Pickel unrein Hautprobleme
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Pickel stören eigentlich immer – da dürften sich alle einig sein. Doch wie man die Hautunreinheiten wieder los wird, da gibt es viele verschiedene Meinungen und Ansätze. Was hilft, was sollte man eher vermeiden – wir geben Aufschluss!

Wenn man einen Pickel im Gesicht hat und darauf angesprochen wird beziehungsweise ihn im Spiegel sieht, ist der Ärger groß. Nur dann ist es schon zu spät – auch im 21. Jahrhundert gibt es noch kein Wundermittel, das Unreinheiten binnen kürzester Zeit verschwinden lässt.

Aber was kann man machen? Kopf in den Sand stecken? Das hilft nicht und zudem wäre es schädlich für die Haut! Es gibt eine Reihe an Maßnahmen, die sowohl mittel- als auch langfristig helfen können.

Denn bei Hautproblemen spielen sehr viele Faktoren eine Rolle, die sowohl einen positiven als auch einen negativen Einfluss auf die Haut haben. Wenn man die richtigen Schlüsse zieht, ist man der makellosen Haut einige Schritte näher.

Wieso leidet man überhaupt an Pickeln?

Grundsätzlich kann man Personen, die mit Pickeln und weiteren Formen von Hautunreinheiten im Gesicht oder an anderen Körperteilen zu kämpfen haben, in zwei Gruppen unterteilen.

Zum einen gibt es einige, die chronisch an Hauterkrankungen leiden oder zumindest über einen längeren Zeitraum mit Problemen wie Akne zu kämpfen haben – häufig hängt das mit dem Hormonhaushalt zusammen.

Darüber hinaus gibt es aber viele Menschen, die nicht zwangsläufig mit Unreinheiten konfrontiert werden müssen. Stattdessen haben sie das Glück, dass sich ihre Situation schnell und ohne riesige Aufwände signifikant verbessern kann.

Nur wenige Erwachsene kommen gänzlich ohne oder nur mit minimaler Pflege zurecht, ohne dass sie zwangsläufig mit Hautproblemen zu tun bekommen. Eine richtige Behandlung oder die richtigen Mittel können aber schnell einen Unterschied machen.

Bei denjenigen, die an Akne oder anderen Erkrankungen leiden, geht es in erster Linie darum, den Ausbruch von Pickeln und Mitessern – und dadurch auch unübersehbare Entzündungen – nach Möglichkeiten einzudämmen und in Zusammenarbeit mit einem Dermatologen zu therapieren.

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Welche ersten Schritte kann man gegen Pickel unternehmen?

Wenn man abends doch zu müde oder morgens der Stress mal zu groß ist, dann ist besonders bei Personen, die nicht regelmäßig mit Hautunreinheiten zu kämpfen haben, schnell das Waschen die erste Sache, die unter den Tisch gekehrt wird.

Den großen Pickel hat man deswegen zwar nur selten im Gesicht, allerdings häufen sich so kleine „Verfehlungen“ gerne mal und so häufen sich auch schnell die kleine Probleme an und werden zu größeren.

Da ist Disziplin ein Schlüssel zur Zufriedenheit – sich einfach auch nach einer langen Nacht gründlich waschen und den Hygienestandard grundsätzlich hochhalten. Besonders, wenn man sich häufig ins Gesicht fasst, hat man schnell mit Keimen zu kämpfen – auch die können zu Pickeln führen.

Beim Waschen ist wichtig, dass das Wasser nicht zu kalt und auch nicht zu warm ist. Die Kapillaren, also kleine Blutgefäße, können bereits zu kaltem Wasser gereizt werden – das kann zu Hautschäden und Rötungen führen. Bei zu warmem Wasser ist es möglich, dass die Haut austrocknet.

Was kann ein Hautarzt gegen Pickel machen und lohnt sich ein Besuch?

Wenn man feststellt, dass man sich diszipliniert an die Hygienestandards hält, sich aber die Situation aber nicht verbessert, und die Unreinheiten weiterhin nicht verschwinden wollen, sollte man nach Alternativen suchen.

Empfehlenswert ist dabei, einen Termin bei einem Dermatologen zu vereinbaren. Sowohl kurz- als auch langfristig kann der Hautarzt helfen. In erster Linie ist die Expertise hilfreich, um Informationen über die Eigenschaften zu erhalten.

