Foto: Shutterstock/Kzenon
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Ein Jugendlicher hat sich in der Nacht zu Montag auf der Autobahn 57 im Auto seines Großvaters eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert.

Aufgefallen war der 15-Jährige, als er mitten in der Nacht in Köln über eine rote Ampel fuhr. Eine Streife versuchte deshalb, den Teenager zu stoppen, wie eine Polizeisprecherin am Morgen berichteten.

Doch der 15-Jährige missachtete die Anhaltesignale, gab weiter Gas und fuhr auf die A57. Der 15-Jährige sei auf der Autobahn mit mehr als Tempo 120 gefahren, so die Sprecherin. Erst bei Neuss – nach mehr als 30 Kilometern – konnten die Polizisten den Jugendlichen stoppen. Zwei Polizei-Fahrzeuge setzten sich vor den Wagen des Teenagers und bremsten ihn aus. Insgesamt waren zehn Polizei-Fahrzeuge an der Verfolgung beteiligt.

Nachdem der Teenager schließlich gestoppt war, soll er sich geweigert haben, die Tür zu öffnen. Zudem soll er ein Einhandmesser gezogen haben. Die Beamten schlugen ein Fenster ein und forderten den Teenager auf, das Messer fallen zu lassen und sich auf den Boden zu legen. „Dem kam der Junge auch nach“, berichtete die Polizei.

Der Polizei sagte der Teenager, dass er eine Spritztour habe machen wollen. Er wurde in die Obhut seines Großvaters übergeben, der von dem illegalen Ausflug laut Polizeisprecherin nichts wusste. Zuvor hatten mehrere Medien über den Fall berichtet.

Quelle: dpa