Foto: Screenshot Instagram / carleebyoga
Foto: Screenshot Instagram / carleebyoga

Carlee Benear bezeichnet sich selbst als „Künstlerin“ und „Forscherin des Lebens“. Mit ihren Bildern, die sie regelmäßig bei Instagram veröffentlicht, sorgt sie allerdings immer wieder für Diskussionen. Zu sehen ist, wie sie ihre Kinder beim Yoga stillt.

Rund 70.000 Abonnenten folgen der 31-Jährigen mittlerweile bei Instagram, nicht alle sind von der dreifachen Mutter aus Texas begeistert. Immer wieder stellt Carlee Benear Fotos ins Netz, die viele Nutzer unangemessen finden. Fotos von ihrer nackten Brust. Fotos, auf denen sie ihre Tochter stillt. Und Fotos, die erkennen lassen, dass sie ihre Periodenblutung hat. Was die Bilder alle gemein haben? Sie zeigen Benear bei verschiedensten Yoga-Übungen.

Damit habe sie nach der Geburt ihres zweiten Kindes angefangen, berichtet die britische „Daily Mail„, um ihre postnatalen Depressionen in den Griff zu bekommen. Auch während ihrer dritten Schwangerschaft setzte die 31-Jährige auf die aus Indien stammende philosophische Lehre. Sie helfe gegen die morgendliche Übelkeit und stärke die Bindung zu ihrer ungeborenen Tochter, so Benear.

Bleibt die Frage, warum sie ihre Kinder auch während der Yoga-Einheiten stillt und nicht davor oder erst im Anschluss daran. Ihre simple Antwort: Sie empfinde einfach mehr Freude daran. „In Yoga-Positionen zu verweilen, hilft dir, dich während der Höhen und Tiefen des Stillens mit deinem Körper zu verbinden“, erklärt sie. Ihrer Tochter, die sich gerne mal zu jeder Zeit einen kurzen „Snack“ erschleiche, sei sie sich währenddessen sehr wohl bewusst.

Eine Einstellung, die nicht jeder teilt. Auf ihrem Instagram-Account muss sich Benear regelmäßig der Kritik anderer Nutzer stellen. Es sei nicht okay, diese intimen Momente und ihre nackten Brüste mit der Öffentlichkeit zu teilen, heißt es immer wieder. Ebenso wird das Stillen im fortgeschrittenen Kindesalter diskutiert.

Umgekehrt gibt es allerdings auch viele Nutzer und Mütter, die Benear für ihre positive Einstellung feiern. Unter dem Hashtag #periodpositive und #menstruationmatters finden sich zahlreiche Nachahmerinnen.

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