Foto: ChameleonsEye / Shutterstock.com (Symbolbild)
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Wenn sich der Liebste trennen will, wird Frau gerne mal kreativ: „Ich bin schwanger“, heißt es dann nicht selten. So auch bei einer kolumbianischen Frau, die die Lüge auf sehr kreative Art und Weise über neun Monate durchgezogen hat. Zur Geburt des Kindes wurde es erst richtig skurril.

Die 37-jährige Antonela Milena Padilla „beichtete“ ihrem Partner die Schwangerschaft während einer Ehekrise und überzeugte ihn mit Ultraschall-Bildern aus dem Internet davon, dass das Paar Nachwuchs erwartet. Ihr größer werdender Bauch bestand dabei eigentlich nur aus Kleidungsstücken, die sich Padilla um den Körper gebunden hatte.

Die Umsetzung war anscheinend ziemlich gelungen – ihr Mann glaubte der 37-Jährigen die Lügengeschichte und freute sich laut „Daily Mail“ sehr auf den gemeinsamen Nachwuchs. Als Padilla dann nach neun Monaten – zumindest nach eigener Aussage – ausgezählt war, gab sie an, auf dem Weg zum Krankenhaus entführt worden zu sein. Eine Gang in einem roten Lieferwagen habe sie überfallen und unter Drogen gesetzt.

Stunden später sei sie vor einem Supermarkt am anderen Ende der Stadt aufgewacht – ohne Baby im Bauch. Dieses Märchen erzählte die Frau dann auch ihrer Familie am Telefon: Eine Organhandel-Gang habe ihr das Baby aus dem Bauch geschnitten, um die Körperteile des Kindes zu verkaufen.

Voller Sorge lieferte die Familie Padilla in ein Krankenhaus ein, dort wurde umgehend eine große Suche gegen die Kidnapper eingeleitet. Die Ärzte stellten aber wenig später fest, dass die Frau nie schwanger war. Nun ermittelt sogar die Polizei gegen die 37-Jährige, weil sie mutwillig durch ihre Fake-Schwangerschaft die Behandlung wirklich Kranker behindert hat. Nach den Untersuchungen der Ärzte verschwand Padilla und wurde seitdem nicht mehr aufgefunden.

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