„Welchen Hauttyp habe ich?“, „wieso ist meine Haut so fettig?“ oder „was hilft gegen meine Probleme?“, mit solchen Fragen werden die Ärzte täglich konfrontiert und in den meisten Fällen wird man darauf auch zusammen eine Antwort erarbeiten können.

Allein der erste genaue Blick genügt meist schon, um eine erste Einschätzung abgeben zu können. Alternativ können weitreichende Untersuchungen, unter anderem was die hormonelle Situation betrifft, angestellt werden.

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Allerdings kann ein Hautarzt nicht nur eine Diagnose ausstellen, sondern kann er neben Rezepten auch im Handel oder in der Apotheke erhältliche Mittel empfehlen. Unter Umständen können die Hautprobleme auch vor Ort beim Hautarzt behandelt werden, Therapiemöglichkeiten gibt es in den meisten Praxen durch das medizinische Personal.

Eine weitere Möglichkeit ist natürlich, sich Rat bei einem Kosmetiker zu holen. Empfehlungen oder Behandlungsmöglichkeiten wird es auch dort geben, allerdings ist gerade bei Patienten mit chronischen Problemen eine medizinische Expertise in den meisten Fällen entscheidend.

Mit welchen Beauty-Produkten wird man Pickel los?

Eine allgemeine Antwort kann man darauf nicht geben. Natürlich gibt es Produkte, die in Tests oder Umfragen gut abschneiden – allerdings gibt es verschiedene Hauttypen oder bei jedem Mensch und seiner Haut gibt es Eigenarten.

Deswegen ist auch deswegen nützlich, sich mit einem Dermatologen auszutauschen. Grundsätzlich hilft auch schon die einfache Information, auf was es zu achten gilt, und auch welche Mittel oder Inhaltsstoffe man eher meiden sollte.

Denn auch das auf dem Papier beste Beauty-Produkt kann die Situation der Haut unter Umständen sogar noch verschlimmbessern, wenn es schlichtweg für den eigenen Hauttyp nicht geeignet ist.

Mit dem nötigen Wissen ist dann auch der nächste Besuch in der voll gepackten Beauty-Abteilung des Supermarktes nicht mehr so überfordernd – durch die Einschätzung weiß man schnell, wonach man suchen muss, und wird bei der großen Auswahl, die es mittlerweile gibt, bestimmt schnell fündig.

Wenn der gezielte Kauf dann noch von Erfolg gekrönt ist, hat sich der Aufwand ohne jeden Zweifel ja schon einmal gelohnt. Selbst, wenn es nicht mit dem ersten Produkt passen sollte, wird der Arzt sicher auch da noch einmal Auskunft geben!

Was muss man bei der Hautpflege beachten, um Pickel zu vermeiden?

Nicht nur Produkte gegen Pickel gibt es mittlerweile in den Regalen im Einzelhandel zu Haufe, sondern auch ein unfassbar großes Angebot, was Duschgel, Shampoo, Make-Up und Anti-Ageing-Mittel etc. betrifft.

Grundsätzlich gilt bei allem, was man auf den Körper aufträgt: Zunächst sollte man darauf achten, ob die Produkte gut für den jeweiligen Hauttypen sind, oder es Inhaltsstoffe gibt, die zu Unreinheiten führen können.

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Besonders beim Kaschieren von Unreinheiten mit Make-Up kommt es häufig vor, dass man aufgrund der darin enthaltenen Fette seine Haut noch weiter schädigt. Das macht es nicht nur noch schwieriger, die Probleme zu kaschieren, sondern macht den Weg zu einer zufriedenstellenden Haut noch weiter. Auch in diesem Fall ist der Nutzen, sich mit einem Experten auseinanderzusetzen, groß.

Was ist zu tun, wenn ein Pickel schon zu sehen ist – ist das Ausdrücken richtig?

Auch hier ist man beim Experten auf der sicheren Seite. Als Laie läuft man immer Risiko, beim Ausdrücken eines Pickels eine weitere oder unter Umständen sogar noch schlimmere Infektion in Kauf zu nehmen.

Das Risiko ist besonders hoch, wenn man dabei mit der Hygiene schludert. Alles, was an Keimen, Bakterien oder Schmutz an den Pickel oder die Wunde kommen kann, könnte die Situation verschlimmern.

