Kult-Club in Düsseldorfer Altstadt: Neuer Mieter für die Mauer

Die Mauer nahe der Ratinger Straße stand fast zwei Jahr leer, doch jetzt gibt es endlich einen neuen Mieter für den Kellerclub in der Düsseldorfer Altstadt. Wer dahinter steckt und wann die Location öffnet? Wir haben die Infos.
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Foto: Tonight.de

Der Kellerclub nahe der Ratinger Straße war lange eine feste Institution im Düsseldorfer Nachtleben: Doch 2019 hörte der damalige Pächter Michael Kuchenbecker auf, die Mauer steht seitdem leer. Doch jetzt gibt’s gute Nachrichten: Ein neuer Mieter ist gefunden. 2022 soll die Location wieder öffnen.

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Jeden Freitag, Samstag und an Vorfeiertagen öffneten sich die Türen der Kult-Location im Herzen der Düsseldorfer Altstadt. Die richtige Musik zum Feiern, eine lockere Tür, Portemonnaie-freundliche Preise – das zeichnete die Mauer aus. 2015 übernahm dann Michael Kuchenbecker (Les Halles) die Location von Brigitte Conen. Doch vier Jahre später gingen im Club die Lichter aus: Der Düsseldorfer Gastronom hört im Dezember 2019 aus wirtschaftlichen Gründen auf.

Gastroberater und Makler Markus Eirund wurde anschließend mit der Mieter-Suche beauftragt – keine leichte Aufgabe im ersten Corona-Jahr 2020. Tatsächlich gibt es in dieser Zeit ernsthafte Interessenten aus dem Düsseldorfer Club-Business, aber mit dem zweiten Lockdown sprangen diese ab. Knapp ein Jahr später ist das Geschäft jetzt aber unter Dach und Fach: Die Mauer hat neue Mieter.

Mauer-Wiedereröffnung: „Ein schweres Erbe“

Ein Gastro-Neustart in dieser von der Corona-Pandemie bedingten Zeit? Es gibt wahrlich einfachere Voraussetzungen. Darüber ist sich auch der neue Betriebsleiter der Mauer im Klaren. „Wir treten ein schweres Erbe in einem turbulenten Jahr an, aber wir freuen uns gleichzeitig auch darauf“, blickt Steve Tang auf die Herausforderung. Er ist in der Düsseldorfer Szene kein Unbekannter, war lange als Veranstalter im Nachtleben der NRW-Landeshauptstadt unterwegs. „Wir werden die kommenden Wochen nutzen, um die Wiedereröffnung bestens vorzubereiten!“

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Am Konzept soll sich nicht viel ändern: Musikalisch bleibt es beim Mainstream, es werden lokale DJs im Wechsel auflegen und die Preise entsprechend „normal“ sein. Und die Öffnungstage? „Wir wollen wie gewohnt Freitag und Samstag aufmachen – und natürlich an geeigneten Vorfeiertagen“, erklärt der 45 Jahre alte Betriebsleiter.

Wann die Mauer das erste Mal wieder Gäste begrüßen wird, kann Steve Tang aufgrund der aktuellen Corona-Lage allerdings nicht sagen. „Wir planen mit Ende Februar oder März, aber das hängt natürlich von den politischen Entscheidungen ab.“