Foto: 1000 Words/shutterstock.com (Symbolfoto)
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Für einen leblosen Mann war er dann doch ein wenig zu aktiv. Denn ein 37-Jähriger, der am Montagabend in einem ICE zwischen Duisburg und Dortmund augenscheinlich sein Bewusstsein verloren hatte, schlief lediglich. Als er anschließend von Polizisten aus dem Zug geführt wurde, beleidigte er die Beamten und fiel nicht nur dadurch negativ auf.

Er hob ebenfalls seinen Arm und rief dabei verfassungsfeindliche Parolen – ganz offensichtlich ein Hitlergruß. Als er daraufhin mit auf die Wache genommen werden sollte, beleidigte er die Streife weiter. Ein später durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem Mann aus Gelsenkirchen einen Wert von 1,8 Promille.

Zunächst war der Dortmunder Bundespolizei ein Notfall gemeldet worden. Eine Person solle leblos in der Toilettenanlage des Zuges sein, die Tür wäre dadurch blockiert und ein Zugang somit nicht möglich. Als der ICE im Hauptbahnhof Dortmund einfuhr, hängten Bundespolizisten sofort die Tür aus, um an die Person zu gelangen. Als sie seine Vitalfunktionen prüften, wurde der Mann allerdings wach und war ansprechbar. Bereits sehr schnell stellte sich heraus, dass er offensichtlich erheblich Alkohol getrunken hatte und auf der WC-Anlage schlief. 

Er wurde wegen Beleidigung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angezeigt. Da er auch nicht im Besitz eines gültigen Fahrscheines war, erwartet den 37-Jährigen ebenfalls eine Strafanzeige wegen Erschleichen von Leistungen.

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