Ex-Polizist erschießt drei Menschen
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Ein Ex-Polizist soll in Austin im US-Bundesstaat Texas auf mehrere Menschen geschossen und drei von ihnen getötet haben. Austins Polizeichef Joseph Chacon sagte am Sonntag, nach dem 41 Jahre alten mutmaßlichen Schützen werde gefahndet. Der Tatverdächtige habe die drei erwachsenen Opfer, zwei hispanische Frauen und einen schwarzen Mann, gekannt. Es scheine sich um einen „häuslichen Vorfall“ zu handeln. Man gehe daher nicht davon aus, dass der Mann wahllos auf Menschen schießen werde. „Das heißt nicht, dass er nicht gefährlich ist.“

Der Sender KXAN berichtete, der Verdächtige sei im vergangenen Jahr vom Polizeidienst freigestellt und unter dem Verdacht der sexuellen Nötigung eines Kindes festgenommen worden. Danach sei er auf Kaution freigekommen und habe seinen Job gekündigt. Bei der Fahndung nach dem Verdächtigen konnten die Ermittler auch Stunden später noch keinen Erfolg vermelden: In der Nacht zum Montag war er weiterhin auf der Flucht.

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Verdächtiger nach tödlichen Schüssen in Wisconsin festgenommen

Das Verbrechen reiht sich ein in die lange Liste tödlicher Zwischenfälle mit Schusswaffen in den USA. Am Donnerstag tötete ein Bewaffneter in einem Paketzentrum im Bundesstaat Indiana acht Menschen und beging dann Suizid. Am 22. März hatte ein Schütze im Bundesstaat Colorado zehn Menschen in einem Supermarkt getötet. Wenige Tage zuvor waren in drei Massage-Salons in und um Atlanta im US-Bundesstaat Georgia acht Menschen erschossen worden.

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Erst in der Nacht zu Sonntag kamen bei Schüssen in einer Bar im US-Bundesstaat Wisconsin drei Menschen ums Leben, drei weitere wurden schwer verletzt. Einem festgenommenen Verdächtigen wird vorsätzliche Tötung vorgeworfen. Sheriff David Beth hatte zuvor erklärt, der Verdächtige sei zum Verlassen der Bar aufgefordert worden, aber zurückgekehrt und habe das Feuer eröffnet. Schüsse seien vor der „sehr gut besuchten“ Bar und in ihrem Inneren gefallen, sagte Beth. „Wir glauben, dass unser Verdächtiger wusste, auf wen er zielt.“

Quelle: dpa