Iraner wird zum WM-Star

Der lustigste Einwurf aller Zeiten

Iraner wird zum WM-Star: Der lustigste Einwurf aller Zeiten Iraner wird zum WM-Star: Der lustigste Einwurf aller Zeiten Foto: Screenshot ZDF
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Der iranische Fußball-Nationalspieler Milad Mohammadi hat bei der 0:1-Niederlage gegen Spanien mit einem kuriosen Einwurf in der Nachspielzeit für Lacher gesorgt.

Der Verteidiger küsste den Ball im zweiten WM-Vorrundenspiel der Iraner am Mittwochabend in Kasan erst, dann machte er mit dem Ball in der Hand eine Rolle vorwärts und stoppte kurz vor der Seitenlinie. Den Ball warf er dann schließlich doch normal zu seinem Mitspieler, die Chance auf den Ausgleich bekam seine Mannschaft aber nicht mehr.

Der kuriose Flickflack-Einwurf des 24-Jährigen vom russischen Klub FK Achmat Grosny sorgte in den sozialen Netzwerken für zahlreiche Lacher.

Die Spanier standen nach dem überraschenden 1:0-Sieg der Iraner gegen Marokko schon im zweiten Gruppenspiel unter Druck und durften sich keinen Ausrutscher mehr erlauben. Zudem waren die iranischen Fans in der Kasan Arena eindeutig in der Überzahl und feuerten ihr Team lautstark an. Die beste Chance zum Ausgleich vergab Mehdi Taremi in der 82. Minute mit einem Kopfball, der knapp über das Tor strich. Mit allen Mitteln stemmten sich die Iraner gegen die Niederlage. 

Iran beginnt gegen Spanien defensiv, kämpft leidenschaftlich

Überzahl hatten die von Trainer Carlos Queiroz sehr defensiv eingestellte Elf auch in der Defensive. Teilweise mit Sechserkette stellte sich der Außenseiter den spanischen Ballkünstlern entgegen und wehrte sich auch mit nicht immer legalen Mitteln. Oft befanden sich fast alle zehn iranischen Feldspieler im eigenen Strafraum.

Torchancen erspielte sich der Weltmeister von 2010 daher zunächst kaum. Ein Freistoß von David Silva (25.) landete bei Torhüter Alireza Beiranvand, fünf Minuten später scheiterte der Offensivspieler von Manchester City mit einem Drehschuss nach Vorarbeit von Gerard Piqué. Mit einem abgefälschten Schuss hatte Silva gegen Ende der ersten Halbzeit noch einmal Pech.

Nach der Pause erhöhten die Spanier den Druck und kame durch Piqué, der sein 100. Länderspiel absolvierte, zu einer weiteren Gelegenheit, ehe Diego Costa der längst überfällige Führungstreffer gelang. Dabei profitierte der Stürmer davon, dass ihn Verteidiger Ramin Rezaeian beim Rettungsversuch anschoss. Für den Angreifer von Atletico Madrid war es nach dem Doppelpack gegen Portugal bereits der dritte Turniertreffer.

Zuvor hatten die Iraner die beste Torchance: Karim Ansarifard traf bei einem Konter nur das Außennetz, kurz darauf wurde ein Treffer der Asiaten wegen Abseitsstellung per Videobeweis nicht anerkannt. In der Schlussphase wurde die Partie wesentlich unterhaltsamer, da die Iraner ihre Mauertaktik aufgeben mussten und auch die Spanier noch zu gute Tormöglichkeiten kamen.

Und dann kam Mohammadis großer Auftritt in der Nachspielzeit ...

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Quelle: dpa