Foto: Warner Bros. Interactive Entertainment
Foto: Warner Bros. Interactive Entertainment

War wird aus Agent 47? Das war ungewiss, nachdem Publisher Square Enix sich vom Hitman-Entwickler „IO Interactive“ getrennt hatte. Warner Bros. Interactive Entertainment ist jetzt eingesprungen: Der Hitman kehrt zurück.

Erleichterung und Freude: Das spürt man sofort bei der Präsentation von „Hitman 2“ während der Gamescom. Die Fortsetzung kommt nun doch. Und wir erfahren, was wirklich hinter der mysteriösen Verschwörung steckt, die der Agent im Vorgänger Stück für Stück aufgedeckt hat.

Auf der Gamescom konnten wir uns dann gleich an dem großem Miami-Level versuchen: Wir sollen einen Waffenentwickler, der schmutzige Geschäfte macht, ausschalten. Und seine Tochter, die ebenfalls mit drinsteckt – und die begeistert von Autorennen ist. Das Level ist groß. Sehr groß. Und wie nicht anders von Hitman gewohnt sind die Menschenmassen ebenfalls riesig.

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Ansonsten aber hat sich auf den ersten Blick nichts Wesentliches verändert. Immer noch versucht ihr, geduldig und aufmerksam möglichst elegante und gewitzte Wege zu finden, eure Ziele zu erreichen. Das heißt aber auch, dass ich mich als Maskottchen verkleidet durch die Menge bewege. Also als ein großer, pinkfarbener Plüschvogel im grünen, kurzen Shirt. Das sieht wieder so skurril und verrückt aus, wie man es aus der Reihe kennt. Und dennoch gibt es ein paar Veränderungen, die man erst mit der Zeit bemerkt.

Fangen wir mit der KI an: Gegner, Wachen und Passanten sind noch etwas wachsamer und misstrauischer geworden, als beim Vorgänger. Das macht es nicht leichter. Kommt es zum Kampf, greifen die Feinde nicht nur frontal an. Sie versuchen auch, uns zu umgehen – um uns von der Seite zu attackieren oder von hinten. Es gilt darum weiterhin die goldene Regel: Lieber nicht erwischen lassen oder auffallen.

Spiegel sind nun tatsächlich Spiegel und nicht mehr stumpf oder beschlagen. Das fiel beim Vorgänger negativ auf. Nun aber tun Spiegel das, was sie so tun: Sie spiegeln. Und das heißt auch: Im Bad oder im WC kann man seine Opfer nicht mehr so einfach überraschen, wenn sie vor einem Spiegel stehen. Sie sehen uns sofort. Das macht es etwas schwieriger.

Dafür erkennt man nun in einer kurzen Bild-in-Bild-Einblendung, wer denn nun genau kommt, wenn man als Ablenkung einen Staubsauger einschaltet oder das Waschbecken überflutet. Bislang war das ein kleines Glücksspiel. Ebenso sieht man nun auch, was eine Sicherheitskamera aufgezeichnet hat, wenn man den Hinweis auf die Aufnahme erhält. Und: Nun kommt sofort Sicherheitspersonal, wenn eine Kamera Agent 47 in der falschen Verkleidung in einem gesperrten Bereich aufnimmt.

Es gibt dafür aber auch mehr Möglichkeiten, etwas zu verstecken – oder sich selbst. Und der Aktenkoffer ist zurück, um Unerlaubtes dann doch in einen Sicherheitsbereich zu schmuggeln. Vielleicht nicht immer selbst, dafür mit der Hilfe eines Wachmanns, der über den Koffer stolpert und ihn mitnimmt. Das sorgt für noch mehr Möglichkeiten und noch interessantere Vorgehensweisen.

Lobenswert ist, dass mit dem Release am 13. November Besitzer des Vorgängers den „Legacy-DLC“ kostenlos erhalten: Sie können damit in „Hitman 2“ die bereits aus dem Vorgänger bekannten Missionen (Paris, Sapienza, Marrakesh, Bangkok, Colorado und Hokkaido) mit allen Neuerungen erneut meistern. Für Neueinsteiger ist der Legacy-DLC kostenpflichtig, der Preis wurde indes noch nicht genannt.

Hitman 2 erscheint am 13. November für PlayStation 4, Xbox One und PC.

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