Max Kruse greift Instagram-Hater an – es geht um seine Freundin

Auf Instagram ist Max Kruse in die Offensive gegangen und hat die Hasskommentare eines Instagram-Users veröffentlicht – dieser hatte die Freundin des Union-Spielers beleidigt.
Max Kruse Union Berlin
Foto: Andreas Gora/dpa-Pool/dpa

Nach Hasskommentaren gegen seine Freundin hat sich Fußball-Profi Max Kruse den Verfasser der Nachricht verbal vorgenommen. Der 33 Jahre alte Stürmer des Bundesligisten 1. FC Union Berlin veröffentlichte in einer Instagram-Story Nachrichten des Nutzers – und verurteilte dieses Vorgehen.

„Das ist dumm. Ich muss aufpassen, was ich sage (…).“ Mit drastischen Worten konterte Kruse anschließend die Äußerungen des Nutzers über die Freundin und sagte weiter: „Wenn es an mich geht: I don’t fucking care. Aber lass meine Freundin aus dem Spiel.“

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Später entschuldigte sich der Mann bei Kruse und zog alles zurück, „er hat wahrscheinlich ein bisschen Schiss bekommen. Man sollte vorher nachdenken, bevor man so was schreibt.“ Die Entschuldigung nahm Kruse nicht an, schrieb: „Ganz ehrlich, ich scheiß auf deine Entschuldigungen. Warum entschuldigst du dich bei mir? Wenn du dich bei jemandem entschuldigen solltest, dann bei meiner Freundin.“

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Menschen, die Hass im Netz verbreiten, würden immer erst merken, was sie tun, wenn sie selbst beleidigt werden, sagte Kruse. „Aber Morddrohungen sind völlig fehl am Platz. Lasst uns nicht auf dieses Niveau heruntergehen.“ Denn offenbar wurde der Verfasser der Hassnachrichten danach selbst bedroht. „Ich glaube, er hat seine Lektion gelernt, lasst es gut sein. Er hat seinen Fehler eingesehen. Denn wenn wir genau dasselbe machen wie er, dann sind wir nicht besser als er“, sagte Kruse.

Es ist nicht das erste Mal, dass Kruses Instagram-Aktivitäten für Schlagzeilen sorgen. Damals ging es aber nicht um eine Spielerfrau, sondern um einen Blitzer. Im November 2020 machte er seinem Ärger über die Berliner Polizei Luft, dabei fiel auch die Bezeichnung „Schweine“. Grund dafür war, dass Kruse in einer 30er-Zone geblitzt wurde.

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dpa