Foto: Rionegro/Shutterstock.com (Symbolbild)
Foto: Rionegro/Shutterstock.com (Symbolbild)

Weil ein Schuss aus seinem Gewehr den Beifahrer in einem Auto getötet haben soll, muss sich ein Jäger im bayerischen Amberg vor Gericht verantworten.

Sichtlich bewegt schilderte der Angeklagte zum Prozessauftakt am Dienstag das Geschehen aus seiner Sicht. Die Staatsanwaltschaft legt dem Mann fahrlässige Tötung zur Last.

Demnach leitete der Angeklagte im August 2018 in Nittenau bei Regensburg eine Jagd, bei der mehrere Jäger Wildschweine aus einem Maisfeld treiben wollten. Dabei soll der 46-Jährige einen Schuss abgegeben haben, der durch die Seitenscheibe eines vorbeifahrenden Autos schlug und den 47-jährigen Beifahrer traf.

Das Opfer sackte auf dem Beifahrersitz sofort zusammen, der 61 Jahre alte Fahrer des Wagens konnte ihm nicht mehr helfen.

Quelle: dpa