männer hatte es sich zwischenzeitlich wohl anders überlegt und war nicht noch einmal aufgetaucht.

Der Ladenbesitzer ist von der Inkompetenz der Verbrecher immer noch erstaunt. „Sie werden hier die schlechtesten Räuber Belgiens genannt“, berichtet er.

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