Deswegen raten wir grundsätzlich dazu ab, das Ausdrücken in Eigenregie durchzuführen – es kann einfach einiges in die Hose gehen. Wenn ihr euch davon aber nicht abhalten lassen wollt und ein wichtiges Date oder Geschäftsessen vor der Türe steht, dann beachtet einige Aspekte.

Den Hygieneaspekt haben wir bereits angesprochen, benutzt darüber hinaus auch ein unangemessenes Equipment. Scheren? Nein! Pinzetten? Nein! Und bitte kratzt auch einfach nicht an einem Pickel herum.

Damit nehmt ihr fahrlässig in Kauf, dass Narben entstehen – gerade im Gesicht wäre das für die meisten der Worst Case und mit einer Katastrophe gleichzusetzen. Schafft euch stattdessen einen Komedonenquetscher an. Im Gegensatz zum anderen Equipment wurde er dafür konzipiert, Hautunreinheiten zu bekämpfen.

Bei welchen Pickeln kann man das Ausdrücken versuchen, bei welchen ist es ein Fehler?

Leute, die leider regelmäßig mit Hautunreinheiten zu kämpfen haben, bekommen im Laufe der Zeit ein Gefühl dafür, von welchen Pickeln man sich lieber fernhalten soll – wobei sie darauf sicherlich lieber verzichten würden.

Wenn sich eine weiße oder auch gelbliche Kuppe auf der Spitze eines Pickels gebildet hat und der aus der Haut herausschaut, kann man das Ausdrücken mal wagen. Besonders bei noch dicken und knubbeligen Pickeln hat das Ausdrücken nur wenig Sinn und kann dazu führen, dass sich der Pickel noch weiter infiziert.

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Verschwinden die Pickel nach Ende der Pubertät?

Wenn man an unreine Haut denkt, müssen viele wahrscheinlich schnell an ihre Pubertät denken. Weil der Hormonhaushalt außer Rand und Band ist, haben die meisten Jugendlichen mit Hautproblemen zu kämpfen.

Besonders in diesem Alter geht es nur darum, die Situation einigermaßen in Schach zu halten. In den meisten Fällen nimmt es aber gegen Ende der Pubertät rapide ab und die Haut beruhigt sich.

Sollten aber mehr oder weniger regelmäßige Probleme mit Unreinheiten auch im Erwachsenenalter bleiben, ist das nichts untypisches. Das Befolgen von simplen Schritte zur grundsätzlichen Hygiene tut da aber häufig sein Übriges.

Welche Hausmittel sind gut für die Haut und verhindern Pickel?

In den vergangenen Jahrzehnten wurde wahrscheinlich bereits jedes Hausmittel schon ausprobiert, um zu schauen, ob es eine positive Wirkung auf die Haut und eine schützende Wirkung vor Unreinheiten hat.

Auch da ist nicht jedes Mittel für jeden Anwender hilfreich, aber einige Mittel sind für ihren häufigen Erfolg bekannt. Dazu zählt unter anderem Zitronenwasser mit viel Vitamin C und Antioxidantien sowie Kamille.

Entweder kann man Kamille inzwischen schon als extra hergestelltes Extrakt im Einzelhandel erwerben, alternativ kann man sich auch auf normalem Weg einen Tee kochen und diesen dann mit Wattepads auf die Haut reiben.

Etwas, das in vielen Fällen auch gegen Pickel hilft, sind Eiswürfel oder Kühlung grundsätzlich. Dadurch werden die Entzündungen gemindert und die Gefäße ziehen sich zusammen.

Ihr habt mit Hautproblemen zu kämpfen und merkt dann, dass sich die Unreinheiten während des Strandurlaubs verringern? Das dürfte an zwei Aspekten liegen – zum einen hat man mehr Vitamin D Zufuhr, wenn man häufiger ein Sonnenbad nimmt.

Darüber hinaus hat auch das Salzwasser in den Meeren einen positiven Einfluss auf die Haut, denn sie wirkt reinigend für die Poren. Allerdings gilt es im Urlaub trotzdem aufzupassen, dass man sich keinen Sonnenbrand einfängt – damit tut man sich und seiner Haut überhaupt keinen Gefallen.

Was unternimmt man am besten gegen Pickel?

Ein Wundermittel gegen Pickel und Hautunreinheiten gibt es immer noch nicht. Wenn ein Pickel aber da ist, sollte man die Ruhe bewahren. In zwei Schritten kann man beschleunigen, dass der Pickel etwas schneller verschwindet.

