Foto: Axel Schmidt/AFP
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Die breite Öffentlichkeit kennt Kollegah vor allem wegen des Skandals um die Echo-Verleihung. Nun hat sich der Rapper, der mit bürgerlichem Namen Felix Blume heißt, allerdings von einer sehr sozialen Seite gezeigt und Benachteiligte unterstützt.

Gemeinsam mit Rapperkollege Gent ist „der Boss“, wie sich Kollegah selbst nennt, in den Kosovo gereist. Eine zehnköpfige Familie, die kein richtiges Dach über dem Kopf hat, ist im Fokus der Hilfsaktion des 34-Jährigen.

Mit insgesamt sieben Kindern und sehr eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten kämpft sich die Familie durch den Alltag. Da will Kollegah helfen: „Wir müssen zusammenhalten, das ist meine Philosophie“, erklärt er während eines Gesprächs mit einer kosovarischen TV-Moderatorin, das in einem YouTube-Video zu der Reise festgehalten wurde.

„Wir stellen ihnen eine Eigentumswohnung hin, die kriegen sie von uns geschenkt. Da haben wir im Vorfeld schon Gelder gesammelt und es ist ein bisschen was zusammengekommen. Einen Batzen haben die Leute schon gespendet, es fehlt aber noch ein bisschen was. Das komplettieren wir“, sagt der Rapper zu seinem Hilfsprojekt.

Absolut überrascht und gerührt nimmt die sozialschwache Familie das Geschenk entgegen und fällt dem 34-Jährigen regelrecht um den Hals. Die Freude ist natürlich rieisg. Rund 200.000 Menschen haben sich das insgesamt knapp 35 Minuten lange Video in zwei Tagen schon angeschaut.

Ähnlich groß war die Resonanz der Fans auf ein vorheriges Video des Rappers, indem er eine Tötungsstation für Hunde in Ungarn besucht und um Spenden bittet. Im Zuge des Besuches hat sich Kollegah sogar selbst dazu entschieden, einen Hund zu retten.

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