Jens Lehmann
Foto: Andreas Gebert/dpa

Es ist Wiesn-Zeit in München! Auch die Promis lassen sich das Oktoberfest 2019 natürlich nicht entgehen. Für hohen VIP-Besuch bekannt: das Käfer-Zelt. Jens Lehmann durfte allerdings nicht mitfeiern.

Hat der ehemalige Nationalspieler sich etwa daneben benommen oder sich gar geprügelt, wie nach seinem Rauswurf aus dem Käfer-Zelt auf dem Oktoberfest gemunkelt wurde? Nein, alles halb so wild. Wie die „Bild“ berichtet, wurde Lehmann lediglich rausgeschmissen, weil er kein Bändchen fürs Zelt hatte.

Ein grünes Bändchen ist allerdings absolute Pflicht, um sich in diesem Jahr bei den Wiesn im Käfer-Zelt aufhalten zu dürfen. So soll das Kreisverwaltungsreferat München den Security-Mitarbeitern des Käfer-Zelts noch einmal ausdrücklich angeraten haben, alle Personen ohne Bändchen rauszuschmeißen, um eine Überfüllung zu vermeiden.

Die Sicherheitsmitarbeiter haben sich also vollkommen richtig verhalten, denn laut „Bild“ könne der Wirt im schlimmsten Fall sogar die Oktoberfest-Zulassung verlieren, halte er sich nicht an die Vorgaben der Verwaltung. Insgesamt zwölf Sicherheitsleute sollen Lehmann und einen Freund nach draußen geführt haben!

„Im Moment kontrollieren wir sehr stark, ob jemand Einlassbändchen hat oder nicht“, sagte Wirt Michael Käfer zur „Bild“. „Leider hat ein Security Jens Lehmann nicht erkannt und ihn gebeten, rauszugehen. Das war etwas ungeschickt von uns und dafür hab ich mich entschuldigt.“ Heißt im Umkehrschluss: Promis dürfen eigentlich auch ohne Bändchen ins Zelt, aber nur wenn sie erkannt werden.

Lehmann soll sich allerdings nicht gewehrt haben und stattdessen in den „Red Room“ umgezogen sein. Der 61-fache Nationalspieler hegte jedenfalls keinen Groll auf Käfer. Laut „Bild“ war er einen Tag später erneut im Käfer-Zelt feiern, dieses Mal mit grünem Bändchen.