In erster Linie geht es zunächst darum, gegen die Entzündung anzukämpfen. Dagegen hilft unter anderem Kühlung oder alkoholhaltiges Gesichtswasser. Wenn die Entzündung gelindert ist, ist der Pickel auch nicht mehr so stark infiziert.

Im zweiten Schritt geht es dann darum, die Haut und die unreinen Stellen zu beruhigen. Dadurch schwellen die Pickel in den meisten Fällen schneller ab, immerhin wird der Prozess so beschleunigt.

Mit dieser Herangehensweise fährt man im Kampf gegen Pickel und andere Hautunreinheiten ohnehin am besten. Über Nacht wird man die auch durch kein Beauty-Produkt oder Hausmittel alle Probleme los.

Vielmehr geht es darum, den Pickeln, sobald sie auftauchen, mit den beiden angesprochenen Schritten den Wind aus den Segeln zu nehmen. Zeitgleich sollte man sich mit Behandlungsmethoden – dafür am besten mit Experten austauschen – beschäftigen, die mittelfristig Wirkung zeigen und die Probleme minimieren.

Bekommt man durch Rauchen und Alkohol Pickel?

Ist eure Haut ohnehin anfällig für Pickel und Unreinheiten, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass man durch das Rauchen und den Genuss von Alkohol Pickel oder Unreinheiten in Form von Mitessern bekommt.

Fest steht, dass beide einen schlechten Einfluss auf eure Haut haben – Grund dafür sind die in Alkohol und Zigaretten enthaltenen Inhaltsstoffe. Die Gifte des Alkohols verhindern die Versorgung der Nährstoffe, die der Haut normalerweise zugeführt werden.

Vitamin B und Vitamin C sind dabei eigentlich besonders wichtig, wenn es um schöne Haut geht. Auch darauf hat der Alkohol einen negativen Einfluss – denn auch diese Vitamin-Zufuhr wird durch die Gifte gestört.

Durch das Rauchen wird zu viel Talg produziert, dadurch entstehen auch Pickel und Unreinheiten. Außerdem wird der Aufbau des Bindegewebes ziemlich gehemmt, was ebenfalls einen negativen Einfluss auf die Hautsituation hat.

Macht Stress unreine Haut?

Gift für die Haut ist nicht nur Alkohol, sondern auch die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin. Diese Hormone werden bei zunehmender physischer Belastung ausgeschüttet und wenn man zu wenig Ruhe im Leben hat.

Ärgerlicherweise für alle, die mit unreiner Haut zu kämpfen haben, ist, dass Adrenalin und Noradrenalin dafür sorgen, dass sich schneller Entzündungen bilden und damit auch Pickel auftreten.

Ein drittes Hormon, das im Kontext von Stress und einem eher ungesunden Lebensstil steht, ist Cortisol, auch als „Aknehormon“ bekannt. Der Name ist in diesem Fall Programm – auch dadurch wird die Talkproduktion gesteigert.

Personen mit stressigem Leben werden es wahrscheinlich als Aufwand ansehen, mal einen Gang herunterzufahren – nicht nur auf das Sozialleben, die Gesundheit, sondern auch auf die Haut kann das aber einen guten Einfluss haben.

Welche Wirkstoffe helfen gegen unreine Haut und Pickel?

Ähnlich wie bei den Hausmitteln gilt es vorweg zu sagen, dass nicht jeder Wirkstoff auch bei jedem Patienten die gewünschte Wirkung haben wird. Auch da können wir euch nur noch einmal ans Herz legen, den Austausch mit einem Dermatologen zu suchen, der kann euch spezifische Angaben zu eurem Hautbild geben.

Empfehlenswert ist bei der Hautreinigung zweifelsohne, auf Produkte mit seifenfreien Tensiden. Die Wirkung dieses Stoffes ist in erster Linie, Schmutz und Fettschichten auf der Haut zu lösen.

Wir haben unter anderem schon erwähnt, dass durch Alkohol schneller Entzündungen entstehen – durch Zink werden eben diese Entzündungen gehemmt. Unter anderem Zinkglukonat ist in vielen Cremes und Waschgels enthalten.

Ebenfalls ist das Wort „Talgproduktion“ schon mehrfach gefallen – einer der Wirkstoffe, der eben die übermäßige Produktion des Talgs verhindert, ist Monolaurin. Dabei handelt es sich um eine Verbindung aus den Stoffen Glycerin und Laurinsäureester.

