Wunschliste
Foto: Twitter/A_Johnson412

Der Wunschzettel einer Zehnjährigen geht bei Twitter viral, weil sie sich unglaublich teure und exklusive Geschenke vom Christkind erhofft.

Die meisten Kinder dürften in diesen Tagen ihr Wünsche für das kommende Weihnachtsfest formulieren. Und sicher wird da auch der oder andere größere beziehungsweise teurere Wunsch dabei sein. Doch was eine Zehnjährige aus Los Angeles auf ihre Liste gepackt hat, schlägt dem Fass den Boden aus.

Beim Anblick der Liste fragt sich der Betrachter, ob er das lustig, dreist oder einfach nur durchgeknallt finden soll. Der Vater hat die Wünsche auf Twitter veröffentlicht und erklärt dem weltweiten Netz: „Meine zehn Jahre alte Tochter muss durchgedreht sein.“ Über 120.000 User haben bereits auf „Gefällt mir“ geklickt. Wir fragen uns, wie sie wohl auf diese Wünsche kommt:

Twitter

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden. Ich kann die Einbettung solcher Inhalte auch über die Datenschutzseite blockieren:
zur Datenschutzseite

Inhalt laden

Zu den nicht ganz so erschwinglichen Dingen der Liste zählen beispielsweise ein Mac Book Air (rund 900 Euro), ein iPhone 11 (über 700 Euro) oder gleich eine Bar-Zahlung in Höhe von rund 3600 Euro. Aber auch der Hase und die Gucci-Badeschlappen erscheinen durchaus übertrieben.

Hier die komplette Liste:

  • iPhone 11
  • Air Pods
  • ein neues Mac Book Air
  • ein echter Hase
  • eine Hydroflask-Thermoflasche
  • Anziehsachen
  • Make-up
  • Pinke Puma-Schuhe
  • Gucci-Badeschlappen
  • Chanel-Portemonnaie
  • Parfüm
  • Ätherisches Öl
  • Ein Auto für Puppen
  • Neue Schuhe
  • Ohrringe / Juwelen
  • Vans (Schuhe)
  • GoPro (Kamera)
  • Pinkes Duct Tape
  • Lebensmittelfarbe und Waschmittel
  • Anziehsachen für den Hasen
  • 4000 Dollar
  • L.O.L. doll Campingwagen (Spielzeug)
  • L.O.L. doll / Große Schwester
  • L.O.L. doll Chalet
  • Neues Malpapier
  • Wecker

Immerhin, es sind auch Mädchen-typische Wünsche wie Parfum, Make-up, Anziehsachen, Schuhe und Ohrringe dabei. Doch auf die Reaktionen hat das kaum Auswirkungen. Die Leser des Tweets reagieren vor allem mit Sarkasmus.

„Besorgt ihr den Wecker und sagt ihr, sie soll aus ihren Träumen erwachen, in denen sie glaubt, sie könnte alles auf der Liste bekommen.“ Oder: „Nächstes Jahr wird dieser Hase auch eine Liste machen: Rolex, Maserati und 4000 Karotten“. Oder „Sie weiß, was sie will“ beziehungsweise „Ihr Geschmack ist exquisit, ich bin beeindruckt“. Ein Kommentarschreiber kommt auf den Geschmack: „Ich werde mir dieses Jahr auch 4000 Dollar wünschen.“

Doch im Ernst, die richtige Frage lautet doch eher: „Was will eine Zehnjährige mit 4000 Dollar und Gucci-Badeschlappen.“ Erzieherische Maßnahmen scheinen da nicht gewirkt zu haben. Nur eines scheint klar: Das Mädchen wird spätestens in diesem Jahr hoffentlich merken, dass es den Weihnachtsmann gar nicht gibt.