„RheinRiff“ in Düsseldorf: Die größte Surfhalle der Welt öffnet Anfang 2023

Mit dem "RheinRiff" kommt eine Sport- und Eventlocation auf das Areal Böhler in Düsseldorf, die mit der größten Surfhalle der Welt lockt. Eine Nachricht, die schon im Frühjahr viele Wassersport-Fans begeisterte. Die Bauarbeiten sind im vollen Gange, der geplante Opening-Termin hat sich aber nach hintern verschoben.
Rheinriff Beachclub Düsseldorf Bauarbeiten
"RheinRiff"-Geschäftsführer Julien und seine Mitarbeiterin Greta auf der Baustelle. In ein paar Monaten soll hier auf einer der größten Indoor-Wellen gesurft werden. Foto: Tonight/Julia Former
Rheinriff Beachclub Düsseldorf Bauarbeiten
"RheinRiff"-Geschäftsführer Julien und seine Mitarbeiterin Greta auf der Baustelle. In ein paar Monaten soll hier auf einer der größten Indoor-Wellen gesurft werden. Foto: Tonight/Julia Former

9000 Quadratmeter hat der neue Beachclub in Düsseldorf: Dort, wo aktuell noch eine große Baustelle ist, soll in ein paar Monaten die Eventlocation „RheinRiff“ stehen. Highlight ist die riesige Indoor-Surfwelle sowie weitere Sportangebote, Bars, Lounges und ein Konferenz-Zentrum. Ursprünglich war die Eröffnung im Dezember geplant, jetzt wird es wohl Februar 2023 werden.

Vor Ort auf dem Areal Böhler ist alles eine einzige Baustelle. „Der Aushub hat ganz schön Nerven gekostet“, verrät Geschäftsführer Julien Thiele, der mit seiner gleichnamigen GmbH hinter dem „RheinRiff“ steckt. Auch ein paar Genehmigungen brauchten länger als gedacht und so hat sich der geplante Öffnungs-Termin um ein paar Wochen verschoben.

 

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Doch was sind schon ein paar Wochen, wenn am Ende der große Traum wahr wird? Julien Thiele hat mit seinen drei Gesellschaftern die letzten zweieinhalb Jahren an dem Projekt gearbeitet, bei dem die GmbH einen höheren siebenstelligen Betrag investieren wird. Der historische Standort in Meerbusch an der Stadtgrenze zu Düsseldorf ist dabei perfekt geeignet für das großflächige Projekt: 9000 Quadratmeter Spaß und Action soll das „RheinRiff“ bieten, pro Jahr rechnet der Geschäftsführer mit 200.000 Besuchern.

Düsseldorfer Beachclub „RheinRiff“: Surfwelle, Sport, Bars und Lounges im alten Stahlwerk

Allein der Innenbereich zählt 6000 Quadratmeter und ist mit Bars und Lounges bestückt. Weitere Sportangebote wie etwa Beach-Volleyball oder Yoga sind möglich. Gleiches gilt für den großzügigen Außenbereich auf 2500 Quadratmetern. Ein weiteres Highlight sollen die Tagungs- und Konferenzräume in der Working Area werden.

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Hinter der neun Meter langen künstlichen Surf-Welle steckt übrigens das Unternehmen citywave aus München, das seit fünf Jahren Anlagen auf der ganzen Welt verbaut. Praktisch an dieser Variante: Für Anfänger ist die Welle sanfter, für fortgeschrittene Wellenreiter entsprechend schneller einstellbar. Wie viel der Spaß im neuen „RheinRiff“ kostet, steht aber noch nicht fest. Vergleichsweise liegen die Preise aktuell zwischen 50 und 70 Euro, allerdings spielen auch die steigenden Energiekosten eine Rolle. „Um hier entgegenzuwirken und auch klimaneutral zu werden, arbeiten wir mit Solar-Module auf dem ganzen Dach der Halle“, erklärt Julien Thiele.

Citywave Neuer Beachclub Düsseldorf Rheinriff

Highlight des neuen Beachclubs ist die große Surf-Indoor-Halle. Foto: Citywave

Der „RheinRiff“-Geschäftsführer ist übrigens gebürtiger Düsseldorfer, lebt heute aber in Köln. Auf die Rivalität der beiden Städte angesprochen, sieht Julien Thiele lieber die Vorzüge. „Düsseldorf ist schöner, Köln lebendiger und offener“, lautet sein Fazit. „Und so schlagen in meiner Brust zwei Herzen“, fügt er mit einem Lächeln hinzu. Die Mitarbeiter kommen auch aus dem Großraum beider Städte, aktuell wird noch Verstärkung gesucht.

Und wie geht’s jetzt weiter? Die Fortschritte bei den Bauarbeiten können bei Instagram verfolgt werden. „Und wenn dann im Februar alles fertig ist, wird die Eröffnung mit einer großen Party gefeiert“, verspricht Julien Thiele.