Stadtwerke Düsseldorf mit massiver Preiserhöhung – Gas wird extrem teuer

Bis zu 40 Prozent Preisanstieg bei den Stadtwerken Düsseldorf – das Gas wird für den Verbraucher künftig deutlich teurer.
Gaszähler
Der Blick auf den Gaszähler – für die meisten Verbraucher nicht vergnügungssteuerpflichtig. Foto: David Ebener/dpa
Gaszähler
Der Blick auf den Gaszähler – für die meisten Verbraucher nicht vergnügungssteuerpflichtig. Foto: David Ebener/dpa

Die steigenden Preise, gerade auch im Bereich von Strom und Gas, machen sich künftig deutlich im Portemonnaie der Verbraucher bemerkbar. So haben die Stadtwerke Düsseldorf eine Preiserhöhung beim Gas angekündigt. Diese wird zum 1. August durchgeführt und hat einen Anstieg von bis zu 40 Prozent für die Verbraucher zur Folge.

Wie die „Rheinische Post“ berichtet, wurde die Preisanpassung am Donnerstag von den Stadtwerken offiziell angekündigt. Betroffen seien dabei alle Bestandskundentarife, die die SWD anbieten. Begründet wird der Schritt demnach von Unternehmensseite damit, dass die Konditionen an der Energiebörse ebenfalls angestiegen seien. Die Preise seien anhaltend hoch. Eine Verbesserung der Lage sei aber nicht in Sicht. Nun folgt die Preissteigerung bei den Tarifen – sie liegt zwischen 30 und 40 Prozent.

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Beispielrechnung sieht 30 Euro Mehrausgaben pro Monat vor

Dabei wurde beispielhaft eine Rechnung mit dem „Düsselgas Klassik“-Tarif angestellt. Gerechnet sei dabei mit 11.500 Kilowattstunden auf 100 Quadratmetern worden. Hierbei beträgt die Preiserhöhung 360 Euro im Jahr. Auf monatliche Kosten umgerechnet sind es 30 Euro extra im Vergleich zur aktuellen Abrechnung.

Viele Verbraucher dürften nun Sorge vor einer großen Nachzahlung für die kommenden Jahre haben. Eine Möglichkeit, dem aus dem Wege zu gehen, ist es, den Abschlag zu erhöhen. So wird die Preiserhöhung dementsprechend gesplittet in den gewohnten Abständen beim Verbraucher ankommen.

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Alternativ besteht natürlich immer die Möglichkeit, sich einfach selbst das Geld für die Nachschlag schon über das Jahr hinweg zur Seite zu legen. Klar ist allerdings, dass – wenn Kunden nicht gerade ihren Gasverbrauch enorm zurückschrauben – in den kommenden Jahren tiefer in die Tasche gegriffen werden muss. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr wurde der Preis ebenfalls angehoben, damals aber nur um zwölf Prozent.