Foto: Jaromir Chalabala / shutterstock.com
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In den vergangenen Jahren haben Rettungssanitäter verstärkt mit Gaffern zu kämpfen, die die Einsätze behindern. Nun hat sich eine englische Helferin aber mit einer besonderen Art des Widerstandes auseinandersetzen müssen.

Wie die britische Boulevard-Zeitung „Metro“ berichtet, hat Lauren Wheeler im Rahmen eines Einsatzes eine spezielle Notiz an ihrem Rettungswagen vorfinden müssen. Anstatt sie zu unterstützen, beschwerte sich ein Anwohner deutlich.

Wheeler ist in Southend-On-Sea im Süden Englands tätig und musste wahrscheinlich erst einmal schlucken, als sie die Mitteilung entdeckte. Auf einem weißen Stück Papier wandte sich ein anonymer Anwohner mit deutlichen Worten an sie.

„Es ist mir egal, ob du ein Rettungssanitäter bist, du kannst die Auffahrt anderer Leute nicht einfach blockieren. Frag‘ einfach oder komme einfach raus, wenn wir hier zehn Minuten lang hupen“, hieß es in der Notiz.

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Offenbar meinen manche Leute, der Rettungsdienst müsse sich nach ihnen richten – er fordert geradezu, dass sich Wheeler Erlaubnis abholen müsse, um ihre Arbeit zu verrichten. Absolut unverschämt, finden wir!

Die Sanitäterin postete die Notiz zunächst auf Facebook und nahm es in dem Post mit Humor. „Ich liebe es, wenn ich nette Nachrichten während der Arbeit bekomme“, schrieb sie. Im wahrsten Sinne des Wortes unterstrich der Anwohner sogar noch, dass er zehn Minuten warten musste.

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„Für den Rest des Tages werde ich einfach dafür sorgen, dass ich vorher bei jedem an die Tür klopfe“, meinte Wheeler mit einer Prise Ironie. „Wir erinnern die Bürger, die die Sanitäter wegen Parkproblemen anfeinden, daran, dass die Helfer Leben retten“, hieß es in einer Stellungnahme des Rettungsdienstes, für den die Engländerin tätig ist.