Foto: Shutterstock / PRESSLAB
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Mehr als zwei Jahre nach der grausamen Tat ist Hector Acosta-Ojeda zum Mord an seinem Mitbewohner Erick Zelaya und dessen Freundin Iris Chirinos verurteilt worden. Die beiden Opfer wurden dabei nicht nur getötet, ihre Leichen wurden daraufhin noch vom Täter zerstückelt.

Wie die US-Zeitung „The Dallas Morning News“ berichtet, hat die Jury von Tarrant County im US-Bundesstaat Texas den Täter, der auch unter dem Spitznamen „El Cholo“ bekannt ist, für das Verbrechen im September 2017 schuldig gesprochen.

Acosta-Ojeda hat seinen 26 Jahre alten Mitbewohner zunächst erschossen und dann später mit einer Machete die Leiche in Einzelteile zerstückelt. Die erst 17 Jahre alte Freundin versuchte noch, nach dem ersten Mord zu fliehen, wurde daraufhin aber ebenfalls von „El Cholo“ niedergeschossen.

Hector El Cholo Acosta-Ojeda
Foto: Tarrant County Jail/AP

Über fünf Stunden berieten sich die Jury-Mitglieder, stimmten aber letztlich überein, dass Acosta-Ojeda schuldig ist. Inzwischen steht auch das Strafmaß für den 30-Jährigen fest: die Todesstrafe.

Die Staatsanwaltschaft erklärte, dass Zelaya im Schlaf zweimal in den Kopf geschossen wurde. Während der Großteil der sterblichen Überreste der Opfer in einem Garten gefunden wurde, legte der Täter Zelayas Kopf an einen Wanderweg in der Nähe des AT&T Stadium in Arlington.

Acosta-Ojeda lebte einst in der Nähe des Stadions, in dem 2011 der Super Bowl ausgetragen wurde. Im Mai 2017 kam es aber in seinem Haus zu einer Schießerei, als zwei bewaffnete Männer „El Cholo“ und andere Bewohner im Schlaf überraschten. Einen Tag später brannte das Haus des 30-Jährigen nieder.

Offenbar hatte Zelaya seinem späteren Mörder kurz vor der Bluttat im September 2017 gestanden, dass er Teil des Angriffs auf Acosta-Ojeda und dessen Zuhause war. Wenige Stunde später kam es zum Mord an Zelaya und seiner Partnerin – offenbar, um die beiden zu rächen.

Darüber hinaus wurde am Schädel des Verstorbenen auf dem Wanderweg noch die Botschaft „La Raza Se Resreta y Faltan 4“ („Die Gruppe muss respektiert werden und es werden noch vier folgen“). Für die Staatsanwaltschaft gab sich Acosta-Ojeda als Teil einer gangähnlichen Gruppierung zu verstehen.

Darüber hinaus werden Acosta-Ojeda zwei weitere Morde vorgeworfen. Er soll 2017 einen Raubüberfall mit Todesfolge begangen haben und wenige Monate später ein weiteres Opfer erst getötet und dann zerstückelt haben.