Ein Produkt, das sicherlich im Kontext der Gesichtsreinigung am verbreitetsten ist, ist das Gesichtswasser. In den meisten Fällen wirkt Gesichtswasser sowohl reinigend als auch regenerativ auf die Haut.

Allerdings ist auch da zu beachten, welchen Hauttyp man hat und, dass man sich in Bezug darauf mit der richtigen Dosierung eindeckt. Bei Produkten mit einem Alkoholgehalt von unter zehn Prozent kann man seiner Haut wegen der geringen Dosierung wenig Schaden zufügen.

Allerdings kann diese gerade für Patienten mit größeren Problemen schlichtweg zu gering sein und damit eine positive Reaktion der Haut auf das Mittel ausbleiben. Bei sehr fettiger Haut geht der Alkoholanteil bis zu 60 Prozent hoch.

Auch da sollte vorher mit dem Hautarzt gesprochen werden, was die richtige Herangehensweise ist. Je höher der Anteil ist, desto höher ist nämlich auch das Risiko, der Haut weiteren Schaden zuzufügen.

Zehn Tipps zum Thema Pickel loswerden

  1. Glaubt nicht an Wundermittel! Im Kampf gegen unreine Haut und Pickel hat man nicht über Nacht Erfolg. Einerseits geht es darum, zu beschleunigen, das die bereits vorhandenen Probleme verschwinden. Darüber hinaus soll das Hautbild langfristig verbessert werden.
  2. Nehmt Zeitaufwand in Kauf! Nur die wenigsten Erwachsenen und kaum ein Jugendlicher haben ohne jegliche Form von Pflege eine makellose Haut. Investiert ruhig etwas Zeit in Arzttermine oder nehmt in Kauf, dass der richtige Umgang mit Hautproblemen auch etwas Mühe in Anspruch nimmt.
  3. Holt euch eine Expertise ein! Ein Dermatologe kann sich schnell ein Bild von eurer Haut machen und im Zweifelsfall auch weitere Tests vornehmen. Die meisten Leute mit Hautproblemen kennen die Ursachen nicht und probieren einfach wild mit verschiedenen Mitteln herum.
  4. Bleibt sauber! Mit einem hohen Hygienestandard tut ihr eurer Haut gut. Regelmäßiges Waschen verhindert, dass sich Keime und Schmutz am Körper festsetzen.
  5. Setzt euch nicht unter Druck! Pickel und Unreinheiten sind längst kein Pubertierenden-Problem, auch viele Erwachsene haben damit zu kämpfen. Stress und schlechte Laune macht es nur noch schlimmer.
  6. Seid bereit, Gewohnheiten zu verändern! Bei Hautpflege geht es längst nicht nur darum, das richtige Beauty-Produkt zu finden und zu denken, dann sei man alle Sorgen los. Auch die Ernährung, Stress oder zum Beispiel Rauchen hat einen großen Einfluss auf die Haut.
  7. Kauft bewusst ein! Mittlerweile gibt es fast in jedem Supermarkt oder Fachhandel dutzende Mittel, die Abhilfe gegen Hautprobleme versprechen. Allerdings passt nicht jeder zu eurem Hauttyp, unter Umständen verschlimmert ihr mit den falschen Produkten eure Situation noch. Auch da hilft ärztlicher Rat enorm!
  8. Drückt nicht plump an Pickeln herum! Ihr seht einen Pickel im Gesicht und wollt ihr einfach nur loswerden? Das klappt eigentlich nie und erst recht nicht mit Ausdrücken. Eher ist das Risiko da, dass er sich erneut infiziert oder ihr alles noch schlimmer macht.
  9. Keine Experimente! Scheren, Pinzetten und anderes Badezimmer-Equipment sind nicht dafür gemacht, dass ihr damit an Pickeln oder Mitessern herumspielt. Ganz ehrlich: Das kann eigentlich nicht gut gehen. Wenn ihr unbedingt bei Pickeln Eigeninitiative übernehmen wollt, schafft euch einen Komedonenquetscher an.
  10. Pflegt euch und eure Haut gleichermaßen! Als abschließenden Tipp können wir nur noch einmal hervorheben, wie vielschichtig das Thema Hautpflege ist. Es geht nicht nur darum, die Problemzonen richtig zu behandeln, sondern auch langfristig zu denken. Nur so wird sich euer Hautbild langfristig verbessern und ihr müsst nicht dauernd von Pickel zu Pickel denken.