Polizei
Foto: Shutterstock/Animaflora PicsStock

Keine gute Idee hatte ein 54-Jährige Mann, der Samstagmittag mit satten 2,14 Promille im Blut einen Bundespolizisten angriff – in der Polizei-Dienststelle.

Der Mann war gegen 12 Uhr aufgefallen, weil er es sich in einem Fischrestaurant im Essener Hauptbahnhof gemütlich gemacht hatte. Er war auf einer Sitzgruppe eingeschlafen und wollte das Restaurant nicht verlassen. Mitarbeiter riefen die Bundespolizei.

Diese schafften es schließlich, den gebürtigen Gelsenkirchener zu wecken und ihn zum Verlassen der Geschäftsräume zu motivieren. Weil er seine Personalien nicht preisgeben wollte, wurde er zur Dienststelle gebracht. Bereits auf dem Weg dorthin beleidigte er lautstark die beiden Bundespolizisten.

In der Wache erklärte er den Einsatzkräften, dass er kamperfahren sei und zumindest einen Bundespolizisten problemlos „umhauen“ könne. Anschließend hob er seine Fäuste und nahm eine Kampfstellung ein. Bevor er seine Ankündigung in die Tat umsetzen konnte, wurde er überwältigt und in die Gewahrsamszelle gebracht.

Ein Atemalkoholtest ergab später, dass er mit 2,14 Promille erheblich unter dem Einfluss von Alkohol stand. Gegen den polizeibekannten und von der Essener Staatsanwaltschaft mit einer Aufenthaltsermittlung gesuchten 54-Jährigen, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Hausfriedensbruch und Widerstands gegen Polizeibeamte eingeleitet.

Keine News mehr verpassen: Folgt uns jetzt bei Facebook!