Am 14. September kommt das neue Tomb-Raider-Spiel raus. Damit endet die Trilogie um die junge Lara Croft auf dem Weg zur wagemutigen Abenteurerin. Und dafür hat Square Enix tief in die Spielkiste gepackt.

Es sieht so unglaublich gut aus. Das ist der erste Eindruck der Gameplay-Session im Pressebereich von Square Enix. Auf der Xbox One X können wir eine Mission zu Beginn des Spiels testen. Und die Grafik haut einfach um. Feuchte Kleidung sieht nass aus, die Höhlen wirken so beklemmend, dass man Platzangst bekommt. Es macht Spaß, mit Lara Croft eine Maya-Pyramide zu suchen, die in einem Felsen eingeschlossen ist.

Das Gameplay selbst hat sich dagegen kaum verändert. Neu ist: Wenn man taucht, muss man darauf achten, wie viel Luft man hat und gegebenenfalls auftauchen. Mit Seilen kann man nun noch besser zur Seite schwingen, um weit entfernte Passagen zu erreichen. Das kennen wir bereits von einem anderen Abenteurer namens Nathan Drake. Um das nicht zu leicht zu machen, gibt es aber ein paar Schreckmomente. Als Lara taucht, sieht man eine Muräne. Dann ist sie weg. Die kommt dann später wieder und dann greift sie an. Das kommt trotz der Vorwarnungen so plötzlich, dass man kurz zuckt.

Kämpfe standen bei der angespielten Mission nicht im Vordergrund, dafür mussten Rätsel gelöst werden. Die waren zwar nicht außerordentlich schwer, aber auch nicht so leicht, dass man sie im Vorbeigehen hätte lösen können. Wenn das ein Vorgeschmack auf das ist, was uns erwartet, dann kann man sich vor Freude die Hände reiben. Es wird herausfordernd!

Tatsächlich will man laut Square Enix mächtig am Schwierigkeitsgrad geschraubt haben. Nach oben. Damit aber niemand verzweifelt, kann man den auch einstellen. In vier Stufen. Und das nicht nur generell, sondern gezielt: So kann man die Herausforderungen bei den Kämpfen nach den eigenen Fähigkeiten einstellen, aber auch gesondert die Schwierigkeitsgrad bei den Rätseln, sowie beim Überleben und Erkunden im süd- und mittelamerikanischen Dschungel.

Zum Beispiel bei den Rätseln: Wählt man „leicht“, gibt es schnell neunmalkluge Kommentare von Lara. So wie: „Der Stein sieht aber komisch aus.“ Und dann wird der Stein auch noch grafisch hervorgehoben. Wählt man „schwer“, gibt es keine Hinweise und bei getimten Events bleibt weniger Zeit, um einen Abschnitt zu meistern. Daumen hoch dafür!

Die Story selbst schließt direkt an den Vorgänger „Rise of the Tomb Raider“ an und wirkt düsterer als je zuvor. In Mexiko will Lara Croft verhindern, dass die Geheim-Organisation Trinity an einen Dolch mit magischen Fähigkeiten kommt. Dabei aber löst sie eine Kettenreaktion verheerender Ereignisse aus, bei denen Unschuldige sterben – als Konsequenz ihrer Arroganz und Überheblichkeit.

Lara Croft muss erwachsen werden, damit sie am Ende des Spiels zu der ikonischen Figur wird, die wir seit 1996 kennen. Und wir können es kaum abwarten Sie auf dieser Reise zu begleiten.

„Rise of the Tomb Raider“ erscheint am 14. September für PlayStation 4, Xbox One und PC.