Shirin David polarisiert. Während sie viele noch nicht richtig ernst nehmen, feiern ihre Fans ihre Musik. Fakt ist: Die 25-Jährige schwebt auf einer Erfolgswelle – und das nimmt sie ziemlich wörtlich.

Mit „90-60-111“ landete Shirin David erst kürzlich einen Nummer-Eins-Hit. Ihr zweiter dieser Art (nach „Gib Ihm“) soll aber noch lange nicht das Ende der Reise darstellen. Und so steht nach „Supersize“, das es übrigens – als erstes Album einer Solo-Rapperin – auch an die Spitze der deutschen Charts schaffte, ihr zweites Album bereits in den Startlöchern.

Wie es heißt, ist zwar noch nicht bekannt, allerdings wird am Donnerstagabend um 23.59 Uhr die zweite Single daraus veröffentlicht. „Hoes Up G’s Down“ wird sie heißen – und Shirin David hat für das dazugehörige Video scheinbar in gewohnter Manier dick aufgefahren. Wie sonst ließe sich erklären, dass sie mit einem Jetski durch einen Pool fährt?

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Ja, ihr habt richtig gesehen: Die Rapperin sitzt auf einem Jetski und zieht in einem Pool Kreise. Bei dieser Aktion ließ sie sich dann auch noch filmen und lud das Video auf Instagram hoch. Wir können es bislang nur vermuten, aber dass eine ähnliche Szene auch im neuen Musikvideo zu sehen wird, scheint nicht unmöglich.

Apropos Musikvideo: Aufgrund der Corona-Pandemie gestaltet sich ein Dreh derzeit eher schwierig – Künstler wie Drake, aber auch deutschprachige wie Kay One oder Loredana können davon ein Lied singen. Shirin David allerdings scheint das alles nicht ganz so eng zu sehen. Denn als die Berliner Polizei in der Nacht zu Montag wegen Lärmbeschwerden eine Villa im Stadtteil Westend aufsuchte, fand sie sich plötzlich mitten in einem Videodreh wieder.

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Auf Twitter schrieb die Polizei dazu: „Nach Lärmbeschwerden wurden Kollegen in der Nacht zum Montag zu einer Villa in Westend alarmiert. Vor Ort stellten sie eine Party mit über 70 Gästen fest. Laut Veranstalter wurde ein Musikvideo gedreht. Die Veranstaltung wurde aufgelöst und Covid19-Anzeigen geschrieben.“ Das Management von Shirin David bestätigte den Einsatz gegenüber „Bild“, wollte sich jedoch nicht zum laufenden Verfahren äußern.

Das Blatt erhielt jedoch die folgenden Infos von einem anwesenden Gast: „Shirin hat eine Villa gemietet und im Garten ein Video gedreht. Es war anstrengend, da wir alle wegen Corona Abstand halten und uns die ganze Zeit desinfizieren mussten. Dazu haben die Nachbarn abends immer wieder die Polizei wegen der Musik gerufen. Dabei waren wir bis Mitternacht zehn Leute in einem 2700 qm grossen Garten. Es war mega anstrengend.“

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Eskaliert sei die Situation dann nach Mitternacht: „Es kamen nach null Uhr noch weitere 60 Statisten für das Video, da Berlin eine neue Lockerung für Versammlungen erlassen hatte. Aber die Polizei wollte nichts davon wissen und wir bekamen alle Anzeigen wegen Verstoß gegen die Corona-Verordnung. Dabei haben wir uns doch an die Regeln gehalten.“

Laut „Bild“-Informationen rückten zwei Hundertschaften gemeinsam mit vier Polizeiwagen aus und es wurden insgesamt 74 Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz geschrieben. Zudem habe es eine Anzeige wegen zu lauter Musik gegen das Management von Shirin David gegeben. Das ansonsten im Vergleich recht günstige Musikvideo dürfte jetzt also um einiges teurer werden.